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Musik & Du 005: Fall in love

Als Teenager war ich dauerverliebt. Ich gestehe: Meistens schon nicht mehr in meinen aktuellen Freund … Das bedeutet nicht, dass ich für den Jungen nichts übrig hatte, es war eher so, dass das Gefühl „Jetzt bin ich mit ihm zusammen“ durch Zusammensein und -bleiben nicht mehr größer wurde. Schade eigentlich. Zumindest hatte ich in dem Alter den Nächsten immer schnell ausgemacht. Und so ging das Miteinander-gehen meist nahtlos ineinander über. Da konnte es also durchaus vorkommen, dass ich engumschlungen mit dem Einen auf der Tanzfläche stehendtanzte, während der Andere mich und ich ihn fixierte. Oft nicht sehr unauffällig, wie ich leider eingestehen muss.

Nur einmal, da war ich richtig richtig verliebt. Er so viel älter, ich viel zu jung. Wir haben es ein paar Monate geschafft, aber es konnte eigentlich nicht wirklich gut gehen, dafür war auch die räumliche Distanz viel zu groß. Wir haben uns getrennt, waren aber viele Jahre gute, sogar enge Freunde. Vielleicht, weil wir uns einfach nicht loslassen konnten? Es nicht aus Vernunftgründen enden lassen wollten? Musik, die mit dieser Zeit untrennbar verbunden ist“Don’t let it end“ von Styx.

Diesen Monat bittet Maribel um musikalische Erinnerungen zu Fall in Love – „DAS Lied, das dich an die erste Liebe erinnert“.

Musik & Du 002 – Summers Gone

Ich und Musik, ich könnte darüber wohl Romane schreiben – deshalb mache ich mit bei Maribels Projekt. Und schreibe über einen Song, der für mich untrennbar mit einem Firmen-Sommerfest an einem heißen Augusttag verbunden ist. Tanzfläche drin, draußen eine überfüllte Terrasse. Ihr ahnt, dass der DJ mit seinen smarten Dance-Charts kaum Resonanz erzielte. Irgendwann hat er verstanden, dass er zu anderen Kalibern greifen muss. Kings of Leon – Sex on Fire– damit hat er uns alle bekommen. Weil er clever nachgelegt hat wurde ab da die Tanzfläche niemals leer, die Stimmung war am Siedepunkt. Und stündlich wiederholte er DEN Song des Abends. Und so wurde es für etwa 20 von uns eine dieser Nächte, die man mit einem Frühstück gegen 8 Uhr morgens beendet – und entweder mit einem Lächeln durchmacht oder den Tag im Bett verbringt … unvergesslich!

Gute Laune Musik am Mittwoch

Höre ich aktuell richtig gerne, macht mich zum Beispiel beim Autofahren echt „glücklich“ – und ich vermute, auch die um mich Stehenden an Ampeln bekommen gute Laune oder müssen zumindest grinsen, wenn sie zusehen, wie ich mit den Händen im Takt aufs Lenkrad trommle und im Sitzen „tanze“.

Ganz bestimmt ist das Musik, auf die meine Patenkinder ausgelassen tanzen und toben können, ob flatternd wie zwei Schmetterlinge oder stampfend wie die einheimischen Bockkäfer so tanzen. Und ich hab da auch im Kopf so den ein oder anderen Tanzbären in meiner mir bekannten Umgebung, der zu diesem Groove bestimmt nicht stillstehen könnte und locker-flockig die Tanzflächen dieser Welt unsicher machen würde?