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Sonntagsfreude: Routinen

In diesen Zeiten ändert sich ja fast täglich so vieles. Deshalb passen auch die Nichten und ich unser Verhalten ganz einfach der Zeit und den Rahmenbedingungen an. Also manchmal, da gibt’s täglich sogar 2 x eine Videokonferenz. Einfach weil. Spätestens wenn 3.0 strahlend ein Hallo in den Bildschirm ruft und winkt weiß ich, dass es das so was von wert ist. Und auch dann, wenn Nichte 2.0 etwas leidend gar nicht weiß, was sie noch erzählen soll, weil ja seit dem Morgen gar nichts passiert ist, so mit Fieber und Bäh-Gefühl mit dem Coco-Hasen (ja, den gibt’s tatsächlich immer noch) auf der Couch abhängend. Und sogar die bezaubernde Nichte beehrt uns bei diesen gar nicht so inhaltsreichen Events hin und wieder mit einer kurzen Anwesenheit – hach.

Die neuen Routinen helfen, die aufgrund der Entfernung doch manchmal extrem hinderliche Distanz zu überwinden. Oder schon mal energisch auf dem Festnetztelefon von Oma und Opa (die Tante hat so was nicht) anrufen und einen Termin vereinbaren. Also zum Beispiel, wenn die Tante den Sonntagmorgen mit dem Gassigehfreund durch die Nebellandschaft der Holledauer Hügel wandelt, dann „soll sie sich aber sofort bei uns melden, wenn sie wieder da ist. Und dann machen wir eine Videokonferenz!“

Sonntagsfreude: Sonnenwochenende

Aktuell komme ich in einem neuen Rhythmus an, bedeutet, es etablieren sich neue Routinen. Das ist es ja mit den Veränderungen, auch wenn sich eigentlich nicht viel tut, trotzdem müssen wir daran arbeiten, um es wieder für uns passend zu machen. Die ersten Wochen des Jahres waren vom Umzugschaos und von der „theoretisch Homeoffice, aber praktisch Wechselarbeitsplatz“-Situation geprägt. Seit etwa einer Woche fühle ich mich anders, nicht mehr so gehetzt, nicht mehr so chaotisch. Die Balance kehrt zurück, gut so.

Deshalb hab ich dieses Wochenende sehr viel erlebt, dabei war auch das nicht so sehr beliebte Putzen, die beste Freundin auf einem Spaziergang treffen, viele Gespräche und eine Videokonferenz mit den Nichten, führen, eine mehrstündige Wanderung und ein Buch lesen. Gefühlt unfassbar viel Momente und Freizeit. Und Sonne. Ist das schön.

Und heute Nachmittag hatte ich diesen Gedanken, wie zufrieden es mich macht, wenn das alles so „langweilig“ ist – weil ich es gar nicht langweilig finde 😉

Routinen

An manche Routinen mag ich mich nicht gewöhnen … Zur Abwechslung war meine Mutter die vergangenen beiden Wochen im Krankenhaus – nachdem sie akut so starke Schmerzen hatte, dass sie im wahrsten Wortsinn nicht mehr gehen konnte, geschweige denn irgendetwas anderes, hat die Hausärztin sie in die Notaufnahme überwiesen … Zugegeben, das war nicht ganz regel-konform. Trotzdem hatten wir ein paar Tage später (warum die Covid-Tests auch in der Klinik nicht schneller ausgewertet werden fand ich etwas befremdlich …) die Diagnose. Wie schon beim Papa letztes Jahr ist der Spinalkanal der Wirbelsäule dicht. Und da hilft nur eine Operation.

Auch die hat zwischenzeitlich schon stattgefunden. Und seit heute ist sie sogar schon wieder zu Hause. Um sich zu erholen, ehe es zum Monatsende auf Kur geht. Jegliche Bewegung ist strikt verboten – also auch nicht mal schnell was kochen, putzen, waschen, bügeln, oder was sie sonst eben den ganzen Tag macht.

Das übernehme so weit möglich ich, denn die männliche Belegschaft ihres Haushalts hat sie ja dazu erzogen, dass die Haushalt nicht können … Und einmal mehr: meine beste Disziplin ist das nun gerade auch nicht. Egal, ich tue, was geht. Beim Rest müssen eben alle ein Auge zudrücken.

Spätestens bald bekomme ich tatkräftigste Unterstützung, denn die Nichten haben Sehnsucht. Wir müssen nur noch überlegen, wie wir die Oma am besten vor so viel Frauen-Power schützen können 😉

Letzter Ferientag

Und schon sind sie rum, die unendlich langen Sommerferien. Gefühlt waren die 6 Wochen natürlich trotzdem viiiiiiiiiel zu kurz? Egal – Nichte 2.0 ist heute schon wieder begeistert in den Kindergarten gegangen. Morgen starten die „großen“ Patenkinder wieder in den Schulalltag. Garantiert mit Gemotze, weil früh aufstehen und so 😉

Für Mademoiselle und die bezaubernde Nichte geht es ins letzte Grundschuljahr … wollen wir hoffen, dass der Übertritt an was auch immer nicht in Stress ausartet. Meine Daumen sind fest gedrückt!