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Das mit dem Hochzeitstag

Meine Eltern feiern Hochzeitstag, gestern vor 45 Jahren standesamtlich, heute kirchliche Trauung. Immer wieder erzählt mein Herr Papa, dass er als versierter Feuerwehrler seine Braut beim Mittagessen erst mal löschen musste … weil ihr Schleier an einer Kerze Feuer fing. Ging alles gut, und sie sind ja auch mehr oder weniger bis heute glücklich miteinander.

Auf meine vorwitzige Frage, wo denn die Blumengebinde und das Geschmeide seien, meint mein Vater zu seiner Ehefrau: „Schau aus dem Fenster, ich habe das ganze Tal mit glitzernden Diamanten für dich ausgelegt.“


Na gut, der Sonnenschein hat ihm aus der Patsche geholfen, aber schon irgendwie sehr charmant und auf Zack, mein alter Herr 😉

Die Fastenzeit im Zeitraffer


Die Fastenzeit habe in Berlin eingeläutet, die ITB war wie immer, wobei: Ein Erlebnis der Extraklasse war eine Touristikermesse mit streikendem Flughafenpersonal. Schon im Vorfeld und spätestens ab Donnerstag Mittag drehte sich alles nur noch ums „Wie kommen wir heim?“ – schade. Wir fuhren mit dem Zug, leider nach 3 anstrengenden Messetagen schlicht nicht toll. Und dann hatte ich ein neues Erlebnis: meine Beine waren durch das viele Laufen auf der Messe in Berlin einfach nur dick angelaufen. Sah aus wie ein Elefantenfuß, so von den Ausmaßen her … Zum Glück hat sich die Schwellung am Tag nach der Messe von selbst „in Nichts“ aufgelöst und seitdem hatte ich zwar mal schwere Beine, aber es ist nicht noch mal so extrem aufgetreten, ich habe in der Tat Angst bekommen und war beim Arzt, aber wohl durchaus nicht beunruhigend …


Da meine Familie jetzt „kaum mehr“ Baustellen-To-Dos hat kam meine Schwester auf die wunderbare Idee, dass wir bei ihr und ihrer Familie mal renovieren und streichen könnten – und umräumen – und so weiter. Was bin ich froh, handwerklich so begabte und zupackende Brüder und eine Schwägerin in spe zu haben. Weil so waren es „nur“ 3 Wochenenden im März. Leider hat der Fachhändler meines Vertrauens die Farben vertauscht, deshalb hat die bezaubernde Nichte jetzt ein Prinzessinnen-Zimmer in rosa – mit grüner „Bordüre“ (sollte eigentlich andersherum sein, ist so aber zum Glück auch vollkommen ok und gefällt!).

Eine der neuesten Nichtenweisheiten: die beiden Eier, die sie im Garten gefunden hat, sind dem fliegenden Vogel runtergefallen. Tante: „Du weißt schon, dass die Vögel beim Fliegen nichts tragen können, ihre Hände sind ja die Flügel.“ Nichte: „Heeeiii, du bist ja doof, die zwicken sich die Eier zwischen die Füße beim Fliegen. Und da fällt halt auch mal eins runter …“ Wir sitzen mit dem kichernden Onkel zu dritt am Fenster, um dieses Wunder zu beobachten, zum Glück hat keiner der zahlreich vorbeifliegenden Vögel sein untergezwicktes Ei fallenlassen. „Seht ihr, die können das …“


Dazu hat die Nichte seit unserem ersten Arbeitswochenend-Einsatz ein Springseil, da konnte sie noch nicht wirklich gut hüpfen, mittlerweile mit viiiiieeel Übung wie eine 1. Also so 50+ Sprünge ohne Absetzen und so …


Emotionen hoch 100 habe ich im Vorfeld und beim Typisierungstag für Tobi erlebt. Es tut gut, aktiv sein zu können, es tut gut, die Solidarität der Menschen in der Region zu spüren. Es waren 1.400 Spender da … und jetzt heißt es, weiterhin fest die Daumen drücken. Der tapfere kleine Kerl und seine so wunderbare Familie sind nach Monaten endlich zu Hause – das tut vor allem seinem großen Bruder unbeschreiblich gut. Der ja im Alltag ohne den kleinen Bruder, ohne Mama und meist auch ohne den Papa funktionieren muss … Puh.


Ich selbst war so auf Digital Detox, dass ich tatsächlich zu Konzerten ohne mein Smartphone war – einmal zumindest war die so viel mehr als Konzertfreundin dabei und musste „für mich“ fotografieren. … Ja, klappt zwar ganz gut, mal offline und weniger abhängig von diesen kleinen elektrischen Begleitern zu sein, in die man sonst ständig starrt. Aber in meinem Alter schadet es nichts, ein paar Bilder als Erinnerung mitzunehmen, weil so das ein oder andere verschwindet doch recht schnell in der Fülle der erlebten Momentaufnahmen, stelle ich hin und wieder fest 😉

Neben dem digitalen „runter vom Gas“ hatte ich mir vorgenommen, etwas mehr Normalität in meinen Alltag zu bringen. Denn da muss ich mich selbst mal ganz kritisch an die Nase fassen: niemand außer mir selbst ist verantwortlich, wenn die Mittagspause nicht stattfindet. Deshalb gabs genau die, mit Runden am See, Salat und Pasta im netten Lokal mit Sonnensitzplätzen – und einmal haben wir es sogar zum Fischer in Stegen geschafft. Jawoll.


Dann durfte ich einen sehr besonderen Tag in der Lieblingsstadt Landshut verbringen, die liebe Blogger-Freundin M. hat bei einem Foto-Wettbewerb gewonnen und darf 14 Tage lang kostenlos in alle Gebäude der bayerischen Schlösser- und Burgenverwaltung. Und sie hat mich mitgenommen, da durfte das Herzerl schon allein wegen der zauberhaften Geste, aber auch wegen des einmalig tollen Wetters und der wunderbaren Stimmung ausgiebigst springen und tanzen und dankbar sein …


Ich habe ein wunderbares Geburtstagswochenende mit der besten Freundin am Chiemsee verbracht, schön ist sie, unsere neue Tradition. Wir lassen uns treiben, müssen nix, können, wenn wir wollen, alles – herrlich erholsam. Wir planen schon die Fortsetzung 2018.


Passend zu den Osterferien hab ich Urlaub, durfte mit der bezaubernden Nichte und den Großeltern einen Ausflug machen, Esel besuchen, einen Tag im Traditionswirtshaus Maier in Gallenbach bei „D Wirtin und da Bauer“ verbringen. Und wir alle zusammen haben uns ganz entgegen der Aprilwetterprognose die Sonne im schönen Wirtsgarten auf die Nase scheinen lassen. Hach.

Weil ich dann schon mal drin war im Streich-Flow haben die vom Umbaudreck doch sehr lädierten Garagentore einen neuen, frischen Anstrich bekommen. Natürlich in der Lieblingsfarbe. Grün. Das im Dorf inspiriert: der Sohn der Nachbarn hat seine Osterferien genutzt, um der bislang eher schmutzig-braunen Verkleidung auf der Haussüdseite einen neuen Anstrich zu verpassen. Ich benenne den Farbton mal mit einem sehr leuchtenden Flaschengrün … manche würden es eher als schrill-grell-grün bezeichnen. Aber man gewöhnt sich ja an alles?!?


Jetzt liegt noch eine ganze herrlich lange Woche Urlaub vor mir. Ohne Plan, einfach den Tag kommen lassen und schauen, was er bringt. Das tut grad soooo gut.

Das mit dem Skifahren

Gerade nutzen alle 3 Patenkinder an den Wochenenden den schneereichen Winter und gehen Skifahren. Die bezaubernde Nichte schickt Selfies, im Skioutfit und mit viel Sonnenschein. Zum neidisch werden. Monsieur genießt – und hat nicht viel zu erzählen. Mademoiselle weiß nicht genau, wo der Bus sie hingebracht hat. Aber ganz genau, dass sie eine rote Piste fahren musste, und das war für sie einfach noch zu anstrengend … jetzt hat sie tagelang Muskelkater und kann sich „kaum ohne große Schmerzen bewegen“. Zum Glück vergeht der, und spätestens Samstag werden alle 3 wieder fröhlich die Pisten runtersausen ☺

[kinderkram] 10 – Laune

Gute wie schlechte Laune gehören zum Leben. Kein Tag ist gleich und unser Gemüt reagiert schon auf kleinste Einflüsse durch Stimmungsschwankungen. Das kann positiv wie negativ sein. 

Wer immer nur gute Laune hat ist vielleicht durch und durch positiv – oder ein Meister im Überspielen. Wer eher als Miesepeter bekannt ist hat vielleicht wirklich verlernt, die schönen Seiten des Lebens zu erkennen? Er sollte sich etwas suchen, das verlässlich hilft, seine Stimmung zu verbessern. Viele Menschen reagieren auf gutes oder schlechtes Wetter, Sonnenschein oder Regen. Ein Lächeln kann Wunder bewirken. Oder ein Spaziergang an der frischen Luft. 

Wichtig ist es, sich seiner Laune zu stellen, sich hineinzufühlen. Statt Gefühle zu verbergen darf die Umwelt den Gemütszustand durchaus mitbekommen, die gute ebenso wie die schlechte Laune. Und nahe Menschen sollten dann helfend eingreifen, wenn jemand bewegungslos in einem Tief  verharrt, statt sich wieder daraus zu lösen …

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Kurz und knapp ein Auszug meiner Gedanken rund um die Laune, gute wie schlechte. Trübselige, doofe, runterziehende ebenso wie himmelhochjauchzende, glückselige oder verliebte. Der Blickwinkel einer Erwachsenen. An Kinder. Für später. Wer Lust und Zeit hat, ist herzlich zum Gedankenaustausch eingeladen: seid ihr eher ausgeglichen oder launenhaft? Wie geht ihr mit euren eher üblen Launen um, akzeptiert ihr sie oder tut ihr aktiv etwas, um euch in bessere Stimmung zu versetzen? Genießt ihr gute Laune? Was beobachtet ihr im Umfeld? …