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Geschwistermomente

Wie wichtig es ist, sich Dinge aufzuschreiben, ist mir letzte Woche klargeworden. Zufällig hatte mir die bezaubernde Nichte vor ein paar Wochen den Auftrag erteilt, den Text ihres Beruhigungs-Schlaflieds für die kleine Schwester aufzuschreiben. Das sie „immer“ singt, wenn Nichte 2.0 so schlimm nicht einschlafen kann.

Als mir das letzte Woche beim Besuch der ganzen Familie wieder einfiel war es ihr entfallen, und meine Schwester, die Frau Mama, schüttelte sogar völlig unwissend den Kopf. „Wir singen doch immer das … (bekanntes Kinderschlaflied)?“

Eben nicht, davor hatte unsere kleine Wortkünstlerin ein ganz eigenes Lied komponiert: „Schlaf ein, glücklich sein, jetzt und in jeder Sekunde. Schlaf ein.“

Zu süß zum Vergessen ❤️<<<<<<
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Musik am Mittwoch: Vergessen zu vergessen

Manchmal, da berührt Musik ganz tief drin – ist Luxuslärm mit „Vergessen zu vergessen“ mal wieder gelungen.

… „nichts ist ewig. Hab deine Stimme fast gelöscht. Es ist soweit. Denn ich hab dich nie gehalt’n, ich hab dich nie vermisst, ich weiß nicht wer du warst nicht wer du bist.
Ich kenn nicht mal deinen Namen, ich hab dich nie geliebt, ich hab nur grad vergessen zu vergessen, dass es dich gibt.“

Puh.

Spruch zum Wochenende: Nichts bereuen

Bildquelle: Pixabay
Bildquelle: Pixabay

Mark Twain soll mal gesagt haben: „Life is short, break the rules, forgive quickly, kiss slowly, love truly, laugh uncontrollably and never regret anything that made you smile.“ Da kann ich ihm nur beipflichten, denn das Leben ist viel zu kurz, um sich immer nur an Regeln zu halten, die andere zufrieden schlafen zu lassen. Besser rasch vergeben oder vergessen, statt in schlechter Stimmung zu verharren. Küssen, lieben, lachen – immer aus ganzem Herzen und mit viel Genuss, sonst kann man es sich auch gleich sparen. Und jetzt mal ganz ehrlich: warum sollten wir bereuen, was uns zum Lächeln gebracht hat?

Ich freu mich aufs Wochenende, bin wie immer bereit, es zu erleben,  und wünsch euch schöne Tage, voll von lächelnden Momenten!

Von Kindern lernen: Die Zeit vergessen

Vom Spruch „Kinder kennen keine Zeit“ gibt es zwei Sichtweisen. Die eine ist ganz schön schön, denn beim Spielen versinken die Kleinen vollkommen in ihrer Welt, vergessen  alles um sich herum. Es ist einfach schön, sie konzentrieren sich vollkommen auf das, was sie tun. Und sind dabei glücklich. Schaffen auch Erwachsene, wenn sie etwas tun, das Spaß macht. Also zumindest bei mir klappt das gut, zum Beispiel, wenn ich Musik mache. Oder höre. Da kann ich mich vollkommen drauf konzentrieren. Aber es überfordert mich auch nicht, weil ich eben „nur“ das mache. Nicht nebenher noch 5 andere Sachen, wie wir es in unserer Multitasking-Welt so oft machen. Wenn ich mir was wünschen dürfte, dann einen Tag, an dem ich von morgens bis abends die Zeit vergessen darf. Weil ich etwas tue, das ich liebe, auf das ich mich voll und ganz konzentrieren darf. Sind selten, solche Tage? An denen man einfach die Zeit vergisst …

Dann gibts noch diese andere Komponente, wenn Kinder vergessen, wie spät es ist. Zum Beispiel, wenn sie an einem Sonntag morgens um 4.26 Uhr aufwachen und sich so freuen, dass die Tante zu Besuch ist, dass sie statt sich umzudrehen und weiterzuschlafen die Zeit nutzen wollen. Oder abends spät partout nicht einschlafen wollen, um nichts zu verpassen. Oder 5 Minuten mit „1,2,3,4,5,“ runterzählen. Oder eben Zeitfenster einfach  nicht einschätzen können. Irgendwie ist das auch alles gar nicht schlimm, vor allem nicht wichtig. Zeit ist doch nur relativ … Oder? 🙂