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Sonntagsfreude: Nebelschwaden im Holledauer Hügelland

Manchmal bin ich so was von froh, dass meine Heimat nicht so im Fokus des touristischen Interesses ist – so bin ich der einzige „depperte Tourist“, der mit Kamera bewaffnet in den frühen Morgenstunden mit dem Auto unterwegs zu den Hotspots ist. Oder besser gesagt an allen möglichen und unmöglichen Stellen stehen bleibt. Um Bilder wie diese einzufangen …

Ich hab mal vor vielen Jahren auf dem Blog über das Holledauer Hügelland in diesen Spätsommertagen geschrieben – und wie schön die Frühnebelschwaden zwischen den Hügeln „gefangen“ werden. Wie der Tau glitzert, wenn sich der Nebel lichtet. Heute war so ein Tag. Den man nicht planen kann. Der passiert. Und ich hab das Geschenk mit großen, freudig strahlenden Augen in mich aufgenommen. Schön, dass heute Sonntag ist.

Sonntagsfreude: Yoga bei Sonnenaufgang

Morgen-Yoga ist besonders, auf mehr als 2.000 Metern sowieso. Wenn noch der Blick auf diese Gipfel dazukommt – dann geht mit der Sonne das Herz ganz weit auf. Was für eine besondere Stimmung wir gerade erleben dürfen – es ist einfach nur himmlisch schön.P1140186

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.

Am Wegesrand

Es lohnt sich, in diesen Tagen sowohl nach oben, wie auch in alle Richtungen zu blicken. Auf meinem Feierabend-Heimweg von West nach Ost habe ich die letzten Tage immer warmes Licht im Rückspiegel gesehen, jeder Abendhimmel war anders. Und vor mir flogen Vogelschwärme in den Sonnenuntergang hinein … So schön. Heute morgen hatte ich das besondere Vergnügen, 4 Reiher zu beobachten, die in einer Wiese vor einem Waldstück im Morgennebel stocherten, auf der Suche nach herbstlichen Delikatessen. Sie standen wie im Quadrat, hielten alle den gleichen Abstand zueinander. Bestimmt, damit jeder in seinem Revier auf seine Kosten kommt? 😉

Musik am Mittwoch: Lost Boy

Klavier und eine schöne Stimme reicht meist aus, um mich rundum glücklich zu machen. An einem Tag wie heute, wo schon frühmorgens die Sonne scheint und das wohl bis zum Abend ununterbrochen tun wird … Ich liebe solche Sommertage, vor allem, wenn sie im September stattfinden und uns alles noch mal viel Licht und Wärme bringen.