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Theorie und Praxis

Theoretisch sollte es gestern eine Sonntagsfreude mit Impressionen meines ersten Besuchs auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt geben …

Praktisch wurde ich von den hustenden, schniefenden Nichten heiß und innig erwartet.

Läuft übrigens in unserer virtuellen Zeit so, dass ich erst angerufen und dann noch per WhatsApp-Bild erinnert werde, dass es höchste Zeit zum Kommen und Da sein ist. Bild wurde höchtsselbst von den Nichten ohne erwachsene Unterstützung gesendet. Mit dezentem Hinweis auf die Verspätung Uhrzeit 😊

Danach haben wir trotz etwas Kränkeln ganz schön viel Quatsch gemacht. Aber bei Nieselregen raus mit lauter verschleimten Teilnehmern – kein Spaß. Also haben wir statt dessen einen Weihnachtsfilm gekuckt. Auch mein erstes Mal „Der kleine Lord“.

Die Nacht haben die bezaubernde Nichte und ich im Prinzessinnen-Turmzimmer verbracht. Nachdem die Tante den Geistern erklärt hat, dass sie sich mal gepflegt verziehen können, weil sie es sonst mit mir zu tun bekommen, trotzdem zu zweit in einem zu schmalen Einzelbett. Und keine Frage, wer genug Platz hatte – und wessen Rücken heute etwas kreischt vor Schmerzen …?

Und jährlich grüßt das Murmeltier

Tatsächlich feiert die bezaubernde Nichte kommendes Wochenende eine vorgezogene Party. Auch wenn das vor ihrem eigentlichen Jubeltag ist. Aber das günstige Eventpersonal (also die Tante, also ich) hat am 2. Adventswochenende ein anderes Engagement. Deshalb finden die Feierlichkeiten einfach vorab statt. Und den Mädels ist der konkrete Anlass eh nicht soooo wichtig, hauptsache Geschenke. Und feiern.

Die Vorfreude steigt 😊

Sonntagsfreude: Wach

Ich bin schon wach, meine innere Uhr hat mich diese Woche selten bis zum Wecker schlafen lassen. Der Grund ist einfach: waren die Sonnenaufgänge in den letzten Tagen doch allesamt besonders traumhaft schön.

Heute hab ich was vor, nicht nur ich, sondern das ganze Dorf. Und deshalb hab ich mir den Wecker gestellt. Ich war schon vorher wach, weil Vorfreude. Und wundere mich, wieso er nicht funktioniert. Eben überprüft und er war korrekt gestellt. Aber Achtung: seit dem letzten Update hat mein Apfel-Telefon ja neue Einstellungen. Eine davon ist die Weckzeit „an Wochentagen“ … gut, dass ich sowieso wach geworden bin. Auf geht’s in einen laut Vorhersage sommerlich warmen und hoffentlich goldfarbenen Oktobertag 🍂🍂🍂

Sonntagsfreude: Das Beste draus machen

Die vergangene Woche war durchwachsen, wechselnde Gefühle, quasi ans launische Wetter angepasst. Vieles nicht wert, sich Gedanken zu machen (bin aber nun mal ein Nachdenker), vieles nicht zu ändern (wenn ein Konzert wegen Krankheit ausfällt, dann ist das so, auch wenn man sich darauf gefreut hat). Und weil Frau von Lebensjahren ja erfahren im Umgang mit Situationen ist, kann ich durchaus das Beste draus machen.

So wie heute: hab den sturmfreien Tag genutzt, um Bilder an die Wände im renovierten Zuhause zu bringen. Bewaffnet mit einer Wasserwaage und jeder Menge Aufbauten, um die perfekte Höhe hinzubekommen. Die Tests, die meine Brüder für mich mit unterschiedlichen Tapes vor einigen Wochen perfekt „montiert“ hatten, haben zu etwa 90 Prozent gehalten. Insofern hoffe ich das Beste. Wobei die Eltern ja gesegnete Schläfer sind, die haben die zu Boden krachenden Kunstwerke meist erst Tage später überrascht wahrgenommen. Ich hoffe einfach mal, 99,9 Prozent hält, was das Werbeversprechen auf den speziellen Klebebändern verspricht … Aussehen tut’s vielversprechend 😉

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.