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Sonntagsfreude: Schmetterlinge

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„Hast du eine Hoffnung, die in Erfüllung gehen soll, so fang‘ einen Schmetterling und flüstere ihm deinen Wunsch zu. Schmetterlinge geben keinen Laut von sich und verraten niemandem etwas, außer dem Himmel. Lass ihn deinen Wunsch in den Himmel tragen – und er wird erhört.“ (aus Hawaii)

Ich freu mich auf meinen Besuch bei den unzähligen Schmetterlingen, Staunen und Träumen lautet mein Motto. Also doch noch geschafft, wenn auch wie immer auf den letzten Drücker.

Mehr Sonntagsfreuden sammelt Rita, schaut bei ihr vorbei.

Das Leben ist kein Ponyhof

Aber manchmal kann man da trotzdem hingehen. Und Spaß haben. Und wenn man – wie die bezaubernde Nichte – 5 Jahre alt wird, dann kann man sogar 5 Freunde plus eine kleine Schwester einladen. Und da seinen Geburtstag feiern. Und wie man das kann. Was haben sie das geduldige Pferd gestriegelt, was saßen sie alle stolz wie Bolle auf dem Rücken des Pferdes. Was hab ich den Mut bestaunt und über ihr Glucksen gelacht. Ein paar größere Pferdemädels waren auch da und konnten bestaunt werden. Nur ein Pferd für 7 Kinder, jedes immer 2 Runden im Kreis herum … Gut, dass ein Holz-Voltigier-Pferd zum Rumprobieren da stand und ein Hindernis, über das man Hüpfen oder Balancieren konnte! Nur das mit dem Fangen spielen in der Halle und dabei dem Pferdchen in die Quere kommen, das war keine so gute Idee. Und deshalb war dann auch am Schluss etwas der Schwung raus. Zum Glück gabs noch Kinderschminken, Pizza und eine Urkunde (für alle Kindergeburtstagsreiter) …

Und keine Frage: alle waren ganz beseelt vom Tag in der Reithalle. Zuhause sind die Kids bestimmt sofort seligst eingeschlummert und haben die ganze Nacht von Pferden geträumt 🙂

Happy Birthday an die tolle Nichte, die sich soooo gefreut hat ❤

Spruch zum Wochenende: Herzensträume

20140425-090041.jpgWithin your heart keep one still secret spot where dreams may goBewahre dir tief in deinem Herzen einen geheimen Ort für Träume.“ ( Louise Discoll)

Nachtrag: bin froh, dass ich noch träumen darf … Eben auf der Autobahn hat der hinter mir wohl für ein paar Sekunden vor sich hin geträumt? Und dabei beinahe mich wie ein roter Blitz getroffen? Ich meine keinen Blitzer, sondern ein Firmenfahrzeug. Der Fahrer hat mich wohl schlicht übersehen? Egal, er war auch viel zu schnell für den vor mir fahrenden Porsche. Oder den BMW davor. Und ausweichen hätte nicht geklappt, denn rechts neben uns eine LKW-Kolonne. Beim Blick in den Rückspiegel war es, als ob der Fahrer auf meinem Rücksitz gesessen hätte, ich konnte seinen erst überrascht entsetzten, dann richtig angsterfüllten Blick sehen, schließlich das unkontrollierte Schlingern des Passats beobachten. War, als ob ich eine kurzen Moment unendlich Zeit hätte … Dann haben die Systeme endlich funktioniert, das Auto abgebremst und auf Spur gehalten. Puh, danke, dass ich weiterträumen darf. Und Punkt. Habt alle ein schönes Wochenende, es wird Frühling …

Der eine Wunsch ans Universum

Es gibt die wunderbare Phantasie, dass eine gute Fee vorbeikommt und einem 3 Wünsche erfüllt. Nun ist es meistens im Leben ja so, dass man sich bei 3 gar nicht beschränken kann! Was aber, wenn man gefragt wird, was der eine Wunsch ist, das, was man sich – egal wie, aber mit jeder Faser des Körpers, mit jedem Gedanken, jedem Atemzug – herbeiwünscht, herbeisehnt, an nichts anderes denken kann.

Ich kann mich gut an die Wünsche (man beachte den Plural) meiner Kindheit erinnern: ich wollte den verborgenen Schatz auf dem Dachboden entdecken. Meine Familie sollte ein altes Adelsgeschlecht sein. Wir würden in ein Schloss übersiedeln. Reichtum (also viel Geld, so viel, dass man alles kaufen kann).

Später hatten die Wünsche ans Universum dann männliche Vornamen, waren einige Christians, Mikes, Tommys oder Stefans dabei.

Dann wollte ich das Abitur bestehen, das Studium abschliessen, mein Praktikum in der Agentur bekommen. Später zum zweiten Mal die weibliche Hauptrolle in einem Theaterstück spielen ….
Viel davon hat geklappt, das Universum hat mir viele einzigartige, besondere Wünsche erfüllt. Nicht alle – nur die, die ich selbst beeinflussen konnte. Alles, wozu ich selbst – und nur ich selbst – beitragen konnte, hat, wenn ich so zurückblicke, geklappt. Was ich mir nicht zugetraut habe hat auch nicht funktioniert. Und manche Herzenswünsche sind zwar meine, aber es gehört noch jemand dazu, ein zweiter Mensch, der ebenfalls seinen Wunsch ans Universum schicken müsste. Und das Leben lehrt: da reicht ein Mensch nicht. Das müssen beide wollen!

Schön, dennoch bin ich zuversichtlich: was ich wirklich will kann in Erfüllung gehen. Und oft ist es so, dass man im Rückblich ehrlich zu sich sein muss: das wollte ich wohl nicht wirklich, nur halbherzig, ich habe nicht alles getan, um es mir zu erfüllen. Jeder von uns hat sein Leben, und zwar nur sein eigenes, in seiner Hand. Es liegt an uns, was wir daraus machen. Es gibt Wegbegleiter, wenige wertvolle Menschen, die mal mehr, mal weniger Einfluss auf die Richtung, Kurven, Umwege usw. haben. Aber keine Ausreden: nur ich kenne meinen Wunsch ans Universum – also muss ich mich darum kümmern, dass er in Erfüllung geht!

Und keine Sorge meine lieben Patenkinder: ihr seid nicht allein. Es gibt viele liebe Wegbegleiter, die euch freundschaftlich unterstützen werden, euch mit Fragen und Antworten helfen, wenn ihr sie braucht, und euch vertrauen, wenn ihr entscheidet 🙂 Ihr seid heute schon wunderbare kleine Menschen und ich freu mich darauf, eure Wünsche ans Universum kennenzulernen und mich mit euch zu freuen, wenn sie in Erfüllung gehen!