Schlagwort-Archive: sehnsucht

Projekt ABC #L wie LaHo

Der Buchstabe L ist dran – und da steckt ganz ganz ganz viel Liebe und Landshut drin – und Sehnsucht: Pandemiebedingt ist die Landshuter Hochzeit auf 2023 verschoben worden. Weil nicht nur ich, sondern ganz viele darüber ein kleines bisschen traurig sind, haben die Förderer für das kommende Wochenende ein bisschen Alternativ-Hochzeitsfeeling – frei nach dem Motto „Was geht wird gemacht“ – organisiert. Eintauchen ins Flair der schönsten mittelalterlichen Stadt, ein paar besondere Konzerte, ein kleines bisschen Kostüme, und bestimmt ein von Herzen kommendes Hallllloooooo …

Über meine Liebe zur LaHo hab ich schon sehr ausführlich geschrieben, wer nachlesen oder in mehr Bilder eintauchen möchte bitte hier klicken.

Danke an den Wortmann für diesen für mich ganz besonderen Schreibimpuls – mehr zum Projekt ABC.

Projekt ABC #F wie Frühling

Um mich herum macht sich gefühlt die Ungeduld breit. Das Warten auf den Frühling wirkt in diesem Frühjahr 2021 anders, gewaltiger. Jeder – mich eingeschlossen – sehnt sich nach Draußenzeit, Frischluft, dem „Ausschlagen der Bäume“. Es gibt das schöne Lied „Veronika, der Lenz ist da …“. Da war also auch früher schon viel Hoffnung in dieser Jahreszeit des sich entwickelnden Jahreskreislaufs. Ich persönlich freu mich auf die Explosion der Natur, alles wie immer, aber vielleicht spüren wir alle ein kleines bisschen mehr die wohltuende Wirkung des Neubeginns …

Danke für den schönen Schreibimpuls an den Wortmann.

Stillstand – irritiert mich so gar nicht

Ich hab einen schon etwas älteren Artikel aus dem Magazin der Süddeutschen Zeitung gelesen, der verblüffend gut zu meinen Beobachtungen in diesen Tagen und Wochen passt. Die Überschrift lautet „Stillstand irritiert uns“ – der Philosoph Ralf Konersmann hat ein Buch bzw. eine Kulturkritik darüber geschrieben, warum so viele selbst in ruhigen Momenten nicht zur Ruhe kommen können. Möchte ich allen ans Herz legen, die so gerne wieder in unsere rast- und ruhelose „Normalität“ zurückkehren wollen. Also anders als ich, die ich mit diesem Stillstand unverändert richtig gut klarkomme …

Einen – etwas langen – Satz aus diesem Interview möchte ich gerne zitieren:

„Wir wollen immer mehr und immer etwas anderes, wir sehnen uns nach Abwechslung, Veränderung, Wachstum und Fortschritt, und das so selbstverständlich, dass wir es gar nicht mehr thematisieren, obwohl die traditionellen Glücksvorstellungen eher mit Idyllen, also mit Gelassenheit und Ruhezonen zu tun haben, in denen wir nicht permanent gestört werden.“

Aber die Frage nach dem warum wir das wollen, obwohl wir doch merken, dass uns diese Schnelligkeit, dieses Hinterherhecheln, dieses eben nicht und niemals zur Ruhe kommen, so durch und durch nicht gut tut? Die Frage kann sich nur jeder selbst beantworten …