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Stürmisch durch den Tag

Die Nichten freuen sich über den Schul- und Kita-freien Tag. Klar, nach den  anstrengenden Mädelstagen ist das Ausschlafen heute hochwillkommen. Und langweilig wird’s den kleinen Damen ganz bestimmt nicht gewesen sein. Nur, dass man drin bleiben muss, weil der Sturm einen sonst ganz schön herumwirbelt … Aber man kann auch von drinnen ganz gut zusehen, was da heute abgeht.

Mich hat es heute im wahrsten Sinn des Wortes stürmisch durch den Tag gewirbelt – das Wetter hat sich alles anderes als positiv auf meine Produktivität ausgewirkt. Im Gegenteil. Und dass wir im Gebäude im Windeck sitzen hatte auf mich einen ähnlichen Effekt, wie wenn ich ein paar Tage schwankend an Bord auf hoher See gewesen wäre ….

Passt alle gut auf euch auf!

Spruch zum Wochenende: Im Regen tanzen

Auch in einer langjährigen Freundschaft gibt es Momente, in denen man einmal mehr überrascht feststellt: wir sind uns doch in viel mehr Dingen ähnlich, als es offensichtlich ist. Gestern im Gespräch mit der besten Freundin so geschehen. Wir mögen beide das schöne Wetter – genießen aber auch Regen und Sturm. Und zwar so richtig. Ich würde sagen: wir genießen den Moment mit jeder Faser unseres Herzens. Und da stimmt dieser Spruch so sehr:

„Jeder der sagt, Sonnenschein macht glücklich, hat noch niemals im Regen getanzt.“ (Verfasser unbekannt)

Genau so ist es. Ich freu mich auf gemeinsame Zeit, an diesem Wochenende und wann immer wir es möglich machen können. Bei gutem und schlechtem Wetter, weil wir es so oder so zu einer guten Zeit machen. ❣️

Wetterkapriole

Extremes Wetter führt zu extremen Reaktionen. Während gestern Abend viele von uns, die wir im Münchner Westen und Umland leben, nur ungläubig zuschauen könnten, wie Hagel und Sturm ganz schön viel kaputt gemacht haben, hat etwa 50 Kilometer weiter ein davon nicht Betroffener nix Besseres zu tun, als in den sozialen Medien einen Hate-Shitstorm gegen die in seinem Fall nicht zutreffende Unwetterwarnung loszubrechen …

Kommt egoistisch, um nicht sogar zu schreiben dumm rüber? Engstirnig und wenig weltoffen in jedem Fall.

Zum Glück haben wir hier in Deutschland bei so einem Wetter ein schützendes Dach über dem Kopf. Können uns ärgern, dass Autos vom Hagel zerbeult wurden. Aber ganz ehrlich: auch hier sind Menschen verletzt worden. Gärten und Felder zerstört. Bäume sind umgestürzt, haben Autos und Dächer kaputtgemacht. Inmitten des Wohlstands kann sich der Mensch nicht über das Wetter und seine Kraft stellen, ist ihm chancenlos ausgeliefert.

Ich für meinen Fall möchte mich noch mal bei allen Helfern bedanken, den freiwilligen Feuerwehrlern und THWlern, die bis spät in die Nacht geschuftet haben, um die schlimmsten Behinderungen zu beseitigen. Und hoffe darauf, dass so schnell nichts nachkommt. Punkt.

PS: Meine verbliebenen Balkonpflanzen haben leider alle abgeschlagene Spitzen, ich vermute, ich lasse sie noch etwas stehen, um zu sehen, was passiert?