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Laterne

Es ist nie zu spät, etwas Neues zu lernen. Mein Leben lang singe ich „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne“ und „Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir … Rabimmel Rabammel Rabumm“. Auswendig, eh klar. Im Kindergarten der bezaubernden Nichte reicht das für das benötigte Repertoire bei weitem nicht aus, deshalb kann ich neuerdings auch „Komm, wir woll’n Laterne laufen“ – leider nur den Refrain. Aber den Rest lern ich sicher über die nächsten Jahre. Ist schließlich einmal im Jahr, so ein Kinder-Laternenumzug. Obwohl das ja gar nicht so klar ist. Schließlich hab ich in den letzten Tagen auch neu dazugelernt, dass man Brauchtum ändern sollte, an die neuen Gegebenheiten anpassen, weglassen, was nicht mehr zeitgemäß ist und sich auf das konzentrieren, wovon man dann nicht mehr so ganz genau weiß, warum man es eigentlich macht. Gut, dass ich nicht die Einzige war, die über den sonderbaren Gedankengang eines Politikers den Kopf geschüttelt habe.

Burg Trausnitz

Was lange als elitärer Veranstaltungsort für die prominenten Besucher galt ist mittlerweile fest als Veranstaltungsort der Laho etabliert: die Landshuter Burg Trausnitz hat 2013 zwei „echte“ öffentliche Termine im Programmheft. Einmal die Fechtschule auf der Schwedenwiese am Samstag nachmittag. Dafür muss man Tickets kaufen, aber es soll laut begeisterten Erzählungen jeden Euro wert sein. Ich hab ein paar Bilder gesehen, auf denen Knappen und Ritter den Umgang mit Waffen proben – es ist wunderschön anzusehen, die Kulisse einmalig. Selbst war ich nicht dabei, habe aber hier sehr schöne Aufnahmen gefunden.

Dann kann man Sonntag morgen auf die Burg hochkommen und an vielen Orten den Musikgruppen, Schauspielern, Tänzern, Gauklern und Fahnenschwingern zusehen und hören. Ein großer Spaß für Groß und Klein – und kostet außer etwas Schweiß beim Treppensteigen von der Altstadt auf die Burg nix.

Und hier kann man wunderbar ein bisschen „mehr“ reinlesen in die Hochzeit zu Landshut 🙂