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1000 Fragen an mich #27

521. Welcher Dokumentarfilm hat dich beeindruckt?

Ich denke nicht erst seit dieser Doku über das Thema Müllvermeidung nach – seitdem aber noch intensiver.

37 Grad kann ich immer etwas abgewinnen, „Macht Geld wirklich glücklich“ hat aber so viele Gedanken, die mich gerade bewegen, in dieser Episode zusammengefasst, hat mich nachhaltig beeindruckt.

522. Machst du in der Regel das, was du willst?
Ich mache zumindest nichts, was ich partout nicht will – aber ich bin meistens schon zu Kompromissen bereit.

523. Wie weit hast du deine Vergangenheit hinter dir gelassen?
Da halte ich es mit Hugh Hefner: „Den Moment leben, dabei an die Zukunft denken und sich an die Vergangenheit erinnern: Darin sehe ich meine Erfüllung.“

524. Was solltest du eigentlich nicht mehr tun?
Mich über mein letztes Jahr verletztes Handgelenk ärgern – da es aber die letzten Wochen immer mehr wehtut … hilft ja nix.

525. Magst du klassische Musik?
Ich liebe klassische Musik.

526. Wie aufgeräumt ist es in deinem Kopf?
Mal mehr, mal weniger – ich kann mich nicht daran erinnern, dass mal alle meine angefangenen Gedanken zu Ende gedacht waren. Irgendwie gehört das zu mir – es kommen immer wieder Themen, die mich zum Nachdenken bringen.

527. Welches Gedicht magst du sehr?

„Ob ich dich liebe, weiß ich nicht.
Seh ich nur einmal dein Gesicht,
Seh dir ins Auge nur einmal,
Frei wird mein Herz von aller Qual.
Gott weiß, wie mir so wohl geschicht!
Ob ich dich liebe, weiß ich nicht.“

(Johann Wolfgang von Goethe)

528. Bist du ein guter Verlierer?
Jein. Kommt wirklich auf die Situation an – allerdings bin ich nicht „sehr“ nachtragend, was Verlieren angeht.

529. Wer sollte dich spielen, wenn man dein Leben verfilmen würde?
Iris Berben.

530. Wie viel Zeit brauchst du, um dich für einen festlichen Anlass zu stylen?
Keine Ahnung und unterschiedlich, wenn ich vorher schon weiß, was ich anziehe gehts eher schnell, wenn ich mir erst was zusammensuchen muss dauert es etwas länger.

531. Wer hat für dich Vorbildfunktion?
Meine Eltern, meine Familie, meine Freunde.

532. Würdest du etwas stehlen, wenn du nicht dafür bestraft würdest?
Wenn ein anderer ein Friedenselexier hätte, das würde ich mir holen. Und es allen einflößen.

533. Hättest du gern eine andere Haarfarbe?
Ich hab schon einige Farbexperimente durch, bin aber glücklich wieder bei meiner Naturhaarfarbe gelandet.

534. Was ist der grösste Unterschied zwischen dir und deinem Partner?
… Singlefrage?

535. Wo isst du zu Hause am liebsten?
Mit der ganzen Familie am großen Esstisch – bzw. mit kleinerer Runde am runden Tisch vor unserem schönen großen Fenster.

536. Wenn alles möglich wäre: Welches Tier hättet du gern als Haustier?
Einen Hund. Und eine Katze.

537. Auf welche Frage wusstest du in letzter Zeit keine Antwort?
Auf diese …

538. Was ist in deinen Augen die großartigste Erfindung?
Die Kanalisation, Wasserversorgung und -entsorgung.

539. Wenn du emigrieren müsstet: In welches Land würdest du auswandern?
Puh, das ist tatsächlich eine Überlegung wert. Wenn also – aus welchem Grund auch immer – der Supergau eintreten würde und ich meine Heimat verlassen müsste – wohin könnte ich dann gehen? Am liebsten wäre mir dann eine Umgebung, die meiner Heimat nicht unähnlich ist, also mit der Toskana könnte ich mich gut arrangieren. Oder mit Surrey. Oder Spanien. Wenn es ein anderer Kontinent sein müsste, dann am ehesten die Ostküste der USA … (aber unter einer anderen Regierung!)

540. Nach welchen Kriterien suchst du einen Film aus?
Laune, Handlung, Interesse. So ungefähr.


Johanna alias pinkepank stellt 1000 Fragen, sie und viele viele andere Blogger antworten. Spannend, dieser Weg der Selbstfindung, anhand gängiger Fragen etwas Selbstreflektion. Dazu sicher viele Infos für meine Patenkinder zum Nachlesen. Deshalb wird das – statt immer wieder mal sogenannten Blogstöckchen – (m)ein Schreibprojekt für 2018, mal kurz, mal ausführlich. Ganz so, wie es sich ergibt.

1000 Fragen an mich #19

361. Was war deine schlimmste Lüge?
Ich hab mir bei einem Ex-Freund lange selbst vorgemacht, dass er anders ist, mehr in ihm steckt, habe die Egozentrik geleugnet. da hab ich mich sehr und auch zu lange belogen.

362. Erweiterst du deine eigenen Grenzen?
Immer wieder, außer wenn die Grenze meine Höhenangst ist, da bin ich mit zunehmendem Alter nicht mehr bereit, mich in Stresssituationen zu bringen, die ich vermeiden kann.

363. Kannst du gut Witze erzählen?
Nö.

364. Welches Lied handelt von dir?

365. Welche kleinen Dinge kannst du genießen?
Alle, die mir auffallen, ein Schmetterling, eine brummelnde Hummel, ein liebevoller Blick, ein glückstrahlendes Lächeln, Pasta, einen Sonnenstrahl, die erste Erdbeere … und und und.

366. Wofür kann man dich nachts wecken?
Den Sternenhimmel, gute Musik, Gespräche übers Leben, eine spontane Party … aber auch Lebenskrisen, wenn Freunde oder Brüder zu viel getrunken haben dürfen sie auch anrufen und ich hole sie ab.

367. Was würdest du gern an deinem Äußeren ändern?
Manchmal hätte ich gern die genau zu Anlass und Stimmung passende Klamotte – hab ich nämlich NIE.

368. Was soll bei deiner Beerdigung mal über dich gesagt werden?
Sie hat ihr Leben gelebt und viel vom kleinen großen Glück erleben dürfen.

369. Lässt du dich leicht zum Narren halten?
Wenn jemand die richtige Taktik anwendet – ganz bestimmt.

370. Was würdest du gern mal tun, vorausgesetzt dass es keinesfalls schiefgehen könnte?
In der Oper singen 😉

371. Muss man immer alles sagen dürfen?
Darf man, muss man aber nicht.

372. Wem solltest du mehr Aufmerksamkeit schenken?
Ich meine, ich verteile meine Aufmerksamkeit gerecht an alle, die sie verdienen.

373. Kannst du gut loslassen?
Kommt drauf an, wie sehr mein Herz dran hängt …

374. Wofür bist du dankbar?
Dafür, dass ich dankbar sein kann, merke, wenn etwas gut ist bzw. gut tut.

375. Sind Komplimente von Leute, die du nicht kennst, wichtig für dich?
Wenn sie aus dem Herzen kommen mag ich Komplimente, egal von wem. Ansonsten kann ich auch gut darauf verzichten.

376. Vor welchem Tier hast du Angst?
Nicht vor einem bestimmten, aber ich mag keine giftigen, gefährlichen Tieren.

377. Weswegen warst du zuletzt vollkommen verwirrt?
Wie so oft wegen des Navis, das meine eigentlich recht gute Orientierung oft genug durcheinanderbringt. Immer noch ein Wunder, dass wir von Neuschwanstein auf Umwegen heim gefunden haben …

378. Was hast du immer im Kühlschrank?
Ein kleines Kühlpack.

379. Genierst du dich dafür, dass du bestimmte TV-Sendung schaust?
Nein.

380. Wann hattest du die beste Zeit deines Lebens?
Jetzt? Fühlt sich zumindest so an.


Johanna alias pinkepank stellt 1000 Fragen, sie und viele viele andere Blogger antworten. Spannend, dieser Weg der Selbstfindung, anhand gängiger Fragen etwas Selbstreflektion. Dazu sicher viele Infos für meine Patenkinder zum Nachlesen. Deshalb wird das – statt immer wieder mal sogenannten Blogstöckchen – (m)ein Schreibprojekt für 2018, mal kurz, mal ausführlich. Ganz so, wie es sich ergibt.

Im Einklang mit mir

Ja, wenn man dieses Video betrachtet, dann gehts den meisten von uns doch ziemlich gut? Aber in unserer schnelllebigen, auf Konsum ausgerichteten Welt ist das alles oft nichts. Wird gar nicht reflektiert. Wer hat, dem geht’s gut. Gar nicht so leicht, mit sich und seinem Leben zufrieden zu sein. Weil ein anderer könnte ja schöner, besser, erfolgreicher, leistungsfähiger, dünner, kreativer, reicher oder was auch immer sein – und damit automatisch mehr den eigenen Weg gefunden haben. Wir haben heute so viele Werte, um uns zu messen. Nicht leicht, mit sich  selbst im Einklang zu sein. Also mit mir insgesamt und dem, was ich tue, denke, fühle, entscheide …

Und einmal mehr sind meine Coaches die vielen Kinder meiner Umgebung: sie sind bei sich selbst, tun, was sie mögen, konzentrieren sich vor allem auf ihre Wünsche. Und sind mit sich und dem Leben in den Tag hinein vollkommen im Einklang. Oft ohne Rücksicht auf andere. Sozialverhalten muss gelernt werden, trotzdem sei daran erinnert, dass es häufig die vielleicht auch falschverstandene Rücksichtnahme auf Wünsche und Bedrürfnisse anderer ist, die uns an der Verwirklichung eigener Vorstellungen hindert? Und ganz gefährlich ist in dem Kontext übrigens annehmen, statt hinterfragen – aber das muss ich mal ein anderes Mal und ausführlicher mit mir „besprechen. Was mir immer hilft, meine Balance zu erhalten ist, dass ich tue, statt auf etwas zu warten. Dass ich mir zugestehe, statt zu lamentieren. Und auch der Faktor, dass ich mit mir allein sein kann, mich mit mir auseinandersetze, mich mit mir berate, meine Ängste ebenso zu Wort kommen lasse wie Unsicherheiten und Wissen. Ich kläre Themen, reflektiere, gehe Risiken ein, spiele auch mal. Und ich weiß, dass ich die Dinge, für die ich selbst die Verantwortung trage, beeinflussen kann. Suche keinen Schuldigen, sondern nehme Herausforderungen an, mache. Und manche Dinge nehme ich auch einfach nur hin, statt innerlich zu lamentieren. Eine Kollegin nennt diese Methode Aussitzen. Und die Kombination aus Tun, wenn ich tun kann, und Abwarten, wenn tun nichts hilft, hilft mir, mich innerlich zu balancieren.

Natürlich bekommt der Einklang hin und wieder Misstöne, denn keiner von uns kann nur immer bei sich sein. Mich unterstützt dann mein Element Erde: in unruhigen Zeiten brauche ich mehr als sonst das Gefühl, durch den Wald zu laufen und die tiefen Wurzeln der Bäume im Boden zu spüren. Im Anschluss setze ich mich an einen ruhigen Ort, spüre, was unter mir und um mich ist, höre aufmerksam auf alles, was sich bewegt oder zur Ruhe kommt. Dieses Mich-Erden kann ich wahrscheinlich überall? Aber am besten klappt es zu Hause, mit Heimatgefühl.

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Ein Beitrag zu Bettinas Thema Leben im Einklang mit sich selbst: Die meisten Menschen sind sehr beeinflusst und geprägt von äußeren Dingen, haben sich abhängig gemacht und leben fremdbestimmt. Das führt oft zu einem Leben, das ihnen gar nicht zusagt und sie unglücklich macht.