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Grenzenlos [*.txt]

Grenzenlos – ohne Vorbehalt. Ohne Trennung. Ohne Unterscheidung.

Frei. Uneingeschränkt. Unendlich.

Vertrauensvoll – mit Glauben. Mit Hoffnung. Mit Zuversicht.


Schreiben – lesen – konTXTualisieren: das 5. Wort im kreativen Schreibprojekt Projekt.txt für 2018 lautet: Grenzenlos

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Mischen [*.txt]

Manchmal wär ich gern Maler, würde das, was mein Auge sieht und mein Herz fühlt, als Kunstwerk auf eine Leinwand bringen, würde die Farben im genau richtigen Verhältnis mischen, mit dem Pinsel sowohl fein als auch facettenreich zeichnen, mit meinen Händen Neues, Großes, Einzigartiges erschaffen …

Oder mit verschiedenen Materialien experimentieren, Holz und Stahl, Stoff und Ton, Stein und Leder, Lehm und Plastik … Die wilde Mischung machts.

Manchmal wär ich gern Zauberer, der Wirklichkeit und Phantasie kombiniert. Für das Auge unsichtbar vermischt er durch kleine Tricks das, was wir sehen wollen, es aber nicht wahrnehmen können. Und begeistert uns, versetzt uns in Staunen.

Oder ein Koch, der seine Zutaten im richtigen Verhältnis auswählt, durch die richtige Mischung verführt er uns, gewährt unserem Gaumen eine Geschmacksexplosion. Verschafft uns einen unvergleichlichen Genussmoment.

Manchmal würde ich gerne das perfekte Mixtape aufnehmen, Musik auswählen, meine Stimmungen und Gefühle zu einem Gesamtkunstwerk arrangieren. Oder noch besser selbst komponieren …

Oder als Schreiber die richtigen Formulierungen finden, eine treffende Mischung aus Idee und Spannungsbogen, eine prägnante Reihenfolge kombiniert mit Wortwitz, so dass eine lesbare Geschichte draus wird …


Schreiben – lesen – konTXTualisieren: das 4. Wort im kreativen Schreibprojekt Projekt.txt für 2018 lautet: Mischen.

1000 Fragen an mich #19

361. Was war deine schlimmste Lüge?
Ich hab mir bei einem Ex-Freund lange selbst vorgemacht, dass er anders ist, mehr in ihm steckt, habe die Egozentrik geleugnet. da hab ich mich sehr und auch zu lange belogen.

362. Erweiterst du deine eigenen Grenzen?
Immer wieder, außer wenn die Grenze meine Höhenangst ist, da bin ich mit zunehmendem Alter nicht mehr bereit, mich in Stresssituationen zu bringen, die ich vermeiden kann.

363. Kannst du gut Witze erzählen?
Nö.

364. Welches Lied handelt von dir?

365. Welche kleinen Dinge kannst du genießen?
Alle, die mir auffallen, ein Schmetterling, eine brummelnde Hummel, ein liebevoller Blick, ein glückstrahlendes Lächeln, Pasta, einen Sonnenstrahl, die erste Erdbeere … und und und.

366. Wofür kann man dich nachts wecken?
Den Sternenhimmel, gute Musik, Gespräche übers Leben, eine spontane Party … aber auch Lebenskrisen, wenn Freunde oder Brüder zu viel getrunken haben dürfen sie auch anrufen und ich hole sie ab.

367. Was würdest du gern an deinem Äußeren ändern?
Manchmal hätte ich gern die genau zu Anlass und Stimmung passende Klamotte – hab ich nämlich NIE.

368. Was soll bei deiner Beerdigung mal über dich gesagt werden?
Sie hat ihr Leben gelebt und viel vom kleinen großen Glück erleben dürfen.

369. Lässt du dich leicht zum Narren halten?
Wenn jemand die richtige Taktik anwendet – ganz bestimmt.

370. Was würdest du gern mal tun, vorausgesetzt dass es keinesfalls schiefgehen könnte?
In der Oper singen 😉

371. Muss man immer alles sagen dürfen?
Darf man, muss man aber nicht.

372. Wem solltest du mehr Aufmerksamkeit schenken?
Ich meine, ich verteile meine Aufmerksamkeit gerecht an alle, die sie verdienen.

373. Kannst du gut loslassen?
Kommt drauf an, wie sehr mein Herz dran hängt …

374. Wofür bist du dankbar?
Dafür, dass ich dankbar sein kann, merke, wenn etwas gut ist bzw. gut tut.

375. Sind Komplimente von Leute, die du nicht kennst, wichtig für dich?
Wenn sie aus dem Herzen kommen mag ich Komplimente, egal von wem. Ansonsten kann ich auch gut darauf verzichten.

376. Vor welchem Tier hast du Angst?
Nicht vor einem bestimmten, aber ich mag keine giftigen, gefährlichen Tieren.

377. Weswegen warst du zuletzt vollkommen verwirrt?
Wie so oft wegen des Navis, das meine eigentlich recht gute Orientierung oft genug durcheinanderbringt. Immer noch ein Wunder, dass wir von Neuschwanstein auf Umwegen heim gefunden haben …

378. Was hast du immer im Kühlschrank?
Ein kleines Kühlpack.

379. Genierst du dich dafür, dass du bestimmte TV-Sendung schaust?
Nein.

380. Wann hattest du die beste Zeit deines Lebens?
Jetzt? Fühlt sich zumindest so an.


Johanna alias pinkepank stellt 1000 Fragen, sie und viele viele andere Blogger antworten. Spannend, dieser Weg der Selbstfindung, anhand gängiger Fragen etwas Selbstreflektion. Dazu sicher viele Infos für meine Patenkinder zum Nachlesen. Deshalb wird das – statt immer wieder mal sogenannten Blogstöckchen – (m)ein Schreibprojekt für 2018, mal kurz, mal ausführlich. Ganz so, wie es sich ergibt.

1000 Fragen an mich #14

261. Über welche Themen unterhälst du dich am liebsten?
Eigentlich über Alles, was mit dem Leben zu tun hat.

262. Kannst du leicht Fehler eingestehen?
Ich stehe zu Fehlern, versuche aber meistens, zu erklären, wie die passiert sind 😉

263. Was möchtest du nie mehr tun?
Gut, da könnte ich jetzt wohl so was aufzählen wie: schlechte Küsser küssen, in den Falschen verlieben, Zeit in Menschen investieren, die es nicht wert sind usw. Aber zum Glück bricht Frau solche Ausrutscher mit etwas Erfahrung schnell genug ab. Ansonsten gibt es da eigentlich nichts, was ich bewusst nicht mehr tun wollen würde. Oder ich hab’s vergessen.

264. Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise?
Ausgeglichen, fröhlich, positiv und erwartungsvoll.

265. Sagst du immer die Wahrheit?
Ich versuche, authentisch zu sein, aber natürlich nutze ich kleine Ausreden, Notlügen, schwindle hin und wieder. Wobei das mit dem Älterwerden wirklich dazu führt, mehr bei der Wahrheit zu bleiben, dafür nutze ich viel mehr die Diplomatie.

266. Was bedeutet Musik für dich?
Darüber habe ich kürzlich erst reflektiert, sie ist mein Herzschlag.

267. Hast du schon einmal einen Weinkrampf vorgetäuscht?
Nein, nicht, dass ich mich erinnern könnte.

268. Arbeitest du gern im Team oder lieber allein?
Ich bin durch und durch Teamplayer.

269. Welchen Fehler verzeihst du dir immer noch nicht?
Ich bin sehr aufgeräumt mit mir, da ist nichts, was ich mir nicht verzeihen könnte.

270. Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selbst nicht?
… auch mit sehr viel Nachdenken: keine.

271. Denkst du intensiv genug über das Leben nach?
Ich reflektiere sehr viel, manchmal vielleicht sogar zu viel. Zumindest denke ich häufig, dass es einfacher für Menschen ist, die weniger reflektiert leben …

272. Fühlst du dich manchen Leuten gegenüber sehr unsicher?
Selten, aber das kommt natürlich vor. Allerdings kann ich solchen Menschen gut aus den Weg gehen, denn das ist keine Wohlfühlumgebung für mich, ebenso wie ich mich von extrem unsicheren Menschen distanziere.

273. Bist du autoritätsgläubig?
Musste ich nachschlagen, da mir nicht direkt klar war, was das Wort bedeutet: wäre ich autoritätsgläubig, dann würde ich also meine eigene Eigenschaft „eine Person oder Institution, die großen Einfluss und/oder Ansehen besitzt (Autorität), für unfehlbar zu halten und sich ihr kritiklos unterzuordnen“ abwerten? Tatsächlich halte ich niemanden für unfehlbar und ordne mich nicht kritiklos unter, insofern bin ich wohl nicht autoritätsgläubig, glaube aber an gute Unternehmen, nachhaltige Strategien und überzeugende Führungspersönlichkeiten.

274. Bist du gern allein?
Ja, sogar sehr gerne. Nicht immer, aber es gibt Zeiten, da muss ich allein sein. Die brauche ich. Darüber haben wir erst kürzlich im Kreis von 3 Singlefrauen sehr ausführlich gesprochen, wie wichtig jede von uns diese Ich-Zeit findet und wie wertvoll das auch in Beziehungen für uns ist …

275. Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt?
Schwierig zu beantworten, ich bin im Lauf meines Lebens deutlich kompromissbereiter geworden. Früher hätte ich wohl „alle“ oder zumindest fast alle schreiben müssen. Heute ist es oft so, dass ich eigene Interessen weiter hinten ansiedle. Aber auch Situationen von vornherein absage bzw. aus dem Weg gehe, wenn es sich schon abschätzen lässt. Konkret fällt mir auch nach etwas Nachdenken schlicht nichts zu dieser Frage ein.

276. Welchen guten Zweck förderst du?
Ich habe mich als Vorleser für eine Flüchtlingseinrichtung engagiert und höre mich um, wo Hilfe gebraucht wird.

277. Wie sieht dein Traumhaus aus?
Mein renoviertes Elternhaus war nie mein Traumhaus, durch den Umbau habe ich es aber mehr und mehr zu „meinem“ Haus gemacht. Wovon ich immer geträumt habe war ein kleines Häuschen, wie ein Cottage in den Cottswolds oder eben ein kleines „Sacherl“, wie man in Bayern sagt, umgeben von einem Bauerngarten …

278. Machst du leicht Versprechungen?
Nur, wenn ich davon ausgehe, die halten zu können.

279. Wie weit gehst du für Geld?
Zugegebenermaßen nicht sehr weit, ich investiere meine Zeit gerne in Menschen, die mir wertvoll sind und kann mich für Projekte begeistern, aber Geld bedeutet mir nicht genug, um dafür Dinge zu tun, die ich sonst nicht tun würde.

280. Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist?
Dafür war ich als Kind und vor allem Teenager berühmt-berüchtigt, mit dem Älterwerden hat diese Eigenschaft nachgelassen, macht sich nur noch manchmal, dann aber auffallend bemerkbar.


Johanna alias pinkepank stellt 1000 Fragen, sie und viele viele andere Blogger antworten. Spannend, dieser Weg der Selbstfindung, anhand gängiger Fragen etwas Selbstreflektion. Dazu sicher viele Infos für meine Patenkinder zum Nachlesen. Deshalb wird das – statt immer wieder mal sogenannten Blogstöckchen – (m)ein Schreibprojekt für 2018, mal kurz, mal ausführlich. Ganz so, wie es sich ergibt.