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Wiedersehen mit Nachklang

Ich habe eine Freundin aus Gründen viel zu lang nicht gesehen – jetzt hat sie ihre Dinge geregelt, lebt allein und hat die gedanklich lange verarbeitete Trennung vollzogen. Wie ich gehört sie zu den Menschen, die nicht tut, um dann zu verarbeiten, sondern verarbeitet – und dann vollzieht.

Und wie herrlich waren unsere Stunden. Wie erhofft haben wir zwei einen Strandkorb besetzt. So hat man im voll besetzten Biergarten von uns beiden nur viel glückseliges Lachen und unsere Stimmen mitbekommen. Gesehen haben die anderen Besucher tatsächlich nur unsere Beine, die unten raus ragten. Gut, bis auf eine kleine Besucherin in ihrem hübschen Sommerkleid. Sie hat immer wieder neugierig ihr Köpfchen geneigt, um nach uns zwei Versteckten auszuschauen …

Am schönsten war, dass wie wie immer so herrlich miteinander lachen konnten. Meine alte Sängerfreundin hat auch so ein glockenhelles, fast schon an eine Melodie erinnerndes Lachen. Und gemeinsam lachen tut einfach nur gut. War das schön. Das Lachen. Unsere Themen. Und dieses Gefühl, dass die paar Jahre, die wir uns nicht gesehen haben, gar nichts geändert haben … als ob wir uns grad erst beim letzten Musikprojekt gesehen hätten.

Da sind wir uns nur dummerweise beide so was von einig: gerne hätten wir das wieder, mit den Menschen von damals. Den Jetztzustand werden wir uns auch weiterhin sparen. Nicht wegen der Musik, die fehlt uns beiden. Aber die Menschen, die jetzt beim Ensemble dabei sind, die lachen nicht „wie wir“. Und Punkt.

Sonntagsfreude: Baustellenupdate

Manchmal muss man innehalten, sich zurücklehnen, etwas aus jeder Perspektive betrachten und sich einfach über den klitzekleinen Fortschritt freuen. Gestern hab ich erst beim Fachhändler meines Vertrauens eine ganz andere Farbpalette durchwühlt, als ich sie vorher in meinem Kopf hatte. Aber trotzdem gut gewählt. Dann wieder mal viel zu lange alle Utensilien zusammengesucht, weil meine Ordnung (habe alles in einen Schrank gepackt) ist schlicht nicht die meiner Familie. Sie legen eines hier, das andere da, das dritte dort hin und suchen wohl lieber. Um schließlich der zukünftigen kleinen Küche einen farblich abgestimmten Anstrich, wasser- und schmutzabweisend, im Arbeitsbereich zu verpassen. Mir gefällts – jetzt stehen Tisch und Kühlschrank, Herd und Ofen sind angeschlossen, der Wasseranschluss zum Spülbecken ist leider ein paar Zentimeter zu kurz, da muss der Fachmann-Freund noch mal ran, und ein zweiter kümmert sich um die paar fehlenden Zentimeter von der Arbeitsplatte zur Wand (das ist der Nachteil in einem alten Haus, die Mauern sind nie gerade, auch wenn sie neu verputzt wurden). Irgendwann werden wir die Dumstabzugshaube an die Wand dübeln. Und dann wäre auch dieser Meilenstein langsam, aber sicher fertig. Heute werde ich den Ofen testen, denn zu Mittag gibt’s Familienpizza. Selbstgemacht, kommt alles mögliche drauf. Und mag die ganze Familie, bis auf den Herrn Papa, der freut sich auf das restliche Gulasch von gestern.

Mehr Sonntagsfreude sammelt Rita, die gleich 3 Geburtstage feiern durfte, herzlichen Glückwunsch auf diesem Wege.

Baustellen“zwischen“stand

Wenn man (leider immer noch krank) zu Hause abhängt hat man – also ich – auch mal Zeit, die Gedanken schweifen zu lassen. Und im Kopf alles zu überschlagen, was in den kommenden Wochen auf der Baustelle zu tun ist. Dafür wähle ich die Form der so beliebten To-Do-Liste:

  • Ausstieg für den Kaminkehrer (heute hoffentlich zur Zufriedenheit des Auftragsgebers erledigt)
  • Kleine Elektroanpassungen in der Küche (beauftragt)
  • Küche fertig aufbauen
  • Außenputz „entfernen“
  • Gerüstaufbau
  • Hauswände neu verputzen
  • Fensterläden „renovieren“ und neu streichen
  • Sichtbare Dachlatten einlassen und streichen
  • Tür zum Heizungsraum braucht noch Schließmechanismus und ein paar Kleinigkeiten müssen ausgebessert werden
  • Wohnzimmervorhänge und irgendwann sogar mal Bilder aufmachen
  • Büro final ausrichten und einräumen
  • Letzte große Räumaktion in der Garage
  • …?

Schaut gar nicht mal so viel aus, wenn man es so aufschreibt. Ob ich was vergessen habe? Und viel wichtiger: Ob dann alles fertig ist? Also ob dann das Projekt Renovieren auch wirklich durch ist? Ich glaubs erst, wenn’s so weit ist 😉

Das mit den verschwindenden Kommentaren

Zum Start in die Woche eine Praxis-Frage: in den letzten Wochen erlebe ich ziemlich oft ein Phänomen. Ich sehe einen Kommentar, dann ist er weg – Tage später erscheint er wieder in den „offenen Kommentaren“. Dann kann ich ihn auch meistens bearbeiten. Passiert sowohl bei Menschen, die erstmalig einen Kommentar hinterlassen wie auch bei Mitlesern, die sich regelmäig mit mir austauschen. Hat WordPress etwas umgestellt? Im www habe ich auch Hinweise gefunden, dass es am „Theme“ liegen könnte? Allerdings update ich regelmäßig, bin also auf der aktuellen Version. Falls es daran liegt müsste es eigentlich schon längst behoben sein? Hm. Finde das äußerst irritierend … Falls jemand eine Idee hat, ob ich aktiv etwas tun kann freue ich mich sehr 🙂