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Sonntagsfreude: 2017

Der erste Tag des neuen Jahres ist ein Sonntag, schon mal Grund zur Freude. Dann durfte ich das alte Jahr gestern mit einem wunderbaren Spaziergang, mit einem guten Gespräch und einmaligen Ausblicken abschließen. Habt ihr schon mal darauf geachtet, was Raureif in Verbindung mit Nebel zaubert? Magisch. Und dann hab ich für mich beschlossen, für 2017 ein Motto zu definieren. Das da lautet:

einen Gang zurückschalten.

Das kann bedeuten, dass ich mir mehr Ruhe und Erholungspausen gönnen möchte, kann auch sein, dass ich etwas langsamer mache, insgesamt Schnelligkeit und Druck rausnehme. Bezogen auf alle Lebensbereiche, nicht nur auf den Job. Auch in meiner Freizeitgestaltung. Und in meinem privaten Umfeld. Auch auf dem Blog setze ich auf „slow motion“. Das waren jetzt ein paar Beispiele, was ich meine, wenn ich davon spreche, einen Gang zurückzuschalten … Mal sehen, wie es sich gestaltet, es bleibt wie immer spannend …

Auch wenn ich spät für beides bin, es nicht nur „ein Wort“ ist, möchte ich dennoch auf die Blogparaden Mein Wort für 2017 und Ziele und Wünsche für 2017 verweisen, denn auch mir geht es darum, keine endlosen Listen, keine vielen Vorsätze zu fassen, sondern eine einfache Leitlinie für mich zu haben, die es mir erleichtert, mich im kommenden Jahr immer wieder auf das zu fokussieren, was mir gut tut. Frei nach Hans Klein: „Ich hoffe, im neuen Jahr wieder mehr wollen zu können und weniger müssen zu müssen.“

Mehr Sonntagsfreude sammelt Rita, ihr und allen, die mitlesen/mitmachen: ein gutes neues Jahr, mit allem, was für euch dazugehört. 🍀💫✨

Fastenzeit-Erkenntnis

Meine Patenkinder machen gerade Fastenzeit. Erkenntnis der viereinhalbjährigen Mademoiselle: „Mama, das mit der Fastenzeit mach ich nächstes Jahr wieder, aber dann verzicht ich auf Zähneputzen und Schlafen. …“ Und lächelt glückselig in Vorfreude auf nächstes Jahr.

Gesunde Restrukturierung

Statt fasten mache ich etwas, das die letzten Monate deutlich zu kurz gekommen ist: in der Mittagspause täglich einen Spaziergang an der frischen Luft. Denn meistens arbeite ich durch und find das total doof. Insofern: mit Beginn der Fastenzeit und auch schon davor klappt das Vorhaben gut, die Kollegen machen bei gutem Wetter wie heute gerne mit. Eine Runde am See macht so 30 – 45 Minuten. Tolle Ausblicke, ein paar Minuten Ruhe und tiefes Durchatmen, das ist eine richtige Pause. Und das ideale Gesundheitsprogramm für jeden Tag – irgendwo habe ich kürzlich gelesen, dass man Gassigehen sollte, als ob man einen Hund hätte, auch wenn man außer dem inneren Schweinehund keinen Hund hat, das hält am besten fit 🙂 …

Und das mache ich am Ammersee,  da wo andere Urlaub machen. Wer mal sehen möchte, was ich hier so zu sehen bekomme, hier hab ich virtuelle Wanderungen mit tollen Panorama-Aufnahmen gefunden.

Spruch zum Wochenende

Und plötzlich ist das Jahr rum, vor uns liegt das letzte Wochenende 2013, von Dienstag auf Mittwoch ist Jahreswechsel. Gefühlt müsste dieses Jahr doch noch soooo lang sein? Wie jedes Jahr, plötzlich sind nur noch 4 Tage und ein paar Stunden übrig. Was ist geworden, aus den guten Vorsätzen, aus den Plänen, aus Situationen? Aus dem wichtigsten Plan: mehr Zeit für Privates, fürs Leben?

Ich hab mir vorgenommen, dass es in diesen verbliebenen Tagen noch eine Zeit für meinen persönlichen Jahresrückblick geben soll – für heute widme ich dem Phänomen, dass die Zeit rum ist, ehe man es gemerkt hat, meinen Spruch zum Wochenende: „Warum uns das Plötzliche oft überrascht? Weil uns das Allmähliche entging“ (Otto Weiss)

Vielen Dank an die beste Freundin, die mir so viele Impulse mit auf meinen Weg gegeben hat. Keine Sorge: ich passe auf mich auf und werde der Aufmerksamkeit für mich selbst den Raum geben, den sie braucht. Und ein Dankeschön an all die Menschen, die ich Freunde nennen darf: ihr seid sehr wertvoll, das ist für mich kostbarer als alles, was man für alles Geld der Welt kaufen könnte.