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Zeit für Dankbarkeit

Wenn es drumherum turbulent wird muss man mehr tun, um die innere Ruhe zu behalten. 2020 war für mich vor allem spürbar, dass eine Veränderung, die jeden betrifft, etwas mit den Menschen macht. Manche reagieren ruhig und besonnen, andere anders …. „es“ tut etwas mit uns, wenn etwas anders ist. Jeder ist nun mal unterschiedlich, wenn ich mir aber etwas wünschen dürfte, dann wäre es, dass alle zum Miteinander-Gefühl zurückkommen, das wir im Frühjahr erleben durften. Zusammenhalten, das war ein wirklich schönes Erlebnis.

Ich habe ja mit diesem Blog die schöne Tradition der Jahresrückblicke übernommen und halte mit bekannten Fragen „meine“ wesentlichen Themen fest:

Welches Ereignis hat meinem Leben eine neue Richtung gegeben?
Im zweiten Jahr im neuen Job bin ich angekommen und kann mich einbringen. In meinem beruflichen Umfeld ist von der Krise wenig angekommen, trotzdem blieb das Tempo hoch. Das ist spannend und gleichzeitig positiv aufregend. Ich bin auf meinem Weg und das erfüllt mich mit großer Dankbarkeit.

Welche Menschen habe ich kennengelernt, die mein Leben neu bereichern?
Unser jüngstes Familienmitglied Nichte 3.0 – sie macht das Leben als Tante dreifach aufregend und spannend. Und damit ach das festgehalten wird: seit heute hat sie ihren ersten Zahn.

Habe ich mich weiterentwickelt? Wenn ja – in die richtige Richtung?
Da möchte ich mich aus dem Vorjahr wiederholen: Ich bin mittendrin in der Entwicklung und es ist definitiv die richtige Richtung für mich. Wie sagen wir immer so schön: es bleibt spannend. Und irgendwann darf es auch gerne mal so richtig langweilig werden, für einen Tag. Oder so.

Was habe ich in diesem Jahr erreicht?
Ich nehme mich nicht so wichtig, kann mich zurücknehmen und bin anders als noch vor 10 Jahren nicht von der Anerkennung anderer abhängig. Dadurch weiß ich sehr genau, wann ich etwas so mache, dass ich mit mir zufrieden sein kann. Und Zufriedenheit tut ziemlich gut …

Was waren meine Highlights?
Da es in diesem Jahr selten und kostbar geworden ist fällt mir besonders auf, dass ich mich bei dieser Frage trotzdem Jahr für Jahr zitiere: Immer wieder jeder einzelne Moment mit meinen liebsten Menschen. Meine Freunde und meine Familie lassen jeden Augenblick mit ihnen zu einem Highlight werden.

Tun mir die Menschen in meinem Leben gut?
Das kann ich zu 99,9 Prozent mit einem glücklichen Ja beantworten. Die Ausnahme ist mein neuer Arbeitskollege. Er tut mir leider nicht gut und kostet mich Energie. Aus Erfahrung habe ich gelernt, das Problem abzugeben und nehme mich, wo möglich, raus. Und arbeite daran, dass meine Energie bei mir bleibt. Punkt.

Habe ich mir meine Träume bewahrt oder sie aus dem Blick verloren?
2020 war für viele ein sehr schwieriges Jahr, weil sie auf vieles verzichten mussten. Und weiterhin müssen. Mein Vorteil ist, dass ich wenig plane und tatsächlich wenig „brauche“. Insofern liegt mein großes Glück in den sogenannten kleinen Dingen: Gesundheit, ein Dach über dem Kopf, genug zu essen, Freunde, auf die ich mich blind verlassen kann, und Natur. Davon habe ich im Überfluss bekommen und mir so sinnbildlich meine Träume bewahrt – oder wie ich die Frage lieber auslegen würde: Schritt für Schritt das beste aus jeder Situation gemacht.

Wann habe ich mich so richtig lebendig gefühlt?
Wenn ich abends viel zu früh einschlafe und morgens erholt aufwache, dann lächle ich, weil mein Leben sich so wunderbar erfüllt anfühlt.

Habe ich genug von dem gemacht, was mich wirklich glücklich macht?
… aus übervollem Herzen: ja.

Welches ungewöhnliche Kompliment hat mich in diesem Jahr besonders berührt?
Meine Arbeitskollegin macht sich Sorgen, dass der neue Kollege mich „vertreiben“ könnte. Und hat mich in dem Kontext als Herz und Seele des Teams bezeichnet … wow.

Wofür bin ich besonders dankbar?
Meine jüngste Nichte ist gesund zur Welt gekommen. Mein Papa ist nach seinem Waldunfall wieder heil und manchmal staune ich, dass er in seinem Alter Bäume ausreißen könnte. Meine Mama hat OP und Kur heil überstanden. Wir sind alle gesund. Und auch mein nahes Umfeld ist im Großen und Ganzen von schlimmen Krankheiten verschont. Meine Kindergartenfreundin pflegt mittlerweile ihren todkranken Sohn, aber sie dürfen ihn noch bei sich haben – auch das für mich ein Grund, aus ganzem Herzen dankbar zu sein. Und ich bin dankbar, dass ich Dinge hinnehmen, mit der Situation umgehen und mich zurücknehmen kann.

Was kam im Jahr 2020 dazwischen?
Ich habe mich sehr früh zurückgezogen, weil mir schmerzlich bewusst ist, dass ein Virus nicht kontrollierbar ist. Das zurückgezogene Leben kann ich aber gut akzeptieren, wenn dafür alle um mich rum gesund bleiben. Punkt.

Was hat mich geärgert – und welche Konsequenzen habe ich daraus gezogen?
Ich kann nicht immer ruhig und gelassen bleiben, Hasskommentare sind nicht gut für mein Seelenheil … ich würde mir wünschen, dass ein klein weniger Ego und ein klein wenig mehr Wir gedacht wird …

Das Beste, was ich für jemand anders gemacht habe?
Ich hab mir sehr viel von der Seele gelaufen, es im wahrsten Sinn des Wortes draußen gelassen, statt es an denen abzureagieren, die ohnehin nichts dafür können.

Das Beste, was ich für mich selbst gemacht habe?
Mich zurückgezogen, wenn es nötig war.

Habe ich den Menschen, die mir wichtig sind, dies oft genug gezeigt?
Ich hoffe, das habe ich.

Wer oder was hat mich herzlich zum Lachen gebracht?
Vor allem meine Nichten, meine Familie, meine Freunde, meine Kollegen. Und manchmal Menschen, die meinen, dass sie sich durch Dreistigkeit vordrängeln können … darüber hab ich in diesem Jahr ziemlich oft mit mir vorher Unbekannten gemacht, so sind wir über das Thema ins Gespräch gekommen, hatten ein schönes Miteinandergefühl.

Wann und wodurch habe ich mich besonders geliebt gefühlt?

Jedes Mal, wenn die Nichten und ich zusammen waren.

Wem ich schon lange Danke sagen wollte?
Euch. Ein herzliches Dankeschön aus ganzem Herzen fürs Mitlesen, für den Gedankenaustausch und für die vielen Impulse.

Wie geht es mit dem Blog weiter?
Ich mach ja keine Pläne, werde weiter schreiben – und als Mitleser wisst ihr ja: mein Umfeld liefert ausreichend Geschichten, die einfach aufgeschrieben werden müssen. Zum Beispiel fährt Nichte 2.0 seit heute Fahrrad. Ohne Stützräder verdreht sich … irre, was soe schon alles kann mit dreieinhalb?

Euch allen wünsche ich einen friedvollen Abschluss fürs Jahr 2020, rutscht gut und sicher ins neue Jahr, möge es ein gutes sein …

Stimmungsvoller Ausklang

Ein paar Bilder vom letzten LaHo-Sonntag hab ich noch für euch:

Stimmungsmacher

Mittelalterlicher Instrumentenkoffer

Papparazzi

Die Kleinsten

Da ist ja meine Lieblings-Stadtwache

Tierische Begleiter

Check

Blumen

Kranzerl

Die Träger der kaiserlichen Insignien

Kunstvoll gezwirbelt und geziert

Kunstvoll drapiert

Viel zu tragen

Gut festgezurrt

Moriskensprung

Dieser Blick

So geht Damensitz zu zweit

Ist ganz einfach, kann jeder lernen, die Fahnen „drüüüüüber“ zu werfen- soll ichs dir zeigen?

Sogar die Wegzehrung bekommt ein Blümchen

Das Pagerl der Herzogin

Für die Ringelstecher

Hofstaat- Durcheinand

Wie lang dieses Kunstwerk wohl gedauert hat? Egal, es war jede Minute Flechtwerk wert

Für mich reicht eine Blüte im Haar

So kunstvoll gefertigt

Im Gleichschritt/-klang

Wir tanzen für euch durch die Altstadt

Glückliche Prinzessin

Schleppe tragen

So elegant

Armbrust-Schmuck

Jeder Speer anders, und jeder einzelne wunderschön

So schön geschmückt kommt der Beat besonders gut zur Geltung

Für dich?

So sche scho

Schweifrosen

Halskette

Halloooo

Wer wohl die Glückliche ist, für die er die Rose trägt …?

Da liegen noch Münzen, hurra

Ich bin schon ein bisserl traurig, dass es heute vorbei ist – jetzt muss ich wieder 4 Jahre in der Neuzeit verbringen, ehe ich wieder ins Mittelalter darf …

Mit dieser Abendstimmung aus der schönsten Mittelalterstadt verabschiede ich mich thematisch von der Landshuter Hochzeit 2017 – sche wars, ganz sche sche sogar! Ich freu mich darauf , immer wieder in die Bilder eintauchen zu können. Und aufs Burgfest 2019 und die nächste LaHo 2021 – hallooo!

Jahresrückblick 2016

Es ist mir eine liebgewordene Tradition, einen kleinen Rückblick zu werfen, vielleicht auch zu vergleichen. 

Was waren meine Themen 2016?
Neubeginn und zu Ende bringen. Aber auch sehr viel Weiterentwicklung.

Was habe ich in diesem Jahr erreicht?
Beruflich habe ich mir im bestehenden Job eine neue Herausforderung geschaffen. Damit habe ich mir viel Arbeit aufgeladen, die mich wieder mehr erfüllt. Privat habe ich die Hausrenovierung konsequent weiterverfolgt, mein Fokus war klar. Das hat mich beides zufrieden gemacht.

Was waren meine Highlights?
Da kann ich mich nur wiederholen: Immer wieder jeder einzelne Moment mit meinen liebsten Menschen. Meine Freundschaften und meine Familie lassen jeden Augenblick mit ihnen zu einem Highlight werden.

Wann habe ich mich so richtig lebendig gefühlt?
Immer. Aber es gibt tatsächlich unregelmäßig regelmäßig besonders intensive Stunden. Durch meine Arbeitskollegin hat sich beispielsweise ein alter neuer Freundeskreis gebildet. Wir verbringen unkomplizierte Abende oder besser Nächte miteinander. Und lachen, lachen, lachen. Das ist, wie 13 sein, aber ohne die Teenagerprobleme. Herrlich, diese lockere Stimmung. Macht glücklich und fühlt sich so losgelöst an .. 

Tun mir die Menschen in meinem Leben gut?
Die meisten, ja. Für diejenigen, die mir, zeitweise oder permanent nicht guttun, habe ich gut funktionierende Routinen entwickelt.

Welches ungewöhnliche Kompliment habe ich erhalten?
„Ich hätte dir vorher einfach nicht zugetraut, dass du alles anpackst – also jeden Dreck und überhaupt.“ (Meine Mutter)

Wofür bin ich besonders dankbar?
Für gefühlt mehr Zeit. Mir kam das letzte Jahr irgendwie länger vor, als die Jahre davor. Auch, wenn die Tage, Wochen und Monate nur so vorbeigerauscht sind, irgendwie hab ich geschafft, mir Zeitfenster für mich freizuschaufeln. Das war sehr wichtig. Und nicht zu vergessen: ich bin dankbar für jede einzelne Sonnenstunde, so wertvoll.

Was kam im Jahr 2016 dazwischen?
Die Erschöpfung. Auch wenn ich voll Energie gestartet bin, irgendwann geht der Akku unter Dauerbelastung aus. Irgendwann war der meditative Aspekt der körperlichen Arbeit nicht mehr ausreichend, um das viel zu hohe Job-Arbeitspensum zu kompensieren …. ich bin immer noch am Aufladen der Batterien. 

Über was habe ich mich geärgert?
Hätte mir jemand vor einem Jahr vorausgesagt, dass 2016 mit so vielen „Hasskommentaren“ endet, hätte ich es nicht geglaubt. Gefühlt noch nie haben so viele Menschen ein Jahr aufgefordert, zu vergehen, seit Monaten. Wie oft ich gelesen habe „Fuck off 2016“, „Wie viele sterben noch in 2016?“, „Können wir endlich einen Schlussstrich unter 2016 ziehen“ … hat für mich einen sehr faden Beigeschmack.

Das Beste, was ich für jemand anders gemacht habe?
Zugehört und da gewesen.

Das Beste, was ich für mich selbst gemacht habe?
In mich hineingehorcht und für mich dagewesen.

Aus welchem Erlebnis des letzten Jahres kann ich am meisten lernen?
Ich habe meine Höhenangst – zumindest für die kurze Zeit, in der es notwendig war – überwunden. Saß und lag vollkommen ungesichert auf dem Dach, konzentriert auf das Wesentliche. Und bin überzeugt, dass ich das auf andere Lebenssituationen übertragen kann.

Habe ich genug von dem gemacht, was mich wirklich glücklich macht?
Ja, auch wenn es mir nicht in jeder Sekunde bewusst ist. Aber ich nehme mir – zum Glück – immer wieder die Zeit, um zu reflektieren.

Wem ich schon lange Danke sagen wollte?
Auch in diesem Jahr möchte ich mich bei allen Mitlesern bedanken: den Stillen ebenso wie den Aktiven. Unfassbar, dass ich meine Gedanken und Erlebnisse jetzt bereits im 4. Jahr hier festhalte. Ihr fast täglich kommentiert, wir uns austauschen, all unsere kleinen Dialoge, die meine Sicht der Welt bereichern. Ein Dankeschön aus ganzem Herzen dafür.

Euch allen wünsche ich einen guten Jahresabschluss, ein Silvester nach euren Vorstellungen und einen schönen Jahresbeginn – rutsch gut und sicher rüber 💫✨💫

Danke 2015

Es ist der letzte Tag des Jahres, Zeit, Danke zu sagen – an alle, die mich begleiten, als stille Leser, mit Kommentaren, Anregungen und Gedanken durch das Jahr. Ich wünsche euch einen sicheren Rutsch und einen guten Start für 2016. Und kann nur wiederholen, was ich schon letztes Jahr geschrieben habe: „Rückblickend habt ihr mit mir so oft herzlich gelacht, vielleicht auch mal geweint. Ihr habt durch das Lesen zugehört und mit mir geredet, nachgefragt oder einen Rat gegeben. Manchmal war es wie eine Party, aber es waren auch viele ernste Momente dabei. Manchmal habt ihr mit mir geträumt, vielleicht auch mal gesungen und getanzt … Schön, dass es euch gibt.“  Ich freue mich, wenn ihr mich auch 2016 begleitet, sehr sogar.
Für meinen kleinen persönlichen Jahresrückblick habe ich mir Fragen von der Brigitte ausgeliehen, auf die ich – hoffentlich – kurz und knapp Antworten kann:

1) Habe ich mich weiterentwickelt? Wenn ja – in die richtige Richtung?
Das kann ich guten Gewissens mit ja beantworten, ich habe viel dazugelernt und hab weit mehr geschafft, als ich mir selbst zugetraut hätte.

2) Habe ich mir meine Träume bewahrt oder sie aus dem Blick verloren?
Trotz viel zu viel Drecksarbeit war ich im Leben selten näher dran an einem erfüllten Traum.

3) Tun mir die Menschen in meinem Leben gut?
Mein engster Kreis tut mir sehr gut, von allen, die mehr Energie fressen, als sie spenden, hab ich mich in den letzten Monaten bewusst distanziert, um mir meine kostbare Balance zu bewahren.

4) Was war mein schönstes Erlebnis im letzten Jahr?
Da waren so viele Glücksmomente, dass es mir schwerfällt, einen einzelnen herauszugreifen – aber ein schönes Gefühl war es definitiv jedes Mal, wenn ich strotzend vor Schmutz in die Dusche steigen konnte, mich waschen. Und fast jedes Mal hatte ich dieses Dankeschön im Kopf: wie gut, dass ich in unserer modernen Zeit leben darf, den Luxus von fließendem, sogar warmem Wasser genießen darf …

5) Was hat mich wütend gemacht – und welche Konsequenzen habe ich daraus gezogen?
Anders als früher wandle ich Wut schnell in konstruktives Tun um. Statt mich viel und lang über etwas zu ärgern? Gibts etwas zu tun, Hände zu beschäftigen, Gedanken zu ordnen, Nachdenken. Falls es dann noch etwas zu sagen gibt, dieses ruhig und überlegt tun. Ansonsten keine unnötige Zeit in das unschöne Gefühl der Wut investieren …

6) Welche neuen Leute habe ich kennengelernt?
Ich habe kaum neue Leute kennengelernt, aber Menschen in entsprechenden Situationen neu kennenlernen dürfen. Zum Beispiel das hilfreiche Nachbarschafts-Netzwerk, das sich um die Familie meiner Schwester gekümmert hat, als sie krank aus dem Urlaub nach Hause kamen.

7) Aus welchem Erlebnis des letzten Jahres kann ich am meisten lernen?
Ich funktioniere für andere, das wird auch dann (aus)genutzt, wenn meine eigene Balance schwieriger zu halten ist, weil ich durch eine Baustelle doppelt gefordert bin, wenig Zeit und Raum für mich bleibt. Was alles ich aus dieser Erkenntnis gelernt habe wird sich zeigen. Für den Moment distanziere ich mich bewusst von Menschen, die mich Energie kosten.

8) Habe ich meine Ziele zu hoch gesteckt – oder zu niedrig?
Genau richtig, die Renovierung ist ein großes, ehrgeiziges Ziel, das ich neben Job und sonstigen Verpflichtungen gut hinbekommen habe. Was mir im Vorfeld nicht bewusst war, ist, dass die Konsequenz so eines zusätzlichen Projektes eine durchlaufende 7-Tage-Woche ist. Denn auf einer Baustelle ist immer etwas zu tun. Und das endet auch noch nicht, es sind immer noch viele viele Kleinigkeiten, die erledigt werden müssen. Und irgendwann 2016 beginnt dann noch mal der Außenputz …

9) Habe ich den Menschen, die mir wichtig sind, dies oft genug gezeigt?
Aus meiner Perspektive habe ich das.

10) Welches Ereignis hat meinem Leben eine neue Richtung gegeben?
Es ist kein Ereignis, eher ein Prozess, der mich seit Jahren begleitet: das Leben ist so getaktet, Tage in Termine und To-Dos aufgeteilt. Ich nutze die Pausen dazwischen, auch wenn es gar keine echten Pausen sind. Autofahrten zur Arbeit, ein kleiner Umweg auf dem Heimweg, ein Spaziergang, ein gutes Buch. Ich lerne den Augenblick von Jahr zu Jahr mehr schätzen. Merke, wie gut es tut, einmal tief und bewusst ein-und auszuatmen.

11) Habe ich genug von dem gemacht, was mich wirklich glücklich macht?
Ja, definitiv, mehr als genug. Und ich bin sicher, dass das nicht lange anhält, aber in den letzten zwei Wochen hat mich sogar Putzen glücklich gemacht. Sollte ich festhalten, weil es sicher Momente gibt, wo ich das äußerst ungläubig lesen werde 😉

Für das neue Jahr habe ich diesen Spruch gefunden, der perfekt zu meiner Erwartung passt: „Glück ist, mit den richtigen Menschen die richtigen Momente zu erleben.“ (Herzmomente)