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Sonntagsfreude: Kurzurlaubsfeeling

In diesen heißen Sommertagen mach ich meine Wochenenden zum Kurzurlaub – Samstag vor 8 alles erledigen, was ansteht und dann den lieben langen Tag „Urlaub machen“.

Gestartet bin ich vormittags mit einem Streifzug durch den Lavendel, der mich mit seinen Farben und dem betörenden Duft in die Provence versetzt hat. Den Nachmittag hab ich mit einem Buch an der englischen Küste verbracht. Die Nacht waren wie in einem Sommerhaus in Spanien üblich alle Türen und Fenster für etwas kühlere Luft geöffnet und ich habe, gut mit einem Netz vor den Mücken geschützt, himmlisch geschlafen.

Und heute früh ging’s mit dem Sonnenaufgang durch die Felder und Wälder der heimatlichen bayerischen Toskana – jetzt lüfte ich mich, wie in der Holledau üblich, im Schatten des für den heimischen Biergarten so typischen Kastanienbaums aus. Mal sehen, wohin mich der Nachmittag bringt …?

Sonntagsfreude: Sommerfrische

1d05c551-7ab3-48d5-a5b1-123696b7ea19Einst ein wundervoller Brauch: wir fahren in die Sommerfrische.

Die letzten Tage hatte ich so das Gefühl, dass ich ein bisschen besser verstehe, wie sich unsere Vorfahren dabei gefühlt haben mögen. Von Tag zu Tag sind die Temperaturen gestiegen. In der Stadt unerträglich heiß – wie glücklich bin ich jedes einzelne Mal, wenn ich mich Freitag nach der Arbeit (und das ist ja seit meinem Jobwechsel wirklich Freitag am Nachmittag :-)) auf den Weg aufs Land hinaus mache. Gefühlt ist das für mich jedes Mal: ab in die Sommerfrische. Auch wenn es durchaus gar nicht kühler ist, draußen auf dem Dorf.

Freitag sind auch schon die Nichten angereist, bedeutet: das Planschbecken war bereits befüllt und da herrschte Hochbetrieb. Gestern hab ich dann die noch etwas kühlere Morgenstimmung genutzt, um die Hälfte des Lavendels im Beet zu schneiden (in der Hoffnung, dass er im Herbst noch mal eine zweite Blüte einlegt). Die zweite Hälfte reicht noch locker aus, um tausende und abertausende von brummenden Pollensammlern mehr als glücklich zu machen.

Lang war ich nicht allein, schon saß Nichte 2.0 auf der Treppenstufe und hat mich beim Arbeiten beaufsichtigt. Trotz schweißtreibenden Temperaturen wurden wir zu dritt zum Einkaufen geschickt. Beim letzten Mal wollte 2.0 noch im großen Einkaufswagen sitzen, mittlerweile schiebt sie „meinen ganz eigenen“ Kindereinkaufswagen. Etwas herausfordernd, denn dass da auch andere Menschen sind stört sie nicht besonders … Egal, wir haben die Tour durch den Supermarkt ohne größere Blessuren überstanden. Beim Metzger musste sie plötzlich „schnell Pipi“. Puh, Tanten sind mit so was überfordert!!!! Gut, dass da auch gut organisierte Mamas unterwegs sind, die wissen, dass die Eingangstür zum Italiener und damit der Weg zum Klo offen ist.

Danach haben wir uns in den Schatten verkrümelt, Picknickdecken ausgelegt und viel Zeit im und ums Planschbecken vertrödelt. Gut, dass ich das riesengroße Wasser-Glas mit ein paar Brombeeren und Wasser gefüllt habe. So gabs immer Nachschub, weil „irgendwann muss das ja mal nach Brombeere schmecken“, oder?

Und im schattigen Garten, mit Hängematte, Liegen, Picknickdecken, Rutschen, Schaukeln und viel Platz – da fühlt es sich einfach herrlich nach Sommerfrische an. Das waren 24 Stunden, die sich ein klitzekleines bisschen wie Urlaubstage angefühlt haben.

Sonntagsfreude: Frühaufsteher im Frühnebel

Für den heutigen Morgen dürfen die Bilder sprechen – nur so viel: der Nebel hat sich doch nicht so gelichtet, wie es der Sonnenaufgang versprochen hat. Aber auch das hatte für mein Fotografenherz ein paar ganz besondere Momente parat. Nicht alle konnte ich mit der Kamera einfangen, Specht, Habicht, Maus, viele Hasen, viele Rehe und auch ein Radfahrer sind nicht im Bild eingefangen worden. Aber es war ein perfekter Start in dieses „cosy, lazy Sunday“ – heute wird gechillt.

Kommunionsausflüge – der erste Streich

Liebe Mademoiselle,

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Vielleicht erinnern wir uns später nicht mehr so ganz genau an jedes Detail unseres gemeinsamen Tages? Macht aber gar nix, wir haben uns eine Menge Bilder mit zurückgebracht, die wir anschauen können und die eine Geschichte von einem traumhaft schönen Sommertag erzählen. Gut, dass wir NICHT wie eigentlich geplant, mit dem Fahrrad unterwegs waren. Das wäre zwar bestimmt auch schön gewesen, aber angesichts deiner Erkältung hätten wir uns sicher nicht mehr Stunden durch den Wildpark treiben lassen?

Die erste Greifvogelshow haben wir auch so nur noch halb mitbekommen. Wie schön, dass wir die Wartezeit bis zur zweiten am Nachmittag so wunderbar überbrücken konnten. Wir haben echt soooo viel gesehen, gut, viele Tiere haben ihr Nachmittagsschläfchen gehalten, aber netterweise draußen, so haben wir Wölfe, Luchse und den Fuchs gesehen. Und den Waschbären.

Und die unzähligen Greifvögel. Und das Wisent-Kälbchen. Und die Schafe, Rehe, Hirsche, Biber, Rentiere … die Bären haben erst in der Wiese getollt, um sich anschließend im See zu erfrischen.
Das war auch das Einzige, was etwas zu kurz kam? Unsere Pausen im Schatten haben gut getan. Hätten bei der Hitze gerne noch mehr sein dürfen. Und man stelle sich vor, wir hätten bei der Hitze ja auch wieder heimradeln müssen … wo wir so schon fix und alle waren und laut meiner Schrittzähler-App gut über den 10.000 pro Tag lagen 😉

Ich hab den Tag als ein großes Geschenk erlebt, geschenkte Zeit, Millionen kleine Erinnerungsmomente. Bin gespannt auf deine Notizen, die wir beide dann gemeinsam mit den ausgewählten Bildern in ein Fotobuch umsetzen wollen – deine Idee, über die ich mich sehr gefreut habe. Dann also bis bald, damit wir schon bald in einem Erinnerungsalbum Blättern können.

Liebe Grüße von deiner Patin, die unsere gemeinsame Zeit sehr genossen hat 😍