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Spruch zum Wochenende: Kerzenschein und Föhnwetter

Heute morgen ist es, als ob der Sturm den ganzen Sonnenschein in den Süden geschickt hätte, wir haben Föhn, die Bergkette wirkt keine paar Meter von München entfernt – auf der Fahrt in die Arbeit konnte ich jeden Gipfel klar erkennen, hatte das Gefühl: ich muss einfach nur ein paar Kilometer abfahren, laufe hoch und genieße die Ausblicke. Ohne Schnee, aber wenigstens von den Temperaturen ist es durchaus winterlich. Von Norden und Westen schieben sich jetzt gerade die dunklen Wolken heran … Bin gespannt, ob es ein gemütliches, oder eher stürmisches 3. Aventswochenende wird?

Mein Spruch zum Wochenende hat damit zwar nichts zu tun, aber da er mir ebenfalls sehr gut gefällt:

„Tausende von Kerzen kann man am Licht einer Kerze anzünden ohne dass ihr Licht schwächer wird. Freude nimmt nicht ab, wenn sie geteilt wird.“ (Buddha)

Habt einen schönen 3. Advent!

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Spruch zum Wochenende: 1. Advent

„Advent ist, wenn Kinderaugen wieder zu strahlen beginnen und wir uns anstecken lassen von der Vorfreude auf Weihnachten.“ (Gudrun Kropp)

Als Erwachsener ist die Adventszeit, sind die Wochen vor dem Jahreswechsel irgendwie nur stressig. Neben Jahresabschluss, Planung und vielleicht sogar noch Weihnachtsgeschäft muss man Resturlaub verplanen, abbauen, zu Weihnachtsfeiern gehen, Geschenke besorgen, Plätzchenbackevents und Kochabende, Christkindlmärkte besuchen, evtl. noch ein Wochenende wellnessen oder Städtetrip … Puh, ganz schön anstrengend, dieses Programm in knapp 4 Wochen?

Wisst ihr noch, wie es war, als wir noch nicht erwachsen waren? Als Kind war ich auch aufgeregt, aber schön hibbelig, die Vorfreude stieg von Tag zu Tag. Meine gewichtigen Aufgaben waren der Wunschzettel ans Christkind und das tägliche Staunen am Adventskalender. Die Schokolade drin hab ich teilweise gar nicht gegessen, viel aufregender war das Öffnen der Tür. Beim Plätzchenbacken haben wir natürlich ganz wichtig „geholfen“. Ausstechen und verzieren. Alles andere fand ich als Kind jetzt nicht so spannend. Die Wochen vor Weihnachten sind viel langsamer vergangen als die restlichen Wochen des Jahres. Gefühlt.

Manchmal wünsch ich mir das zurück. Und hoffe, dass meine lieben Patenkinder die nächsten Wochen voll Vorfreude erleben, sich über die brennende(n) Kerze(n) am Adventskranz freuen, einen Brief ans Christkind schreiben. Die Vorfreude schon fast zu lang dauert, sie es kaum mehr erwarten können. Und dass die kindlichen strahlenden Augen uns alle anstecken 😉