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Musik am Mittwoch: Hochzeitstanz

Der kleine Bruder und seine Frau haben sich ganz wunderbare Musik für ihren Hochzeitstanz ausgesucht – und es hat trotz Nicht-Probe großen Spaß gemacht, bei der Performance dabeizusein 🙂 Zur Musik dürft ihr euch zwei strahlende Honigkuchenpferde vorstellen, die sich ansingen, immer wieder umarmen, mittendrin in einer lächelnden Menge tanzen, dabei aber auch immer wieder ganz allein zu zweit sind. So schön. Da steckt so viel Liebe drin:

„Do you hear me, I’m talking to you, across the water across the deep blue ocean – Under the open sky, oh my, baby I’m trying. Boy, I hear you in my dreams, I feel your whisper across the sea – I keep you with me in my heart. You make it easier when life gets hardI’m lucky I’m in love with my best friend. Lucky to have been where I have been – Lucky to be coming home again …
They don’t know how long it takes, waiting for a love like this. Every time we say goodbye I wish we had one more kiss – I’ll wait for you, I promise you, I will. I’m lucky I’m in love with my best friend. Lucky to have been where I have beenLucky to be coming home again. Lucky we’re in love in every way. Lucky to have stayed where we have stayed. Lucky to be coming home someday. 
And so I’m sailing through the sea to an island where we’ll meet. You’ll hear the music fill the air, I’ll put a flower in your hair. Though the breezes through the trees move so pretty you’re all I see – as the world keeps spinning round you hold me right here right now …“

Das mit dem Blumenschmuck


Gestern beim Abräumen in der Hochzeitslocation kam ein Brautpaar vorbei, um sich den Raum anzuschauen, für „irgendwann 2019, so ab April bis Juli“, wenn halt was frei wäre … mein kleiner Bruder und seine Frau waren da sehr viel spontaner. Sie haben sich 2017 entschieden, eins nach dem anderen gefunden, sind ganz bestimmt auch mal Kompromisse eingegangen – und wie ihr gestern schon gelesen habt: alles war perfekt. Auch das Wunschdatum.

Sehr besonders: die zwei haben ihren Blumenschmuck komplett selbst angebaut.
Und aus den Bauerngärten der Mütter oder von umliegenden Wiesen ergänzt.

Auf zwei Feldern wurde immer wieder neu ausgesät, mein alter Kräuterwildwuchs ist zum Blumenwildwuchs umfunktioniert worden.

Seit Monaten haben die beiden immer wieder gepflückt und getrocknet, letzte Woche wurde die ganze Familie eingespannt, um Gestecke, Anstecker und und und daraus zu basteln.

Freitag früh ging’s ins Blühfeld, eine Sorte nach der anderen, ein Eimer nach dem anderen, eine Kipperladung voll.

Ganz früh haben sich nur die Schmetterlinge durch uns gestört gefühlt, die sich zum Aufwärmen in die Sonnenblüten setzten.
Später wurde es recht voll, Bienen, Wespen, Hummeln …. ein Summen und Brummen. Mittendrin das zufriedene Summen und Pfeifen meines Bruders.

Auf dem Hof haben wir die frischen Blüten kunstvollst arrangiert – in unterschiedlichen Glasflaschen, ebenfalls seit Monaten gesammelt.

Die wurden auf den runden Tischen liebevoll variiert.
Was für eine Blütenpracht?
Und haben den Hochzeitstag mit einem sehr natürlichen Charme farbenfroh und bunt gemacht …

und im nächsten Jahr blühen sie hoffentlich bei allen Hochzeitsgästen üppig weiter.

Kirchenschmuck waren übrigens Buchskranzerl – die haben wir schon letzten Montag ebenfalls selbstgemacht. Alles aus Eigenproduktion sozusagen. Biologisch und nachhaltig. Und wir hoffen, sie halten noch zwei Wochen, dann werden sie bei der Taufe von Nichte 2.0 zweitverwertet.

Sonntagsfreude: „Es war perfekt“

Die Emotionen der letzten 72 Stunden lassen sich nicht in Worte fassen … Millionen winzig kleine Erinnerungen. Wenn aber der kleine Bruder ruhig und gelassen strahlt und die Schwägerin alles mit den Worten „Ja, es war wirklich perfekt, genauso wie wir es uns vorgestellt haben …“ zusammenfasst – dann ist glücklich sein und tiefe Dankbarkeit angesagt. Heute heißt es Reste abholen und dem Fest nachspüren. Und ich hab mir „ein paar“ Halsschmerzen eingefangen, die werde ich in aller Ruhe auskurieren müssen.

Ich habe so gut wie keine Bilder gemacht … mir war mehr nach mittendrin sein, statt zu dokumentieren. Erst mal verarbeiten, dann gibt’s sicher die ein der andere Erinnerung zum für die Ewigkeit Festhalten …

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„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.