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Kochen auf dem Holzofen: Nudeln mit Feta & so

Ein netter Nebeneffekt meines Umzugs: ich darf den elterlichen Holzofen, der morgens ohnehin angeheizt wird, etwas öfter ausnutzen, als das bislang der Fall war. So hab ich kürzlich eingekauft, um die überall so gehypte Feta Pasta zuzubereiten. In der klassischen Form mit geschmorten Tomaten irgendwie nicht meins – aber: ich hatte Schafskäse übrig. Auf der Suche nach Pinienkernen hab ich eine angebrochene Packung Mandeln – und bei so vielen Resten, die wegmusste , eine Idee gefunden:

Auf dem Holzofen einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und darin eine halbe Packung Pasta, in meinem Fall waren es Farfalle, al dente kochen und abgießen. Warm stellen.

In einem weiteren Topf etwas Zucker und damit den Rest Mandeln karamellisieren. Die entweder beiseite stellen, auf dem Holzofen dürfen sie aber auch im Topf bleiben. Jetzt ungefähr 250 g tiefgekühlten Blattspinat erwärmen, einmal aufkochen, dann nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen. Wer mag, es passen auch Gewürze wie Muskatnuss, Chiliflocken, Curry oder Curcuma dazu, einfach vom eigenen Geschmack leiten lassen.

Warme Nudeln dazugeben, den Feta in Stücke brechen und alles verrühren. Ein paar Minuten nachziehen lassen. Wenn sich Flüssigkeit absetzt sollte die sich mit dem Feta sämig verbinden.

Rausgekommen ist in meinem Fall: 1 x Mittagessen warm im Homeoffice, 1 x Abendessen als kalter Nudelsalat, 1 x Mittagessen aufgewärmt im Büro. Ich finde, das ist nachhaltige Resteverwertung 😋

Plätzchenreste-Verwertungs-Rezept

Warum ich dieses Jahr keine Plätzchen backe? Es ist recht einfach: ich selbst mag ja keine Plätzchen. Trotzdem hab ich in den vergangenen Jahren immer wieder mit sogar wachsender Begeisterung gebacken. Plätzchen, Stollen, süße Spielereien …

In diesem Jahr? Hab ich wenig Zeit. Noch weniger Lust. Also gibt’s einfach keine selbstgebackenen Plätzchen. Punkt.

Dafür werd ich an einem der Weihnachtstage ein vor Jahren getestetes und für gut befundenes Plätzchen-Resteverwertungs-Dessert zubereiten, ein Tiramisu mit Vanillekipferl:

Mengenangaben für ca. sechs großzügige Portionen Nachtisch:

  • 100 ml Kaffee mit 50 ml Amaretto und 2 TL braunem Zucker verrühren
  • Eine Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark auskratzen
  • Das ausgekratzte Vanille-Mark mit 40 g Puderzucker unter 500 g Mascarpone rühren
  • 200 g Schlagsahne steif schlagen und unter die Creme heben
  • eine kleine Auflaufform mit ca. 350 g Vanillekipferl auslegen, 7 Kekse für die Deko zur Seite legen
  • ausgelegte Vanillekipferl mit der Kaffeemischung beträufeln und mit Creme bestreichen
  • Eine weitere Schicht Kipferl und Creme darüber schichten
  • 2 Stunden kalt stellen
  • mit Kakaopulver bestäuben
  • 50 g weiße Schokolade raspeln
  • Portionen mit den beiseitegelegten Vanillekipferln dekorieren und servieren

Guten Appetit 😋

PS: klappt auch mit anderen Plätzchen oder Spekulatius oder so …