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[kinderkram] #Mode

Vielleicht erinnert ihr euch später mal an Diskussionen oder sogar Auseinandersetzungen mit euren Mamas zum Thema Klamotten. Sie will euch trotz eurer absoluten Abneigung ein T-Shirt anpreisen, findet eine unbequeme Hose aber soooo süß. Kann überhaupt nicht verstehen, warum ihr das neue Kleid nicht mögt. Und ganz generell hat sie einen ganz anderen Modegeschmack. Die anderen Kinder ziehen so doofe Teile schließlich auch nicht an.
Vielleicht orientiert ihr euch auch ein bisschen an Modemagazinen, oder daran, was bequem ist. Oder was eure Freunde anhaben. Ihr mögt Farben, die vielleicht grad nicht in sind. Ist euch aber trotzdem egal. Muss ja schließlich euch gefallen. Und wenn ein anderer was blöd kommentiert, dann zieht ihr es eben einfach nicht mehr an.
Später nennt sich das alles Trend, Mode, Stil. Das ist euch aber noch nicht so wichtig. Wirds vielleicht auch nicht. Und das ist vollkommen ok so. Muss nicht jeder alle modischen Trends mitmachen. Und Stil darf jeder seinen eigenen entwickeln.


Kurz und knapp ein Auszug meiner Gedanken rund um Mode. Kleidung. Und Geschmack … Der Blickwinkel einer Erwachsenen, die in ihrer Pubertät einen – aus heutigem Blickwinkel gesehen – wirklich grässlichen Modegeschmack hat. Und heute alles sehr entspannt sieht. An Kinder. Für später. Wer Lust und Zeit hat, ist herzlich zum Gedankenaustausch eingeladen: wie wichtig ist euch Mode? Richtet ihr euch mehr nach aktuellen Trends oder nach Geschmack? Steht ihr eher auf zeitlose Klassiker oder darf es gerne flippig und ausgefallen sein? …

Hab Sommer-Cocktail-Ideen mitgebracht

Wenn’s mal Alkohol sein soll bestell ich gerne einen Gin Tonic, mag ich, schmeckt immer. In Spanien durfte ich feststellen, dass ich damit ein echter Trendsetter bin? Allerdings wird der Cocktail für eine frische, sommerliche Note mit frischen Früchten aufgepeppt. Ich nenne diese Komposition mal „Beeriger“ Gin Tonic:

  • 1/2 Zitrone oder Limone auspressen, den Saft mit
  • 1 Messerspitze braunem Zucker
  • 4cl Gin
  • 16cl Tonic
  • mit crushed Eis im Shaker mindestens eine halbe Minute mixen. In ein gut vorgekühltes Glas, am besten einen großen, runden Kelch, füllen.
  • 1 Handvoll frische oder gefrorene Beeren (ich hatte Erdbeeren oder Himbeeren, gehen aber bestimmt auch Blaubeeren, Brombeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren, …) ins Glas geben und mit Strohhalm servieren.

Erfrischend!

Und dann hab ich vom bezaubernden Cocktail-Experten Emmanuel eine Sangria-Variante kennengelernt, die ebenfalls zum Sommer passt – und schmeckt:

  • 1 Handvoll frisches Obst (wie oben Beeren, aber auch Orangen, Pflaumen, Äpfel, Birnen, Melonen, Mango, Papaya, Ananas, Kirschen, … am besten, was es frisch vom Feld, Baum, Strauch oder am Markt gibt) mundgerecht geschnitten ins Glas geben.
  • Mit etwas flüssiger Süße, Zucker oder Agavendicksaft, begießen.
  • Je einen Spritzer Cointreau, Wodka und Brandy dazu (max. halbes Schnapsglas pro Sorte)
  • Jetzt das Glas (am besten ein hohes Saftglas) zur Hälfte mit Orangensaft füllen, dann mit Eis und Cava vollmachen (geht auch mit Rotwein, aber ich finde die Variante mit Cava frischer, leichter und schlicht  sehr lecker!). Mit einem Strohhalm gut durchrühren und mit einer Orangenscheibe garnieren. Saludos 🍹🍸

Noch ein Tipp meiner Frau Nachbarin aus dieser Woche: Lillet Wild Berry

  • Frische Wald-Erdbeeren oder Himbeeren in eine frostfeste Form geben, mit Wasser aufgießen und einfrieren.
  • Eiswürfel in ein gut gekühltes Weinglas geben,
  • 5 cl Lillet Blanc
  • mit Limonade namens „Russian Wild Berry“ auffüllen
  • mit frischen Erdbeeren oder Himbeeren und nach Geschmack etwas Minze dekorieren. Santé!

Was bitteschön ist ein Veggie Fleischsalat?

Seit geraumer Zeit wundere ich mich, dass auf Speisekarten vegane halbe Enten oder vegane Braten stehen. Kürzlich sprang mich dann an der Kühltheke im Supermarkt ein Veggie Fleischsalat an. Auf der Seite ein großer grüner Aufdruck „fleisch-frei“. Dem folgte ein nettes Gespräch mit der Kassiererin, denn neugierig, wie ich bin, hab ich gefragt, wie denn die Nachfrage nach solchen Produkten sei. Schulterzucken. Eine Nicht-Antwort. Dann sehe ich in der Werbung die witzige Barbara, die einen Fleischer kosten lässt, und er fällt drauf rein … aha? Hm. Ich als Verbraucher soll also ein Produkt kaufen, das wie Fleischsalat schmeckt. Oder Geflügelsalat. Auch so heißt. Aber keiner ist. Wozu?

Irgendwie verstehe ich diese Form der „Fleischeslust“ nicht: Vegetarische Schinkenwurst? Vegane Leberwurst? Wenn ich mich für ein Leben als Vegetarier oder Veganer entscheide, dann doch nicht, weil ich gern Fleisch hätte. Sondern weil ich mich bewusst gegen einen Konsum von Fleischprodukten und so einiges mehr entscheide. „Schmeckt wie Fleisch, ist aber keins“, soll das vielleicht Fleischesser bekehren? Oder will da jemand auf einen Trend aufspringen ..? Vielleicht hat von euch jemand eine Idee oder Erklärung, so dass ich es verstehe?