Schlagwort-Archive: spruch

Spruch zum Wochenende: Die Suche nach dem Göttlichen

Leise sagte ein Mann: „Gott, sprich zu mir.“ Eine Nachtigall fing an zu singen. Der Mann hörte sie nicht.
So rief der Mann: „Gott, sprich zu mir! Ein Donner grollte am Himmel über ihm. Wieder hörte der Mann nicht hin.
Jetzt bat der Mann: „Gott, zeig dich mir.“ Die Sterne fingen an, hell zu leuchten. Aber der Mann schenkte ihnen keine Beachtung.
Der Mann rief lauter: „Gott, zeig mir ein Wunder!“ Es wurde ein neues Leben geboren. Der Mann nahm es nicht wahr.
Jetzt schrie er vor Verzweiflung: „Gott, berühre mich, damit ich weiß, dass du da bist!“ Gott beugte sich zu ihm herunter und tat dies. Aber der Mann schubste den Schmetterling von sich und ging …
(Quelle)

Geht uns allen ja öfter mal so, dass wir nicht so recht zuordnen können, ob das, was sich uns zeigt, das ist, wofür wir es gerne halten möchten? Ich mach mir darüber am Wochenende mal ein paar Gedanken dazu – habt ein Schönes und Erholsames!

Spruch zum Wochenende

Weil mich der Gedanke in den letzten Tagen beschäftigt und weil es so treffend ist:

„Liebe ist gleichzeitig das egoistischste und selbstloseste Gefühl der Welt, und die beiden Seiten lassen sich nicht voneinander trennen. Die eigenen Bedürfnisse kämpfen gegen den Wunsch, die geliebte Person glücklich zu sehen. Deshalb lässt sich die Liebe nicht rational betrachten, und keiner entkommt ihr.“ (Lucinda Riley)

Spruch zum Wochenende: Letzter Schultag

Heute haben die schulpflichtigen Patenkinder ihre Zeugnisse bekommen – und jetzt ist sie endlich da, die langersehnte heißgeliebte Ferienzeit. Hurra.

Dazu hab ich einen passenden Spruch von Stefan Rogal gefunden: „Durch drei Monate Ferien bleibt gewährleistet, dass Kinder in der Schule Gelerntes auf jeden Fall wieder vergessen.“ In meinem Fall hat die Auszeit immer sehr nachgeholfen, vor allem den Lernstoff der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer in Nichts aufzulösen, und mit meinem Latein wars auch immer rasend schnell zu Ende … 😉

Spruch zum Wochenende: Haben und geben

„Nicht der ist reich, der viel hat, sondern der, welcher viel gibt. Der Hortende, der ständig Angst hat, etwas zu verlieren, ist psychologisch gesehen ein armer Habenichts, ganz gleich, wie viel er besitzt. Wer dagegen die Fähigkeit hat, anderen etwas von sich zu geben, ist reich.“ (Erich Fromm)

Ein guter Gedanke, über den ich gern und öfter nachdenke … und der gerade in vielen, unendlich vielen Gesprächen auftaucht: wie sehr uns dieses Haben doch manchmal am Leben, vor allem am zufrieden sein hindert.

Wie hat ein alter Freund kürzlich so treffend angemerkt: ich habe genug. Mehr kann mich weder glücklicher noch gesünder machen. Ich kann nur hoffen, dass ich es auch genießen darf, was ich habe. Wer weiß, wie lang ich noch hier sein darf. Nein, er ist nicht krank, aber ein bewusster Realist. Dessen Vater in seinem Alter die ersten deutlichen Zeichen von Alzheimer hatte …