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Die Wolke

Gestern früh ist die Wolke gestorben. Als die bezaubernde Nichte vormittags ihre Hasen versorgt hat, fand sie die Dame leblos im Käfig. Der Hasenmann hoppelte ganz allein herum … das war sehr traurig. Und es musste schnell ein neuer Gefährte herbei, denn ein Hase allein? Nein, das geht nicht. Jetzt hat Muckel einen neuen Spielgefährten. Noch beschnuppert Schnuckel durch ein Gitter getrennt seinen neuen Freund. Aber das wird schon, wenn sie sich erst aneinander gewöhnt haben. Und der neue Hase ist schon sehr tröstlich für die kleine Hasenliebhaberin …

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Das mit dem sich aufeinander Verlassen

Ich sitze gerade einem Häuflein Elend gegenüber – meine Kollegin „muss“ sich als Mehrfachmama blind auf getroffene Vereinbarungen verlassen. Damit das System funktioniert. Damit die Abläufe geregelt sind. Damit sich alle auch weiterhin aufeinander verlassen können.

Wenn dann einer einfach wortbrüchig wird, vor allem kurzfristig, dann schmeißt das im wahrsten Sinn des Wortes alles um. Bringt das so zeitintensiv Vorbereitete ins Wanken. Natürlich nehmen sich Mamas in so einem Moment selber zurück, springen ein, kompensieren die Unzuverlässigkeit eines anderen.

Besonders weh tut es, wenn es im engsten Kreis passiert. Wenn ein Familienmitglied aus dem Takt springt, hängen lässt, eigene Interessen in den Vordergrund stellt – und der Rest der Familie sehen muss, wie es weitergeht. Wobei: einmal mehr bin ich auch verblüfft, dass es so selbstverständlich an der Mama kleben bleibt, das Ganze so hinzudrehen, dass es passt. Im Falle der Arbeitskollegin hält sich der Vater und Ehemann schön raus, überlässt die Orga seiner Frau. Und glänzt durch Abwesenheit.

(Liebe Herren und Väter, das ist nicht pauschal, ich schildere eine Beobachtung, wenn ihr das ganz anders haltet und betroffen seid, gilt euch ganz klar mein Mitgefühl … in dem speziellen Fall nur ganz klar nicht!)

Gerade merke ich mal wieder, dass es auch im Jahr 2017 schwierig ist, Familie und Beruf zu vereinen. Weil man sich einfach nicht aufeinander verlassen kann. Schade eigentlich. …

Gedanken zu Hundehaufen

Gestern früh trat ich aus dem Haus – und konnte gerade noch verhindern, in den doch recht großen Haufen zu treten, den ein Vierbeiner dort hinterlassen hat. Beim Heimkommen am Abend sah man, dass zwischenzeitlich viele viele Besucher dafür gesorgt haben, dass der Haufen in alle Himmelsrichtungen verteilt wurde … nur der Besitzer, der anscheinend nicht. Denn er ist ja eigentlich derjenige, der dafür sorgen sollte, dass die Hinterlassenschaft seines Hundes da nicht einfach so rumliegt. Und zum Reintreten einlädt?

Jetzt ist es ja so, dass ich dieses Mal am braunen Glück vorbei getreten bin, eher ungewöhnlich, denn meistens merke ich erst, dass da was war, nachdem ich schön reingehatscht bin. Und oft hilft Abwischen nicht, man ist dann den ganzen Tag mit Duftspur unterwegs. Insofern: zumindest bis heute Glück gehabt … (ich hoffe, ich denke beim Heimkommen noch dran!)

Heute morgen lese ich in Anna-Lenas Lesestübchen, auch sie beschäftigt das Scheiß-Thema. Gut auf den Punkt gebracht!

Spruch zum Wochenende: Entscheidend

„Nicht die Gruppe, zu der du dich zählst; nicht der Reichtum, den du angehäuft; nicht die Macht, die du erkämpft; nicht das Wissen, das du erworben; nicht das Ansehen, das dir entgegengebracht wird,
ist entscheidend. 
Entscheidend ist, dass du auf andere Menschen zugehst, sie wahr- und annimmst, deinen Teil beiträgst, verantwortungsvoll handelst, bist, was du sein kannst, liebst, dein Leben lebst und Menschlichkeit förderst.“ (Max Feigenwinter)

Und ich möchte hinzufügen: egal, wie alt du bist, das gilt für jeden Moment des Lebens. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, ohne Definitionen – einfach gemeinsam lieben, leben, lachen. Lasst es euch gut gehen ☀️