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Baustellenimpressionen

Jedes Mal, wenn ich jetzt am Wochenende nach Hause komme, ist der Fortschritt deutlich zu sehen. Das Gerüst wurde aufgestellt, sauber abgeklebt, ein Vor-Verputz aufgetragen, jetzt steht bereits ein großes Silo im Hof, diese Woche bekommt das Haus eine neue Putzschicht. Die muss dann „kurz“ trocknen – ja, lieber Wettermann, das solltest du bittesehr auch in deine Planung aufnehmen!!! – und danach wird dann die spätere neue Hülle „gezaubert“. Also die Lisenen und so optischer Schnick-Schnack. Ganz ehrlich, das ist beeindruckend, auch wenn ich gerade wieder bei die nervigen Dreck-weg-Arbeiten verrichten kann. Da geht richtig was voran, der alte Kasten bekommt seine strahlend-frische Jugend zurück, die er so sehr verdient hat. Ich freu mich so sehr!!!

PS: der Pilz auf dem Silo sieht in echt noch imposanter aus – und ich mag das Symbol definitiv lieber auf dem Plakat als in der Wand!

Sonntagsfreude: Geschenkte Zeit

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Seit ein paar Tagen steht das Gerüst und ab morgen wird – sofern der Regen uns keinen Strich durch die Rechnung macht – verputzt.

Heute wurde mir Zeit geschenkt, unerwartet – ich freu mich riesig. War seit Montag drecksfad etwas grummelig, denn mein Wochenende hat zwei volle Tage Freizeit ist mir heilig. Dass ich an einem Sonntag arbeiten sollte, das ging mir so dermaßen gegen den Strich. Gut, hätte nichts geholfen. Veranstaltungen sind nun mal von langer Hand terminiert. Auch wenn erst kurzfristig gesagt wird, dass ich zur Unterstützung dazukommen soll. Und stimmt, ich hab da um einiges mehr an Erfahrung, als so mancher, der das offensichtlich zum ersten Mal tut. Zum Glück gibts das Wetter, dass einen Veranstalter dann doch am Vortag dazu bringt, wegen zu erwartender schwerer Regenfälle ein Open-Air-Event „aus Sicherheistgründen“ abzusagen. Sehr vernünftig. Mir schenkt es diesen Tag, den ich so notwendig brauche. Denn ich bin die letzten Wochen etwas nachlässig mit meiner Baustellen-Buchhaltung gewesen. Die Rechnungen sind zwar bezahlt, aber ich brauche den Überblick. Ob wir im Plan sind. Uns vielleicht doch noch eine klitzekleine Spielerei leisten können. Die ich kürzlich bei einem Haus gesehen habe, das zeitglich gebaut worden ist. So ein winzig kleines Fassadendetail, das nur leider Geld kostet … Morgen gehts los mit dem Verputzen. Keine Sorge, den Job überlassen wir einem Trupp, der das richtig gut kann. Aber es sieht so aus, als ob in den nächsten Wochen wirklich ganz schön viel vorwärts kommt. Und die Eltern dann im Hochsommer alle ins zumindest zu 98 Prozent fertiggestellte Schmuckstück einladen können …

Mehr Sonntagsfreude sammelt Rita, bei der sich heute alles um die Farbe blau dreht.

Spruch zum Wochenende: Eile

„Sich zu beeilen, um Zeit zu sparen, ist selten ein Gewinn. Wer sich Zeit lässt, ist wirklich reich.“ (Jochen Mariss)
Ja, das Bauunternehmen hat den dringend notwendigen Estrich schließlich wochentags morgens vor 7 Uhr gegossen. Und uns im gleichen Atemzug mitgeteilt, dass es langsam eilen würde, mit den restlichen knapp 30 Quadratmetern, weil sie dann in 3 Wochen Betriebsurlaub hätten … Macht nach 3 Wochen Wartezeit erst mal sprachlos? Dann hab ich diesen Spruch gefunden, der wohl zu mir wollte.
Dieses Wochenende wird verputzt, denn wir haben einen wunderbaren Handwerker gefunden, der auf Renovierungen spezialisiert ist. Und zumindest ein kleines Zeifenster für uns freimachen kann. Man muss vertrauen. Und Zeit als relativ betrachten. Dann wird alles gut.

Habt ein schönes Wochenende – und beeilt euch bloß nicht …

Spruch zum Wochenende: Auf ein Neues

„Hoffen heißt, die Möglichkeit des Guten zu erwarten. Die Möglichkeit des Guten ist das Ewige.“ (Sören Kierkegard)

Und weil das so ist, glaube ich daran, dass morgen früh Mitarbeiter des Bauunternehmens erscheinen, die zumindest den Estrich im Heizungsraum gießen. Damit wäre schon mal ein kleiner Schritt geschafft? Und weil wir alle fleissig anpacken werden schaffen wir vielleicht noch etwas mehr?

Weil wenn dann Estrich drin ist müssen wir irgendwie schaffen, den nächsten unvorhergesehenen Punkt irgendwie hinzubekommen: das Bauunternehmen hat uns mitgeteilt, dass sie nicht verputzen werden. Trotz Angebot. Isso. Und Punkt. Großartig, so mitten in der Hochsaison? Da haben alle anderen, die das machen könnten, nur auf uns gewartet. Aber ich hab mir fest vorgenommen, das Gute zu erwarten. Einer wird kommen, der das für uns machen will. Und falls nicht werden wir ganz sicher auch eine Lösung finden.