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Sonnenschein und Schäfchenwolken

So hat mein Tag heute morgen mit wunderbarem Sonnenschein vor dem Büro Fenster begonnen

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und so hat er vorhin geendet
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Schön, richtig schön! Das Abendrot auf dem Heimweg in den Münchner Westen hab ich mal aus Rücksicht auf die anderen Verkehrsteilnehmer nicht fotografiert, man kann Bilder auch gut im Herzen tragen!

Und ich bin dankbar für den Tag, die warmen Sonnenstrahlen, die Knospen an den Bäumen, die Veilchen in der Wiese, die Mittagspause im Freien, den blauen Himmel … Tut sooooo gut!

Frühlingsgefühle

Ich sinniere gerade vor mich hin, ob bei den Temperaturen Frühlingsgefühle aufkommen oder nicht? Aktuell höre ich rundrum nur: „Ich hab schlechte Laune.“ „Depressionen – wo man hinsieht.“ „Will weg in die Sonne, wenigstens ein paar Tage. Ne, besser nicht – sonst bin ich hinterher nur noch schlechter drauf.“ „Bin chronisch müde, wenns wenigstens warm wäre …“

Es scheint, als ob der nicht vorhandene Frühling alle, sagen wir es mal ganz diplomatisch, etwas negativ gelaunt macht? Milde Temperaturen gibts nicht, Sonne viel zu wenig – wie ist das denn nun mit den Frühlingsgefühlen: kommen die trotzdem Jahreszeitbedingt? Oder eben nicht? Beim Stöbern stolpere ich über diese Glosse in der Stuttgarter Zeitung: Bloß keine Frühlingsgefühle. Und grinse vor mich hin, denn: leicht gesagt, dass alle weniger motzen sollen. Stimmt auch, dass man sich selbst schließlich nicht ewig schimpfen hören kann. Nur: wenns jetzt noch nicht mal Frühlingsgefühle gibt, was hilft dann gegen dieses chronische Nichtvorhandensein von Frühlingsstimmung?

Weitergedacht: angenommen, es kommt tatsächlich kein Frühling mehr, wenig Sonne, dann dezimiert sich doch hoffentlich auch mein natürlicher Feind Nummer 1. Die liebliche Nacktschnecke, die sich – statt das Unkraut, das ich für sie stehenlasse – lieber an meinen köstlichen Kräutern und Erdbeeren sattfrisst. Und mich in den vergangenen Sommern zu einem erbitterten Jäger ohne eine Spur von Schneckenliebe gemacht hat. Diesen Gedanken hab ich auf der Suche nach den Frühlingsgefühlen auch in diesem Blogbeitrag gefunden, viel Spaß beim Lesen und Mitschmunzeln.

 

Frühlingsgedichte

Ich bin eben über zwei wunderschöne Gedichte/Kindergedichte von Annette Andersen gestolpert: „Frühlings Wunderwelt“ und „Lob auf den Frühling“.

Frühling, du darfst gerne kommen. Ich freu mich auf dich. Auf Sonne, auf blühende Blumen, endlich wieder Farben satt, auf duftende Natur, Kinderlachen im Garten, auf die Wunder des Wachsens, auf Vogelzwitschern, steigende Temperaturen, draußen sein – einfach auf die Frühlings-Wunderwelt!

Und noch mal Ernährung

Das scheint meine Woche des Essens zu werden? Bin eben über einen Artikel auf Spiegel Online gestolpert, gesunde Ernährung fällt Arbeitnehmern schwer. Mir auch, vor allem, wenn ich stressige Phasen in der Arbeit habe. Hat aber nicht etwa damit zu tun, dass es keine Möglichkeiten gibt: im Gegenteil. Rund um meinen Arbeitsplatz sind diese sogar sehr vielfältig. Es gibt eine Kantine, die jetzt nicht absolute Spitzenküche bietet, aber abwechslungsreich ist. Und immer Alternativen anbietet. In Laufentfernung liegen Asiaten, Italiener, Griechen, bayerische Küche, Metzgereien, Bäckereien, Coffeeshops, Sandwichtheken, Obst- und Gemüsehändler, Supermärkte. Eigentlich kann ich aus dem Vollen schöpfen.

Das Problem ist nicht das Angebot und auch nicht die Zeit, die muss ich mir nur nehmen. Es ist Disziplin gefragt, meine eigene. Absurd, aber ich muss mich gerade in Stressphasen regelrecht überwinden, gesund zu essen. Nicht nur schnell was reinzustopfen, damit der Magen nicht mehr knurrt. Was mir leichtfällt, wenn das Arbeitspensum überschaubar ist, aber eben nicht, wenn ich im Stress schwimme! Insofern: es ist mal wieder an der Zeit, mich zu coachen: auch in unentspannten Zeiten muss eine erholsame Mittagspause mit vernünftigem Essen möglich sein. So wie heute, sogar mit einem unerwarteten Spaziergang durch die Münchner Mittagssonne, was für ein Genuss. Und zum Nachtisch gesundes Obst, das uns mein Arbeitgeber jede Woche in die Küche stellt, damit wir „gesund bleiben“. Oder in meinem Fall hoffentlich werden 🙂