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Sonntagsfreude: Magisch

Es sind Wintertage wie diese, die Herz und Seele aufladen.Die Energie kommt aus der Stille, aus der Sonne, aus dem magisch wirkenden Licht.

Die Natur schenkt uns in dieser Jahreszeit inmitten von schneeweiß so viel sanfte Farben, es zieht uns hinaus, in den Wald, durch die Wiesen. Kostbare Sonnenstunden, magische Tage.Und nicht nur der Mensch hinterlässt seine Spuren, achtet auf die anderen Bewohner, die diese Welt mit uns teilen. Ich durfte gestern inmitten von Stille ein paar entdecken, dabei belegen die Spuren, dass sie ebenfalls sehr fleißig unterwegs sind in diesen Wintertagen.

Mehr Sonntagsfreude sammelt Rita.

Sonntagsfreude: Achtsamkeit

Wann immer ich in den letzten Monaten gefragt wurde, wie ich die Doppelbelastung eines Mehr-als-Fulltime-Jobs mit Pendelei plus Baustelle hinbekomme habe ich über die meditativen Aspekte einer Renovierung sinniert. Und im wahrsten Sinn des Wortes hatte ich unzählige Erlebnisse, die mir immer wieder positive Energie geschenkt haben, mitten im Dreck, inmitten von harter Arbeit hatte ich positive Impulse, war ganz bei mir, im hier und Jetzt.

Heute habe ich einen ganz ganz ganz anders meditativen Tag verbringen dürfen: meine so viel mehr als Konzert-Freundin Claudi hat mir einen Workahop der von mir seit Jahren hochgeschätzten Anna Trökes geschenkt. Heute morgen um 9 haben wir uns nach einer Fahrt durchs morgendliche München auf Yogamatten gesetzt und ihr gelauscht, mit ihr nachgedacht, kleine Übungen gemacht, meditiert, in uns hineingehorcht, jeder für sich, aber auch alle gemeinsam. Vor allem die ersten Stunden in dem von Sonnenlicht durchfluteten Raum waren besonders?

Es ging um Achtsamkeit, ein Thema, das mich seit vielen Jahren begleitet und begeistert. Und es war im wahrsten Sinn des Wortes spürbar, wie viel Energie und Erkenntnis freigesetzt worden ist. Danke Claudi, danke Anna. Bin zwar eher müde, aber innerlich doch auch irgendwie wach und werde den Sonntag Abend jetzt gemütlichst auf der Couch ausklingen lassen …

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Sonntagsfreude: Spurensuche

Die Renovierung fördert immer wieder überraschende Erkenntnisse bzw. Spuren der Vergangenheit zu Tage. Wer hätte damit gerechnet, dass die Fassade ganz früher mal in mint gestrichen war? Und es finden sich auch Farbspuren des bekannten grauen Anstrichs, bevor das Haus – wahrscheinlich in den späten 50ern – weiß wurde.

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Mein Herz tanzt #1

IMG_1068.JPGIm Tanz der Moleküle beschreibt Mia diesen außergewöhnlichen Zustand des tanzenden Herzens, des unfassbaren Glückszustands, weil man genau da hin gehört, wo man gerade ist. Weil jedes Gefühl passt, weil das Zusammensein so schön ist, jedes Molekül, jede Faser des Körpers genießt. Weil es gut ist.

Ich war gerade bei der besten Freundin. Wir sind durch die Straßen ihrer Stadt gelaufen, haben uns treiben lassen, viel gestaunt, noch viel mehr geredet, uns ausgetauscht. Über das, was im Viertel und darum herum passiert. Und so viel mehr. Die ganze Stadt scheint eine Baustelle zu sein, es ist laut, aber auch so unendlich vibrierend und spannend, vor allem die Vorstellung dieser Entwicklung, der Veränderung. Traurig, wenn man durch den Park läuft und die Sturmschäden sieht. Aufregend, wenn man an den Baustellen vorbeikommt, wo schon bald keine Straßen mehr mitten durch die Stadt führen , keine Autos mehr fahren, dafür mehr Fläche zum Leben sein wird.

Was für eine intensive Zeit. Was haben wir gelebt, gefühlt, geschmeckt, gesehen, geredet, gelacht. Auch mal geschwiegen und einfach nur den Augenblick ganz tief genossen. Und mein Herz tanzt, vor Glück, vor Freude, vor Erinnerung. Und Vorfreude. Und Dankbarkeit.