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Spruch zum Wochenende: Glaube

In dieser Woche hätte ich mich gerne sehr viel zeitintensiver mit der Themenwoche der ARD beschäftigt, mit der Frage: Woran glaubst du? Die Antworten sind vielfältig, wie auch meine Gedanken dazu.

Stattdessen hat mich in den letzten Tagen einmal mehr ein Einzelspieler viel zu viel Zeit gekostet, anstatt im Team zu arbeiten macht er sein Ding, merkt irgendwie nicht, dass er ein schon sehr wichtiges Projekt an die Wand zu fahren droht … Eeeeeeeeeeeeer habe schließlich viiiiieeeel gemacht. Mein Team und ich sind ihm hilfreich zur Seite gesprungen, wir haben mit vielen Überstunden den Karren aus dem Acker gezogen und können mit dem Resultat zufrieden sein. Jetzt haben wiiiiir es sehr gut gemacht und können uns da mit gutem Gewissen rechtfertigen … Ja, ist einmal mehr eine der „Pfau im Büro“ Geschichten. Und ich muss nicht erklären, dass unser Pfau durch seine Sicht der Dinge mal wieder mein privates Zeitmanagement vollkommen durcheinander wirft, aaaah.

Aber: ich glaube zuallerst an mich selbst, ich kann mich auf mich selbst, meine Einstellung und meine Bodenständigkeit verlassen. Und dann glaube ich sehr stark an Gemeinschaft, an Aufmerksamkeit, an Füreinander statt gegeneinander, ich glaube an Erfolg durch Zusammenarbeit. Ich glaube daran, dass jeder Mensch etwas Positives , ein Fähigkeit oder Leidenschaft einbringen kann und dass daraus zusammen etwas Gutes erwachsen kann.

Deshalb mein Spruch zum Wochenende: „… der Luftzug trägt die Feder eines Spatzen weiter als die des Pfaus.“ (Emil Baschnonga)

Und zu meinem Glauben an „gemeinsam klappt alles besser“ gibt es noch eine schöne Geschichte, die ich mir aus dem www ausgeliehen habe: „Ein Anthropologe bot Kindern eines afrikanischen Stammes ein neues Spiel an. Er stellte einen Korb voller Obst in der Nähe eines Baumes und sagte ihnen, wer zuerst dort ist, gewinnt die süßen Früchte. Als er ihnen das Startsignal gab, liefen sie alle zusammen und nahmen sich gegenseitig an den Händen, setzten sich dann zusammen hin und genossen ihre Leckereien. Als er sie fragte, weshalb sie so gelaufen sind, wo doch jeder die Chance hatte, die Früchte für sich selbst zu gewinnen, sagten sie: ‚Ubuntu, wie kann einer von uns froh sein, wenn all die anderen traurig sind?‘ …“

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Positive Entwicklung

Ich hab schon mal erwähnt, dass ich lieber Teamplayer bin, gerne miteinander arbeite, ungern Einzelkämpfer bin oder gar im Konkurrenzkampf arbeiten mag. Wie witzig, wenn man merkt, dass man im neuen Job in einem netten Kreis von Miteinander-Menschen gelandet ist? Tut in jeder Hinsicht gut. Und das klasse Team um mich herum gibt geniale Impulse: so sparen wir ab sofort Benzinkosten und bilden mindestens einmal wöchentlich eine Fahrgemeinschaft. Das ist auch noch umweltfreundlich, find ich toll! UND: heute gabs bereits zum zweiten Mal gesunden und gemeinsam „gekochten“ Mittagstisch. Richtig knackig frischen Salat, beim letzten Mal Gemüse mit Quark. Lecker. Zusammen geht das alles ratz-fatz. Find ich sehr toll und ich fühl mich in diesem Team so wohl, manchmal entwickeln sich die Dinge einfach nur positiv. Und Punkt.