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Ringe

Diese Tage, an den die Himmelsfarben zu Millionen bunten Ringen werden – wenn der erste Blick aus dem Fenster schon ein einziger Genuss ist und der Weg zu Arbeit einfach nur in die Kategorie „Genuss de luxe“ eingeordnet werden muss, wenn der ganze Tag immer wieder zum Blick aus dem Fenster einlädt.

Und dann darf man sogar den Abend mit diesem ehrfürchtigen Staunen ausklingen lassen … unsere Welt überrascht uns doch immer wieder mit verzauberten Momenten?

Fotoexperiment Seifenblasen gefrieren lassen

In einer meiner Fotografengruppen gibt es ein „Projekt“, das sich bei Frost rund um Seifenblasen dreht. Ich hab das jetzt seit Wochen skeptisch bzw. mit Missachtung gestraft, denn eigentlich sollen ja Bilder aus der Region im Mittelpunkt stehen und gefrorene Blasen kann ja jeder und überall … und irgendwann hab ich dann aber auch mal einen Topf mit Lauge angerührt. Und nein, kann nicht jeder und schon gar nicht überall 😉

Mit ein bisschen Übung geht’s dann besser – und dann muss man aber auch noch an den Hintergründen arbeiten und und und …

Irgendwann schaff ich das dann auch vielleicht mal in einem regional typischen Hopfengarten, da muss es aber mehr als windstill sein, gerade eher „schwierig“ 🤨

Sonntagsfreude: Frischluft

Die letzten Wochen haben es in sich – ich hab durch die privaten Umstände wieder eine 7-Tage-Woche. Und, ziemlich oft, bekomme ich den Beweis, warum ich nicht Hausfrau bin 😉 Umso mehr sind die kleinen Pausen ein Geschenk, das ich zelebriere. Ich kann schlecht planen. Also war ich gestern auch eigentlich zu spät unterwegs – die untergehende Sonne hat aber noch warm und stark gewirkt. Bis ganz tief rein ins Herz ging das. Jeder Schritt in den Sonnenuntergang ein bewusstes Ein- oder Ausatmen. Das tut so gut … Und heute früh gab es eine sehr frühe Runde. Los ging es in den Nebel. Aus dem eine tiefrote Sonne höher und höher herauskletterte- Und den Nebel vertrieb. Das. War. Einfach., Nur. Wundervoll. Wie gut es tut, zu laufen. Die frische Luft zu atmen. Die Natur zu bestaunen. Das Leben zu spüren.

Nebelstill

Unerwartet war das heute – hatte früh noch ein herrlicher Sonnenaufgang einen strahlenden Herbsttag versprochen kam im Lauf des Vormittags dichter Nebel. Der sich nicht verziehen wollte. Ganz anders, als die Wetter-App versprochen hatte. Und dann hat der Tag trotzdem inmitten der Schwaden geschafft, was ich fast nicht zu hoffen gewagt hätte: endlich war es um mich herum still. Ruhig. Im Außen und Innen. Hat das gut getan …