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Spruch zum Wochenende: Durchhalten

Mein Spruch zum Wochenende wird wohl das Mantra dieser Renovierung werden, wenn es um diesen einen Handwerker geht:

„Das Beginnen wird nicht belohnt, einzig und allein das Durchhalten.“ (Katharina von Siena)

Dann drückt mir mal schön die Daumen, dass heute – wie schon für letzten Freitag angekündigt – der Estrich kommt. Und ich konzentriere mich auf Geduld und so entspannende Sachen …

Familiengeschichten: Baustelle

Ein Morgen unter der Woche, meine Eltern sind bereits wach, liegen plaudernd im Bett und warten auf den Wecker, um halb 8 kommen Handwerker. Es klingelt an der Tür, der Papa ist empört, wer bitteschön klingelt so früh? Es sind die Handwerker, 10 nach halb 8 – hm, schuld ist der, der vergessen hat, den Wecker zu stellen? Weit gefehlt: schuld ist meine Mutter, weil die jetzt immer mit Rolladen schlafen will. „Da soll ein Mensch wissen, wie spät es ist …“

Obwohl er wunderschön ist, wir müssen den Dachboden rausreißen. Die Bretter sind alt, faulen durch, … Auch wenn mein Herz geblutet hat, der obere Teil des Fellbodens muss raus. 3 Geschwister arbeiten, 1 sagt, dass jetzt keiner mehr auf eine Reihe Bretter darf. 10 Minuten später bin ich mittendrin im Sperrgebiet, breche fast durch. Entschuldigung, was muss ich mir noch alles merken? Bin schließlich ganz die Tochter meines Herrn Papa. Pffffh. Einen Tag später bricht mein Bruder – zwar an anderer Stelle – aber wirklich durch die Decke. Zum Glück stand drunter ein Schrank, auf dem und auf seinem Hintern ist er mitsamt der Latten „sicher“ gelandet. Glück gehabt, ziemlich viel sogar. Und ja, wir lachen immer noch.

Meine Mama hatte ihre Freundinnen zum Geburtstagnachfeiern in die Übergangswohnung eingeladen. Natürlich wollte die neugierige Truppe die Baustelle besichtigen, wo aber gerade einer am arbeiten war. Und für die Unterbrechung null Verständnis hatte – vor allem, weil er erst ein paar Minuten vorher wieder angefangen hat zu arbeiten. Davor war ihm eine Dichtung am Schlagbohrer gebrochen, er in Verzug, die Laune … Viel lustiger wäre natürlich gewesen, wenn das passiert wäre, als die Damen kamen? Sicher ein Bild für die Götter, wie sie dem wild züngelnden Schlauch aufgescheucht entflohen wären? Schade eigentlich … (Und ja, ich bin auch für absolutes Baustellenverbot für alle, die da nichts zu suchen haben! Wenn alles fertig ist gibts genug zu sehen. Und Punkt.)

Sonntagsfreude: Lichtblick

 Mein Wochenende war arbeitsreich – und leider: zwischendurch kam etwas der Frust durch. Für manche Aufgaben fehlt es mir, egal ob an Kraft oder am richtigen Dreh. Jetzt ist Feierabend – und wenigstens eins ist sicher: die Decke im Flur wird uns kaum Probleme bereiten. Die kommt uns wortwörtlich entgegen. Schon jetzt ein Lichtblick 😉

Mehr Sonntagsfreude bitte hier nachlesen.

Fassade [*.txt]

Wahrscheinlich hat Dominik beim Finden des 7. Wortes Gedanken gelesen? Also meine? Fassade – ja, die geistert aktuell permanent durch meine Gedanken. Weil wer ein altes Haus renoviert, der möchte entweder dieselbe erhalten oder komplett neu gestalten. In unserem Fall lautet das Ziel ganz klar: ideal wär, wenn es hinterher genauso aussehen würde wie davor, nur eben in neuwertig. So mit frischem Anstrich, schön herausgeputzt – aber wir hoffen sehr, dass die neuen Fenster aussehen, wie die alten, dass die neue Haustür nicht total die Optik verändert – und vor allem, dass durch das Bogenfenster im Balkon wieder die typische Ansicht eines alten Bauernhauses entsteht. Und dass die Modernisierung quasi nicht zu entdecken ist. Das ist der Plan. der hoffentlich nicht nur in der Theorie funktioniert …

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Dieser Text ist ein Beitrag zu Dominiks [*.txt] Projekt.