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Spruch zum Wochenende: Atmen

Weil man öfter mal daran denken sollte, dass es bei all unserem Stress nur selten um das wirklich Elementare im Leben geht: „Ich werde atmen. Ich werde an Lösungen denken. Ich werde mich nicht von meinen Zweifeln kontrollieren lassen. Ich werde mich nicht vom Stress brechen lassen. Ich werde einfach atmen. Und es wird ok sein. Weil ich nicht aufgebe.“ (Shayne McClendon)

Sonntagsfreude: Frei

Ich habe 4 Tage am Stück frei – im Sinne von: es ist Sonntag morgen und es liegt noch das ganze Wochenende vor mir, denn morgen ist in Bayern Feiertag. 4 Tage, in denen ich durchaus irgendwas mache, denn das Gerüst ist weg, auch das Haus ist endlich wieder frei. Ich muss nicht mehr auf mehrere Meter Höhe, darf mit festem Boden unter den Füßen „rumgschafteln“. Tatsächlich habe ich die letzten Tage festgestellt, dass es die Arbeit im Job ist, die stresst, die mich müde macht. Die Arbeiten auf der Baustelle tun eher gut, sind vielleicht körperlich anstrengend, aber im Verhältnis befreiend. Nach einem Tag auf dem Bau bin ich auch erschöpft, aber anders. Trotzdem, mein Körper braucht aktuell mehr Ruhe, als sonst. Und die gönne ich mir. Außer heute Nacht, ich musste leider surrende kleine Biester jagen, die mich stechen und aussaugen wollten. Nicht mit mir, und die Tatsache, dass um halb 4 dann wirklich Nummer 13 erlegt war, ist nur so zu erklären, dass ich die beiden Nächte davor so tief und fest geschlafen habe, dass ich zu wach for nervendes Jucken war. Und ja, so viele passen in (m)ein kleines Schlafzimmer …

Mehr Sonntagsfreude sammelt Rita.

Schreibzeit | Arbeitszeiten regeln & Prioritäten setzen | Mai 2016

Bildquelle: Facebook
Bildquelle: Facebook

Selten, aber hin und wieder, da habe ich einen Lauf. Heute zum Beispiel fühle ich mich so hoch effizient: Bekomme alles gebacken, alle Aufgaben werden wie geplant erledigt, unerwartete Projekte: kein Problem. Alltag, Beruf, Privatleben, ALLES „läuft“. Wenn ich jetzt selbstkritisch selten und über heute schreibe, dann weil ich tatsächlich gefühlt oft Jahre genau dieses nicht schaffe. Geplant und strukturiert alles hinzubekommen. Meistens bin ich eher das totale Gegenteil. Im Job läuft es im Verhältnis ganz gut. Da arbeite ich fokussiert ab, erledige, was „am lautesten“ schreit, bekomme mit etwas Überstunden dann auch irgendwie alles geregelt. Nur Privat fehlt dann eben immer an allen Ecken und Enden Zeit. Das bleibt dann meist am Haushalt hängen, oder eher: der bleibt eben liegen. Weil halt. To-Do-Listen? Die wachsen und breiten sich aus. Oder verschwinden. So kann ich nicht arbeiten 😉

Im Ernst: ich habe aufgehört, mich von allem hetzen und stressen zu lassen. Alle Aufgaben in meinem Job sind definitiv nicht überlebensnotwendig. Wichtig ja, aber auch nur, wenn sie durchdacht und sogfältig ausgeführt werden. Deshalb erledige ich eins nach dem anderen. Und gerate auch nicht aus dem Konzept, wenn was zusätzlich spontan dringlicher und noch eiliger ist. So lassen sich selbst Krisensituationen meistern, die sind nie geplant, selten kalkulierbar und immer unerwartet. Und ganz ehrlich: seitdem ich aufgehört habe, mir den Stress und Druck der perfekten Abläufe und Zeitfristen zu machen, laufen Aufgaben gefühlt schneller ab? So zumindest mein Empfinden. Ich kenne ja auch einige strukturierte Menschen, für die wäre mein Leben abseits genau organisierter Abläufe ganz sicher ein hoher Stressfaktor …

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Bine wills wissen: „Wie regelt und organisiert Ihr Eure Arbeitstage? Habt Ihr feste Rituale, welcher Job als erstes und welcher als letztes bearbeitet wird? Habt Ihr in Eurem Job überhaupt die Möglichkeit und Erlaubnis, Euch von social media Kanälen ablenken zu lassen? Habt Ihr Euch schonmal einen Wecker oder andere Hilfsmittel zu Nutzen gemacht, um Euch bei Aufgaben nicht zu verzetteln und konzentriert innerhalb einer Zeitspanne zu arbeiten?“

Fastenzeit-Gedanken

Seit Wochen bekomme ich „Mails“ aka Spam. Mit Informationen rund um Apps, die mich dabei unterstützen wollen, weniger gestresst zu sein. Gesünder zu essen. Regelmäßig zu trinken. Entspannter durch meinen Tag zu kommen. Yoga, Meditation, ein Spaziergang. Mir per Mobiltelefon „Auszeiten“ verordnen. Die ich aber selbstverständlich nur mitbekomme, wenn ich auf die App klicke, Benachrichtigungen einschalte, mich von meinem Mobiltelefon bestimmen lasse …
Ich brauche also genau diese Hilfsmittel, um besser offline zu sein? Bitte wie???? Eine online-basierte, über ein Smartphone laufende Anwendung könnte helfen, besser abzuschalten?
Online Lösungen, um Offline zu gehen. DAS ist irreführende Werbung. Klappt nämlich garantiert NICHT. Bitte nicht mehr an mich schicken. Danke.