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Sommergefühle

Lange heiße Tage und warme Nächte sind nicht zum Schreiben gemacht. Ich bin zur Zeit Erleber statt Dokumentierer. Auch wenn so viele Impressionen da sind, die eigentlich verarbeitet werden müssen?

In Stichpunkten:

    • Sommer-Momente: die Hitze tut gut, der Sommer tut gut, das sommerliche Leben tut gut – es ist herrlich!
    • Robbie-Momente I: Mr. Williams, ich hab Ihnen gestern abend gerne zugehört, hab vieles erkannt, was Sie schon so oft gespielt haben und war sehr froh, dass Sie zum Altbewährten gegriffen haben. Das ist einfach besser, es macht Spaß und beweist, was für ein grandioser Entertainer Sie sind? Und wenn Sie ein paar Töne nicht treffen, das nimmt keiner übel 😉
    • Robbie-Momente II: die Steffi und ihr Robbie, hat der doch wirklich alles gespielt, was sie sich von ihm gewünscht hat? Das war fast, als ob die zwei eine innere Verbindung Bühne-Balkon gehabt hätten – Steffis Wunschliste, Robbies Playlist – äh, Moment, also fast, also hört sich dann ja doch am Ende vieles ähnlich an…? (Sorry, Insider, war gestern abend trotzdem einer der vielen herzlichen Lachmomente bei unserem so herrlich entspannten Mädels-Konzertabend auf dem Balkon)
    • Stadt-Momente: München, du bist eine herrliche Sommerstadt. In dir wirds zwar auch heiß, aber du bietest genug schattige Plätzchen, hast wunderbare Schwimmbäder und Seen, du bietest Abkühlung. Und du siehst im Sommer einfach so fesch aus – ob bei blauem oder weiß-blauem Himmel: München, du bist eine schöne, sogar wunderschöne Sommer-Stadt!
    • Sommernacht-Momente: wir hatten Gewitter, wir hatten sternenklare Nächte, wir hatten ganz schön heiße Nächte. Und trotzdem: mehr davon, ich finds klasse!

Sommer, du darfst gerne noch ganz lange bleiben, ruhig noch die nächsten paar Monate!

Letzte Schultage

Juchu, morgen ist endlich auch in Bayern der langersehnte letzte Schultag. Und es geht loooooooohohohohos in die GROSSEN Ferien. 6 Wochen Auszeit am Stück.

Weiß man diesen Luxus als Schulkind zu schätzen? Ich bin mir nicht sicher … In meinem letzten Kindergartenjahr zumindest kam mir jeder einzelne Ferientag zwischen dem letzten Tag im Kindergarten und dem 1. Schultag zu lang und vollkommen überflüssig vor. An der Schwelle von der Grundschule zum Gymnasium wars dann eher die Aufregung, die von Tag zu Tag stieg. Die nächsten neun Jahre? Das war unterschiedlich. Zumindest kann ich mich in all den Jahren einheitlich daran erinnern, wie lang ich die Ferien herbeigesehnt hatte. Das mit den Zeugnissen – überflüssiges Übel. Aber wieder ein Jahr geschafft. Endlich in der nächsthöheren Klasse, endlich Englisch lernen, endlich Fächer, die man nicht mag, ablegen können …

Erst kurz vor dem Abitur wurde mir bewusst: das letzte Mal im letzten Sommer, das waren deine letzten Schulferien. Im Studium hast du Semesterferien, das ist vollkommen anders. Und heute? Kann man als Erwachsener Urlaub mit Schulferien vergleichen? Selbst als Lehrer geht das wohl kaum.

Insofern meine lieben Patenkinder, und alle anderen, die hier mitlesen: freut euch auf die letzten Schultage – aber genießt vor allem die Ferienzeit. Ob zu Hause oder im Urlaub, ist es nicht herrlich 6 Wochen freie Zeit zu haben? Wenn das Wetter heiß ist können das mehr als 40 Schwimmbadbesuche oder Tage am See sein. Ich wünsch euch eine hochsommerliche Ferienzeit, mit Regen nachts, damit es auch mal etwas abkühlt.

Und ja, ich hätte morgen auch am liebsten einen letzten Schultag und dann ab in die Sommerferien. Das wär mal ein echter Erwachsenenwunsch? Noch einmal die großen Ferien erleben 🙂