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Musik am Mittwoch: Musik & Du. 017 – Springtime

Passt zu dieser Jahreszeit, wie das sachte Schlagen von Schmetterlingsflügeln. Birdys Stimme ist so kraftvoll, dabei so weich. Mich erinnert ihre Musik sowieso immer an Frühling, an Sonnenstrahlen, an Blumenpracht, an dieses zarte Grün überall, an Vögel, die über die Knospen am Baum hopsen und dabei singen, an offene Fenster und leise Töne im Hinterhof … Für mich genau meine Musik, um die Balkontür weit zu öffnen und den Frühling in vollen Zügen zu genießen

Maribel begrüßt den Frühling mit der wirklich passenden Frage: „Hello Spring – Welches Lied bringt dich in den ersten Frühlingstagen so richtig zum lachen, tanzen, frohsein? Ich glaube jeder hat so das ein oder andere Lied, das er immer gerne ausgräbt, wenn es ans Fensterputzen geht, wenn man den Abwasch mit offener Balkontür macht, oder sich einfach mit einem Feierabendbier, in einer Decke eingemummelt den Sonnenuntergang anschaut und dabei unfassbare Lust auf den Sommer, die Wärme und alles was kommt, freut. Ist das nicht so?“

Sonntagsfreude: Katzensicht

„Meine Familie sitzt zum Mittagessen im Grünen, ich schleiche um die Beine. Gibt mir aber keiner was ab, unverschämt, ich gehör doch auch dazu? Na gut, ich bin zum Glück ja nicht von denen abhängig, muss ich mich mal wieder selbst um mich kümmern. Dann leg ich mich mal auf die Lauer, um mich herum singt und tirilliert es verlockend. Nicht zu glauben: Die Rote aus dem Nachbarhaus liegt auch dumm rum, pffffh, der werd ichs zeigen – das Vieh vor ihrer Nase hol ich mir. Jetzt schnell, zack, hab ihn. Mein Gott, macht der doofe Vogel ein Theater – so Familie, seht ihr, was ich in der Schnauze trage? Meinen ganz eigenen Festtagsbraten … Was die Mädels aus der Familie aber auch immer für ein Theater veranstalten müssen, wenn ich was gefangen habe? Ich bin doch schließlich ein Raubtier, trauen die mir das etwa nicht zu? Kann ich echt nicht verstehen, ich spiel jetzt noch etwas mit meiner kostbaren Beute. Die mir dann sicher noch besser schmecken wird. Waaaaah? Die Rote wollte jetzt doch echt noch mal ran an den Speck, aber der hab ich mal gezeigt, wer hier der Chef ist. So, jetzt aber mal Ruhe, hab mir mein Mahl extra unter das Gartensofa serviert. Sonst kann man hier ja nie in Ruhe schlemmen …“

Eben so geschehen und beobachtet, aus hoffentlich nachvollziehbaren Gründen kein Bild – und es war nicht wirklich meine Sonntagsfreude, sondern ganz offensichtlich die der einheimischen Katzendame. Mehr Sonntagsfreude hier nachlesen.

Familiengeschichten: Zeitung lesen

Manchmal wünschte ich mir eine Videokamera in der elterlichen Küche, die Konversationen wie die folgende für die Nachwelt festhält. Vater sitzt zeitunglesend am Tisch, Mutter nähert sich und lässt sich daneben auf einen Stuhl nieder.

Mutter: „Was sind das denn für Fische?“

Vater: „Bist du blind, das sind doch Vögel!“

Mutter, skeptisch: „Aber das ist doch ein Fisch?“

Vater belehrend: „Nein, das ist doch wohl eindeutig ein Igel.“

Mutter irritiert: „Und das ist wohl eine Fledermaus?“

Vater: „Ja, genau!“

Mutter empört: „Erklärt er mir, dass das alles Fische sind … und mittendrin ein Igel und eine Fledermaus!“

Vater genervt: „Vögel hab ich gesagt, Vögel …“

Das mit den Vögeln

Bildquelle: Pixabay
Bildquelle: Pixabay

Ein Gedanke meines kurzen Spaziergangs in der Mittagspause bei herrlichem Sonnenschein: an einem arg gestutzten Bäumchen in einem Vorgarten machen sich sicher an die zehn Meisen in unterschiedlichsten Farbkleidern über die Futterknödel her. Mademoiselle hat mir kürzlich voll Stolz „ihren Vogelbaum“ präsentiert. Die zwei Patenkinder haben mit ihrer Mama im Vorgarten ein wahres Festmahl für gefiederte Besucher angerichtet. Da ist bestimmt auch viel los, in diesen Tagen? Und ich hab es schon als Kind geliebt, Vögel zu beobachten. Ertappe mich auch heute noch dabei, wie ich das „ewig“machen könnte – und manchmal mache, so wie heute …