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#Sonntagsfreude: Der 4. Stern

Da muss ich nicht viel schreiben: die Christus-Statue in Rio leuchtet schwarz-Rot-Gold, das Team liegt glücklich auf dem Rasen, gleich gibts DEN Pokal. Argentinien hat gut gespielt, aber es ist Fußball, der kleine Mario Götze hat das Tor gemacht. Deutschland ist zum 4. mal Weltmeister. Unfassbar! Ich freu mich!!!! Und in meinem Viertel wird gerade ein kleines Feuerwerk gezündet: #bereitwienie #wm2014 #gerarg #weltmeister
Und dazu hab ich dieses Wochenende geschafft, was ich mir vorgenommen hab. Trotz sehr langsamem Internet ist das Fotobuch für den Geburtstag meines Papas fertig, übertragen und wird hoffentlich rechtzeitig zum Feiern geliefert. Für mich ein perfekter Sonntag 😉
Mehr Sonntagsfreude bitte hier nachlesen.

#Sonntagsfreude zum Muttertag – was wir von unseren Mamas gelernt haben

Zum Muttertag haben Journalisten Artikel über das geschrieben, was sie von ihren Müttern gelernt haben. Ich hab mir das Thema ausgeliehen und möchte über meine Mutter und ihre fabelhafte Eigenschaft erzählen: Gelassenheit. Meine Mutter hat 5 Kinder bekommen, einen Haushalt geschmissen und als Bäuerin ihren Teil der täglich anfallenden Aufgaben ganz selbstverständlich übernommen. Es konnte noch so viel zu tun sein, noch so hektisch zugehen: meine Mutter hatte schon immer die Gabe, eins nach dem anderen zu tun. Im Sommer war vor allem während der Erntzeit der Tag oft kurz für alle Aufgaben, dennoch mussten nie ihre Blumen leiden. Für die Dinge, die ihr Herz erfreuen, findet sie immer Zeit. Auch im größten Stress summt sie fröhlich vor sich hin. Und findet Zeit für einen Schwatz mit der Nachbarin oder einer alte Freundin. Meine gelassene Mama ist sehr beliebt, sie schenkt ihrer Umwelt ein offenes Ohr, hört zu. Sie macht sich Gedanken und gibt auch Ratschläge, aber oft glaube ich, dass es einfach die Zeit mit ihr ist, die andere an ihr schätzen. Sie nimmt sich diese Stunden und geht gelassen mit den Dingen um, die auch mal liegenbleiben. Ich bewundere sie sehr – und wünsch mir, dass ich ihre Gelassenheit so fest verinnerlicht habe, dass ich mal genauso tiefenentspannt wie sie werde.

Mehr Sonntagsfreude und heute bestimmt die ein oder andere Muttertagsfreude bitte hier nachlesen. Allen Müttern einen besonders schönen Tag – mit viel Freude ❤

#Sonntagsfreude

Mein Elternhaus liegt in der Nähe einer kleinen Kapelle, die oberhalb einer Quelle erbaut wurde. Die Menschen in der Umgebung glauben an die heilsame Wirkung und kommen zur Brünnlkapelle, benetzen ihre Augen mit dem Wasser. In meiner Kindheit war das noch sehr idyllisch, ein Rinnsal sprudelte aus dem Hügel unterhalb der Kapelle. Heute wird das Wasser in einer Art Kanal mit Deckel gespeichert. Nicht mehr ganz so schön anzusehen – aber immer noch besonders. Neben der Kapelle liegt ein kleines Wäldchen, sehr sumpfig. Fast schon ein Moor. In meiner Kindheit sind wir um diese Jahreszeit immer dort unterwegs gewesen, auf der Suche nach Schlüsselblumen und Buschwindröschen. Das waren unsere Frühlingsboten. Die ersten Exemplare haben wir bejubelt.
Was soll ich sagen, auf meinem Spaziergang heute hab ich es mal wieder wie damals gemacht, mich durchs Unterholz in den Sumpf begeben, bin auch mal etwas eingesunken. Als Erwachsener ist das nicht mehr ganz so erschreckend wie als Kind … Die ersten Frühjahrsblüher zu finden hat mich aber wie früher jubeln lassen: da sind sie. Schlüsselblumen. Hab ich schon als Kind geliebt. Sie sind wunderschön.

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Meine zweite Sonntagsfreude: der erste Marienkäfer, der es sich auf meiner Hand bequem gemacht hat und mit mir den Sonnenschein genossen hat. Mehr Sonntagsfreude bitte hier nachlesen.

#Sonntagsfreude

So, heute musste ich mich mal gründlich an der eigenen Nase fassen: man sollte Kinder IMMER ernst nehmen. Auch wenn es noch so schwer fällt.
Meine bezaubernde Nichte hatte zu Jahresbeginn einen kleinen Unfall. Sie ist gestolpert, hatte dabei dummerweise den Stab einer Silvesterrakete in der Hand, hat aufgeräumt, was andere liegenlassen haben. Beim Hinfallen war ihr das Holz irgendwie in die Nase gestoßen, Nasenbluten, Aua, Notaufnahme, nix gefunden. Eigentlich alles gut. Nur hatte sie seitdem immer wieder Nasenbluten. Und eigentlich permanent einen Finger in der Nase, auf der Suche nach dem ominösen störenden Popel. Immer wieder hat sie erzählt, dass es noch wehtut. Gestern am Telefon war sie wieder etwas jammernd, die Nase sei immer noch hart. Ich muss gestehen, ich habe gelächelt. Dachte, sie wolle sich wichtig machen. Über ihre Auas spricht sie wochenlang, auch wenn blaue Flecken oder kleine Verletzungen längst verheilt sind. Und dann bekomme ich heute dieses Bild, der Holzsplitter kam beim Niesen endlich raus. Größenangaben kann sich jetzt jeder selber vorstellen. Kein Wunder, dass sie die letzten Wochen immer versucht hat, diesen Störenfried zu entfernen?
Und meine Wirklich große Sonntagsfreude: der Nichte geht’s gut und wir sind alle beruhigt. Und Punkt.

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