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Baustellenimpressionen

Jedes Mal, wenn ich jetzt am Wochenende nach Hause komme, ist der Fortschritt deutlich zu sehen. Das Gerüst wurde aufgestellt, sauber abgeklebt, ein Vor-Verputz aufgetragen, jetzt steht bereits ein großes Silo im Hof, diese Woche bekommt das Haus eine neue Putzschicht. Die muss dann „kurz“ trocknen – ja, lieber Wettermann, das solltest du bittesehr auch in deine Planung aufnehmen!!! – und danach wird dann die spätere neue Hülle „gezaubert“. Also die Lisenen und so optischer Schnick-Schnack. Ganz ehrlich, das ist beeindruckend, auch wenn ich gerade wieder bei die nervigen Dreck-weg-Arbeiten verrichten kann. Da geht richtig was voran, der alte Kasten bekommt seine strahlend-frische Jugend zurück, die er so sehr verdient hat. Ich freu mich so sehr!!!

PS: der Pilz auf dem Silo sieht in echt noch imposanter aus – und ich mag das Symbol definitiv lieber auf dem Plakat als in der Wand!

Regelmäßiger Besuch

Wer eine Baustelle hat lernt neue Leute kennen? Das haben auch andere Bauherren bzw. Frauen erlebt? Zum Beispiel Monika Gruber 🙂

Wir haben auch den ein oder anderen Besucher, regelmäßig kommt unser Maler, der auch für alle anderen Baustellenangelegenheiten Ratschläge hat und den Fortschritt kontinuierlich prüft. Also gerade den Verputzern tatkräftig zur Seite steht. Oder der Sepp, früher Mauer-Geselle, wär heut noch gern Handlanger, vor allem, wenn er dafür ein Bier abkriegt. Oder mein Onkel, der kürzlich fachmännisch das Baugerüst inspiziert hat oder die Frau Nachbarin, die immer mal nachfragt, was wann und wie es jetzt also gemacht wird …

Ja, und auch Monika Grubers Erlebnisse mit Rückfragen der Bauarbeiter kann ich nur bestätigen: mir wurde kürzlich was erklärt, so ganz sicher bin ich nach wie vor nicht, um was es ging. Aber ich meinte dann, der Fagende sei ja Experte, der werde schon wissen, was er tut. Gestern hat mir mein Bruder dann verraten bzw. übersetzt, um was es ging. Und passt genauso, wie es der Fachmann empfohlen hatte …

Sonntagsfreude: Geschenkte Zeit

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Seit ein paar Tagen steht das Gerüst und ab morgen wird – sofern der Regen uns keinen Strich durch die Rechnung macht – verputzt.

Heute wurde mir Zeit geschenkt, unerwartet – ich freu mich riesig. War seit Montag drecksfad etwas grummelig, denn mein Wochenende hat zwei volle Tage Freizeit ist mir heilig. Dass ich an einem Sonntag arbeiten sollte, das ging mir so dermaßen gegen den Strich. Gut, hätte nichts geholfen. Veranstaltungen sind nun mal von langer Hand terminiert. Auch wenn erst kurzfristig gesagt wird, dass ich zur Unterstützung dazukommen soll. Und stimmt, ich hab da um einiges mehr an Erfahrung, als so mancher, der das offensichtlich zum ersten Mal tut. Zum Glück gibts das Wetter, dass einen Veranstalter dann doch am Vortag dazu bringt, wegen zu erwartender schwerer Regenfälle ein Open-Air-Event „aus Sicherheistgründen“ abzusagen. Sehr vernünftig. Mir schenkt es diesen Tag, den ich so notwendig brauche. Denn ich bin die letzten Wochen etwas nachlässig mit meiner Baustellen-Buchhaltung gewesen. Die Rechnungen sind zwar bezahlt, aber ich brauche den Überblick. Ob wir im Plan sind. Uns vielleicht doch noch eine klitzekleine Spielerei leisten können. Die ich kürzlich bei einem Haus gesehen habe, das zeitglich gebaut worden ist. So ein winzig kleines Fassadendetail, das nur leider Geld kostet … Morgen gehts los mit dem Verputzen. Keine Sorge, den Job überlassen wir einem Trupp, der das richtig gut kann. Aber es sieht so aus, als ob in den nächsten Wochen wirklich ganz schön viel vorwärts kommt. Und die Eltern dann im Hochsommer alle ins zumindest zu 98 Prozent fertiggestellte Schmuckstück einladen können …

Mehr Sonntagsfreude sammelt Rita, bei der sich heute alles um die Farbe blau dreht.

Fassade [*.txt]

Wahrscheinlich hat Dominik beim Finden des 7. Wortes Gedanken gelesen? Also meine? Fassade – ja, die geistert aktuell permanent durch meine Gedanken. Weil wer ein altes Haus renoviert, der möchte entweder dieselbe erhalten oder komplett neu gestalten. In unserem Fall lautet das Ziel ganz klar: ideal wär, wenn es hinterher genauso aussehen würde wie davor, nur eben in neuwertig. So mit frischem Anstrich, schön herausgeputzt – aber wir hoffen sehr, dass die neuen Fenster aussehen, wie die alten, dass die neue Haustür nicht total die Optik verändert – und vor allem, dass durch das Bogenfenster im Balkon wieder die typische Ansicht eines alten Bauernhauses entsteht. Und dass die Modernisierung quasi nicht zu entdecken ist. Das ist der Plan. der hoffentlich nicht nur in der Theorie funktioniert …

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Dieser Text ist ein Beitrag zu Dominiks [*.txt] Projekt.