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Spruch zum Wochenende: Einmalig

Meine Raunächte sind dieses Jahr vollgepackt mit Träumen, die sehr real sind, von Menschen handeln, Lebenden wie Toten. Und einmal mehr wird mir bewusst, wie wertvoll jedes einzelne Lebewesen ist, dass jede Begegnung, unabhängig von ihrer Dauer, Spuren hinterlässt. Dazu passt dieses Zitat, das ich zum Spruch für dieses Wochenende mache: „Jeder Mensch ist nicht nur er selber, er ist auch der einmalige, ganz besondere Punkt, wo die Erscheinungen der Welt sich kreuzen, nur einmal so und nie wieder. Darum ist jedes Menschen Geschichte wichtig und jeder Aufmerksamkeit würdig.“ (Hermann Hesse)

Spruch zum Wochenende: Nichte 2.0

Lang erwartet, herbeigesehnt, zu früh, und trotzdem hat es endlos gedauert: sie ist da. Endlich. Und es ist schön, schon so kurz nach der Geburt mit voller Überzeugung sagen zu dürfen, dass auch die kleine Schwester der bezaubernden Nichte ein Wunderwerk ist, das alle verzaubern wird. 

Herzlich willkommen ans jüngste Familienmitglied Nichte 2.0 mit diesem so passenden Spruch fürs Wochenende:

„Wenn Träume Hand und Fuß bekommen und aus Wünschen Leben wird, dann kann man wohl von einem Wunder sprechen.“ (Redewendung)

Andreasnacht

Kürzlich erzählt bekommen und sehr geschmunzelt: in der Nacht vom 29. auf den 30. November ist die Andreasnacht. In dieser Nacht haben Mädchen in früheren Zeiten allerhand sonderbare Dinge gemacht: so sollen sie nackt ins Bett gesprungen sein und gebetet haben. Auch wurden Schuhe zur Schlange aneinandergereiht, Pantoffeln über die Schulter an Türen oder an/auf Bäume geworfen. Wieder andere haben einen Apfel geschält und die Schale über die Schulter geworfen, daraus haben sie einen Anfangsbuchstaben abgeleitet. Manche sollen abends in ihrer Kammer sogar einen Tisch für zwei gedeckt haben – alles, um einen Blick auf ihren zukünftigen Liebsten zu erhaschen. Ob der dann vorbeigekommen ist? Oder im Traum erschienen ist? …?

Und, welcher Traummann begegnet euch heut Nacht? 😉

Sternschnuppennacht

IMG_2610Sommernacht, Sternschnuppennacht. Draußen sitzen, stundenlang mitzählen. Wie viele hast du gesehen. Hast du dir was gewünscht. Ich frag dich nicht. Sonst geht’s doch nicht in Erfüllung.

Heimgehen. Schlafen. Nein, das können wir oft genug. Nicht heute. Nicht morgen. Nicht diese Woche. Endlich ist Sommer, mit all seiner Klarheit, mit all seiner Wärme. Tagsüber Sonnenstrahlen, nachts ein Rest des gespeicherten wertvollen Rohstoffs. Ein paar Tage nur, die unendlich scheinen. Statt im Bett träumen wir unter dem ewigen Sternenzelt. Und werden zum Teil davon, verschmelzen mit dem Universum.