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Das mit dem Sonntagsspaziergang

Gestern bin ich mit einem alten Freund spazierengegangen, war zapfig kalt, aber wir haben eine Strecke gefunden und konnten von den gesamt etwas mehr als 10 Kilometern die meiste Zeit einfach die sonnige Kälte genießen. Es tut gerade immer wieder sehr gut, mich etwas zu Erden, seine bodenständige Sicht der Dinge war einfach nur wohltuend.

Wir haben stundenlang niemanden getroffen, dann sind wir mitten in eine Video-Produktion gelaufen: eine ganze Truppe hat in der Eiseskälte in mitunter nicht gerade wärmenden Klamotten einen Film für eine bevorstehende Hochzeit gedreht. Da musste einiges an Alkohol rein, damits nicht zu Klamm wurde.

Und eben bekomme ich eine SMS, dass sich die Truppe dann, statt den Film fertigzudrehen, „Gedanken“ gemacht habe, schließlich ist mein alter Freund glücklich verheiratet. Hui, bei manchen Gedanken bin ich durchaus froh, dass ich sie nicht denken muss … zum Glück hat mir dieser Sonntagsspaziergang ansonsten einfach nur gut getan. Ich bin im „Flow“.

Kommt gut in die Woche

Sonntagsfreude: Schneesonntag

P1210314Auch dieses Jahr freu ich mich, dass ich einen Sonntag im heimischen Schnee verbringen darf. Das gibt’s nicht mehr soooo oft. Umso schöner war es heute, durch den zwar schon wieder tauenden, aber frisch gefallenen Schnee und die Hallertauer Hügel zu stapfen. P1210337Tut so gut. Die erste Stunde gabs sogar Wolkenlücken und etwas Sonnenschein, aber auch danach hat die frische Luft und vor allem die Bewegung einfach nur gut getan.

P1210332Nicht so schön war eben der Abschluss, ich hab ein angefahrenes Reh im Straßengraben gefunden. Vom Unfallverursacher weit und breit keine Spur. Die Frau vom Jäger hatte einen sehr treffenden Ausdruck für den Flüchtigen …

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.“