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Spruch zum Wochenende: Wissen

„Was man nicht genau weiß, weiß man gar nicht.“ (Verfasser unbekannt)

Ist gar nicht so einfach, an das Übel bzw. die Quelle meines Schmerzes zu gelangen. Auch die gestrige Untersuchung hat keine Erklärung geliefert, warum mir mein Handgelenk unverändert weh tut. Vielleicht wäre am einfachsten, wenn ich es einfach mal so hinnehmen könnte …? Probier ich aus, direkt jetzt am Wochenende – habt ein schönes.

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Spruch zum Wochenende: Vergeben

Schadet keinesfalls, sich immer und immer wieder daran zu erinnern? Dachte ich mir beim Bewundern dieses Himmelsbilds vor ein paar Tagen. „Lache aus tiefstem Herzen. Tanze im Regen. Schätze den Moment. Lerne aus dem Schmerz. Leben, lachen, lieben, vergeben und vergessen. Das Leben ist zu kurz, um zu bereuen.“ (Christian Bischoff)

Irgendwie anders

Dieses Wochenende waren die beiden Patenmädels etwas, na ja, nennen wir es mal irritiert: die bezaubernde Nichte hat sich mit den neuen Bedingungen rund um die Baustelle bestens arrangiert. Nur dass ich da jetzt arbeite, anstatt mit ihr zu spielen, dafür reicht das Verständnis definitiv nicht. Am Samstag reiste sie nebst der Mama an – es gab das bestellte Mittagessen und die Oma als Entertainment-Programm. Trotzdem wurde gemotzt. Lautstark. Ok, ich wollte auch noch unbedingt was fertigbekommen, und das hat gedauert … Wir haben also eine zeitliche Vereinbarung getroffen, sie durfte als kleine Belohnung – das dürfen kleine Kinder nämlich eigentlich nie nicht – mit auf den Dachboden klettern und beim Fenster hinausspähen. Ganz schön tief. Später gab es dann ausgedehntes Schaukeln, Fangen und Verstecken spielen – und sogar Besuch ist zum Prinzessinnen-Picknick auf der Frühlingswiese vorbeigekommen. Kuchen und Kekse von Prinzessinnen-Tellern. Und eine neue Freundin, die schon etwas älter ist und toll malen kann. Und auf alle Anweisungen reagiert, also zumindest fast. So schnell ist die Welt dann wieder ziemlich in Ordnung?

Für Mademoiselle war die Kommunion des großen Bruders in der Theorie ok, denn die geliebten Großeltern und alle möglichen anderen Menschen kommen. Und bringen Geschenke. Nur nicht alle hatten etwas für sie dabei. Ich ehrlich gesagt auch nicht, das hab ich einfach vergessen … Aber: es gab eine großartige Hello-Kitty-Tasche, passend zur einen Strickjacke (es mussten eine in blau und eine in rosa eingepackt werden, sie will für jede Gelegenheit passende Outfits dabei haben) mit viel Glitzer. Da passten die Kekse und die beiden Spielpackungen rein, die sie bekommen hat. Aber so ein kleines bisschen war ihr die Enttäuschung dann doch anzumerken, dass nicht jeder an sie gedacht hat. Entschuldigung! Und mein Herz hats schon etwas zerrissen, dass der Trennungsschmerz dieses Mal beide Patenkinder erwischt hat, beim Großen war ich vorbereitet. Aber auch bei der kleinen Schwester flossen die Tränen in Strömen über die Wangen, als es ans große Pfiade-Sagen ging. Das war echt traurig!

Gut, dass das nur einzelne Tage sind und längst wieder Alltag herrscht …

#Sonntagsfreude: Leiste oder Leistung

Gestern am späten Nachmittag musste ich abbrechen, mich mit starken Schmerzen in der Leiste „vom Dienst abmelden“. Kein gutes Timing, schließlich stand dieses Wochenende Umzug auf dem Programm. Zum Glück sind wir vorher schon weit gekommen. So weit so gut, wahrscheinlich einmal zu schwer gehoben. Oder was gezerrt?

Die Nacht war nicht gut, konnte kaum schlafen, weder sitzen noch liegen. Irgendwann hab ich resigniert, mich darauf eingestellt, den Sonntag in der Notaufnahme zu starten. Dann bin ich doch noch mal weggenickt. Und jetzt gerade wird’s besser. Keine stechenden Schmerzen mehr. Werd mich heute wo es geht schonen – und freu mich grade. Weil so Krankenhaus. Oder Leistenprobleme. Braucht kein Mensch.

 Mehr Sonntagsfreude bitte hier nachlesen.