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Das mit dem Regen

Eigentlich wollte ich gestern – nach einer Mittagspausen-Stippvisite beim Aufbau am Mittwoch – über den weit und breit berühmten Diessener Töpfermarkt schlendern, mich etwas von den verschiedenen Künstlern begeistern lassen. Immerhin sind es mehr als 150 Aussteller, die für 4 Tage an den Ammersee kommen, ihre Kunst zeigen. Nicht nur aus der Region, sondern aus allen Teilen Europas reisen sie an. Und dann fängt es an zu regnen, Wassermassen vom Himmel. Hatte zwar zufällig Gummistiefel, nicht aber Regenmantel oder andere schützende Hüllen dabei … Kurz: ich hab es dann doch bleiben lassen. Wenn aber jemand das durchaus bessere Wetter jetzt am Wochenende nutzen will und kann, weil in der Nähe: http://diessen.de/kunst-kultur/diessener-toepfermarkt

Und: Man kann auch ganz wunderbar mit der S-Bahn nach Herrsching fahren, dort an Bord des Dampfers gehen und bequem mit Traumblick auf die Alpen über den See schippern …

Auf mich wartet die Baustelle – und meine Zuschauer, die gerade noch mit anderen Dingen beschäftigt sind, aber später bestimmt wieder höchst interessiert am Zaun stehend meine Werke begutachten werden 😉

  

Spruch zum Wochenende: Hundert kleine Freuden

„Hundert kleine Freuden sind tausendmal mehr wert als eine große.“ (Johannes Kepler)

Die letzten Tage beherzige ich bewusst den Vorsatz, gewohnte Umgebungen mit Zeit und Aufmerksamkeit zu betrachten. Heimat wie ein Tourist erleben eben. Denn diese Minuten am Tag machen gerade um diese Jahreszeit so etwas wie täglich eine Stunde Urlaub aus. Hunderte von kleinen Freuden am Wegesrand, man muss sie nur bemerken. So wie gestern. Statt auf direktem Weg heimzufahren habe ich einen Umweg gemacht, vorbei an Feldern und Wiesen voll zartem Grün, übersät mit Schlüsselblumen, Löwenzahn, Veilchen, Buschwindröschen… Auf den Bäumen der Schimmer der weißen und rosa Blüten. Über den Seen hing schon die warme Abendsonne, darauf schaukelnde Boote. Tempo raus, Augen auf. Und alles tief in die Seele aufnehmen. Schließlich ist meine letzte Reise etwas her, gerade sind die freien Tage meines Lebens vollgepackt mit viel Arbeiten zu Hause. Meistens find ich das ja toll, aber so hin und wieder … Da kommt dieses Fernweh auf. Dieses unkalkulierbare Ding, das von fernen Orten träumt, von kulinarischen, exotischen Genüssen, von fremden Menschen, anderen Gewohnheiten. Von Architektur, Pflanzen, Landschaften, Eindrücken, Kultur, Tradition, Musik, … Und dazwischen mischen sich Erinnerungen an die Tage unterwegs. Bilder in meinem Kopf. Hach. Weil ich vermute, dass es noch etwas dauert, bis ich wieder planen kann, baue ich mir meine kleine Auszeit wo immer möglich in den Alltag ein. Ich lebe schließlichlich da, wo andere Urlaub machen. Und laut einem bekannten Politiker ist „Bayern die Vorstufe zum Paradies“ …

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Meine Antwort auf Doreens Frage: Hilfe ich habe Fernsucht! „Was tust du, wenn die Wartezeit bis zur nächsten Reise noch lang ist?“

#Sonntagsfreude: Sonnenuntergangsstimmung

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IMG_0003.JPGGerade hab ich ein Bild gefunden – das mich in einen Augenblick zurückversetzt. Sonnenuntergang im Park, Spanien, Madrid, Freundinnen gemeinsam unterwegs. Wir sitzen und genießen: uns, die gemeinsame Zeit, die Ruhe, nichts zu müssen und alles zu können. Eine schöne Erinnerung! Und ein wunderschönes Stimmungsbild!
Mehr Sonntagsfreude bitte hier nachlesen.

Auszeitgeschenk

Wenn Zeit gerade knapp ist, soll man sich trotzdem ein paar Stunden für etwas zu nehmen, was einfach nur gut tut? Hab ich kürzlich gemacht und einen viel zu kurzen Tag im geliebten Zauberwald auf der Donaugartenschau (Landesgartenschau Deggendorf) ausklingen lassen. Ich hatte Glück, Wetter hat gepasst und man wandelt durch Spätsommer-Farbzauber. Laut Programm war ich zur Dahlienzeit da, am meisten gefreut hab ich mich aber über die späten Rosen, die ihren Duft verströmten. Besonders genossen habe ich den Lyrikbaum: Gedichte aus dem Lautsprecher, in der Hängematte schaukeln mit Blick auf die Fontäne im See. Am meisten Lächeln musste ich über ein Mutter-Tochter-Gespräch, die Frau Mama war sehr enttäuscht, weil die meisten Beete nicht ordentlich mit einer Blume bepflanzt waren, sondern ihrer Meinung nach alles einfach wild durcheinander wuchert. Die Tochter und ich haben uns kurz zugelächelt – wir fanden gerade das ganz besonders schön … Ganz schön groß ist das Angebot für kleine Besucher: Spielplätze, Bewegungs- und Geschicklichkeitsparcour, versteckte Geheimgänge, Piratenschiff im Sand und und und. Schön war sie, meine kleine Auszeit.

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