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Sonntagsfreude: Frischluft

Die letzten Wochen haben es in sich – ich hab durch die privaten Umstände wieder eine 7-Tage-Woche. Und, ziemlich oft, bekomme ich den Beweis, warum ich nicht Hausfrau bin 😉 Umso mehr sind die kleinen Pausen ein Geschenk, das ich zelebriere. Ich kann schlecht planen. Also war ich gestern auch eigentlich zu spät unterwegs – die untergehende Sonne hat aber noch warm und stark gewirkt. Bis ganz tief rein ins Herz ging das. Jeder Schritt in den Sonnenuntergang ein bewusstes Ein- oder Ausatmen. Das tut so gut … Und heute früh gab es eine sehr frühe Runde. Los ging es in den Nebel. Aus dem eine tiefrote Sonne höher und höher herauskletterte- Und den Nebel vertrieb. Das. War. Einfach., Nur. Wundervoll. Wie gut es tut, zu laufen. Die frische Luft zu atmen. Die Natur zu bestaunen. Das Leben zu spüren.

Nebelstill

Unerwartet war das heute – hatte früh noch ein herrlicher Sonnenaufgang einen strahlenden Herbsttag versprochen kam im Lauf des Vormittags dichter Nebel. Der sich nicht verziehen wollte. Ganz anders, als die Wetter-App versprochen hatte. Und dann hat der Tag trotzdem inmitten der Schwaden geschafft, was ich fast nicht zu hoffen gewagt hätte: endlich war es um mich herum still. Ruhig. Im Außen und Innen. Hat das gut getan …

Sonntagsfreude: Mein Weg

Ich kann nicht sagen, dass ich seit kurzem mehr gehen würde. Das Bewegen an der frischen Luft hat schon immer zu meinem Leben gehört. Vielleicht noch nicht als Kind, da war der Spaziergang eher ein notwendiges Übel, um ein Ziel zu erreichen. Dann kamen die Hunde und die Notwendigkeit der Gassirunde. Und irgendwann hat sich das umgekehrt: ich wollte gehen und der Hund musste mit. Ob er wollte oder nicht. Ich hab mir rund um meinen Heimatort viele Wege erwandert. Mal sind es kürzere, oft auch längere Strecken. Ich kann mich auch an Zeiten erinnern, in denen es mich weniger hinaus gezogen hat. Aber: es fehlt etwas, wenn ich nicht gehe … es scheint, dieses Laufen durch die Natur gehört fest zu mir.

Es tut mir gut, ich laufe auf meinen eigenen Füßen, so weit sie mich tragen. Ich atme nicht nur die Luft, ich atme auch die Ruhe, die Düfte, die Bilder … gehen spricht in meinem Fall sehr viele Sinne an. Und heute zum Beispiel war das lang bevor andere Menschen ihr Bett verlassen ein traumhafter Sonnenaufgang, Holunder und Gras in der Nase, der Welt beim Aufwachen zusehen – menschenleer, und fast so ruhig, wie in den ersten Tagen der Ausgangsbeschränkung. Das tut so unfassbar gut – und die Bilder wirken in mir nach …

Sonntagsfreude: Wintersonnenaufgang

Wenn ich das Wochenende schon früh am Morgen ausnutze, um ein Bild zu wiederholen. Das ich damals auf dem alten iPhone gemacht hab und ein Freund es mir gerne abkaufen möchte, um es in groß aufzuhängen …

Auch wenn es dann nicht „so“ perfekt wird, aber anders perfekt, dann bin ich schon ganz schön zufrieden.

Und ein bisschen zufriedener sogar, weil ich das Traumwetter gestern so gut wie jede Sekunde an der frischen Luft verbracht hab. Dann kann ich heut gut einen richtig ruhigen Sonntag machen, soll ja schon wieder stürmen. Mal sehen.