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Das mit dem Skifahren

Gerade nutzen alle 3 Patenkinder an den Wochenenden den schneereichen Winter und gehen Skifahren. Die bezaubernde Nichte schickt Selfies, im Skioutfit und mit viel Sonnenschein. Zum neidisch werden. Monsieur genießt – und hat nicht viel zu erzählen. Mademoiselle weiß nicht genau, wo der Bus sie hingebracht hat. Aber ganz genau, dass sie eine rote Piste fahren musste, und das war für sie einfach noch zu anstrengend … jetzt hat sie tagelang Muskelkater und kann sich „kaum ohne große Schmerzen bewegen“. Zum Glück vergeht der, und spätestens Samstag werden alle 3 wieder fröhlich die Pisten runtersausen ☺

[kinderkram] 10 – Laune

Gute wie schlechte Laune gehören zum Leben. Kein Tag ist gleich und unser Gemüt reagiert schon auf kleinste Einflüsse durch Stimmungsschwankungen. Das kann positiv wie negativ sein. 

Wer immer nur gute Laune hat ist vielleicht durch und durch positiv – oder ein Meister im Überspielen. Wer eher als Miesepeter bekannt ist hat vielleicht wirklich verlernt, die schönen Seiten des Lebens zu erkennen? Er sollte sich etwas suchen, das verlässlich hilft, seine Stimmung zu verbessern. Viele Menschen reagieren auf gutes oder schlechtes Wetter, Sonnenschein oder Regen. Ein Lächeln kann Wunder bewirken. Oder ein Spaziergang an der frischen Luft. 

Wichtig ist es, sich seiner Laune zu stellen, sich hineinzufühlen. Statt Gefühle zu verbergen darf die Umwelt den Gemütszustand durchaus mitbekommen, die gute ebenso wie die schlechte Laune. Und nahe Menschen sollten dann helfend eingreifen, wenn jemand bewegungslos in einem Tief  verharrt, statt sich wieder daraus zu lösen …

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Kurz und knapp ein Auszug meiner Gedanken rund um die Laune, gute wie schlechte. Trübselige, doofe, runterziehende ebenso wie himmelhochjauchzende, glückselige oder verliebte. Der Blickwinkel einer Erwachsenen. An Kinder. Für später. Wer Lust und Zeit hat, ist herzlich zum Gedankenaustausch eingeladen: seid ihr eher ausgeglichen oder launenhaft? Wie geht ihr mit euren eher üblen Launen um, akzeptiert ihr sie oder tut ihr aktiv etwas, um euch in bessere Stimmung zu versetzen? Genießt ihr gute Laune? Was beobachtet ihr im Umfeld? …

Sommerleicht

Manchmal reicht es aus, stundenlang dem Himmel zuzusehen, die Wolken beim Wandern zu beobachten, den Wind zu spüren, der sacht die Blätter bewegt. Und den Sonnenschein ganz tief in sich aufzusagen. Manchmal sind ein paar Stunden aufmerksames Nichtstun zu Hause erholsamer als 2 Wochen Pauschalurlaub irgendwo in der Welt, ohne Bezug zum Ich. Ruhe, lediglich gestört vom Vogelgezwitscher und den Geräuschen der Weide. Traktoren und Mähdrescher eilen emsig über die Felder, fleißig wird Korn und Getreide geerntet. Mein Fazit von diesen so unendlich wirkenden 4 Tagen Wochenende: Sommerleicht ist das Landleben in diesen Tagen, tut mir sehr, sehr gut.

Sonntagsfreude: Der Morgen danach

Was für eine Nacht: wie alle 80 Millionen, die hinter Jogis Jungs stehen, hab ich gestern kurz vor Mitternacht den Nervenkrimi mit einem Jubel abgeschlossen, und mit Herrn Buffon ein Tränchen verdrückt. Da schlagen in meiner Brust bekanntlich 2 Seelen. Auch wenn ich mit der aktuellen italienischen Nationalmannschaft nicht warm werde, es steckt eine alte Tradition, quasi eine uralte Liebe für den Fußball der Gli Azzurri drin. Und dennoch habe ich mich so gefreut – gut, äh, nicht ganz so, wie mein Bruder und seine Kumpels, deren überschäumende Freude sie heute morgen nach einem rauschenden Fest noch im Hof lautstark über Taktikänderungen diskutieren ließ. Bin nach wie vor nicht sicher, ob ich nicht doch den ARD-Experten Herrn Scholl rausgehört habe? Nach einem gemeinsamen Kaffee, der die Truppe schließlich doch schläfrig stimmte, war für mich an Einschlafen leider nicht mehr zu denken, denn seit 6 Uhr fährt hier eine Rennradgruppe nach der anderen vorbei, alle laut diskutierend. Ob die sich auf Abwegen von der Tour de France befinden?

img_4489Genug gegrübelt, das hat mir Zeit gegeben, mich über den unerwarteten Sonnenschein zu freuen, der durch die mit Plastikfolie verhüllten Fenster ins Haus fällt. Und nach endlich-mal-wieder-in-andere-Bligs-Reinlesen war ich eine Runde ums Haus drehen, der Putz muss aus allen Richtungen bestaunt werden. Und fotografiert. Zum Glück hat der Regen nicht zu viel Schaden angestellt. Das wird ganz schön schön. Ich freu mich. So sehr.

Mehr Sonntagsfreude sammelt Rita.