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Tantenpflichten

Die große Nichte macht in den Pfingstferien einen Reitkurs. Blöd nur, dass sie grad bezüglich Motzen und doofem Verhalten eine nennen wir es mal Attitüde hat, die ihre Eltern ihrer 7jährigen nicht durchgehen lassen. Und ihre Mama deshalb nicht wie vermutet nur gedroht hat, sondern sie tatsächlich konsequent nicht zum Reitkurs fährt.

Praktisch ist es dann aus Nichtenblickwinkel durchaus, wenn die Tante Zeitressourcen hat, über die sie zur Ferienzeit quasi frei verfügen kann. Also mit einer tatsächlich netten Bitte und vielen vielen Liebesschwüren. Mir gegenüber passt ihr Verhalten, insofern mach ich gern Fahrdienst. Und in dem üppigen Zeitfenster dazwischen unternehmen Nichte 2.0 und wir zwei erwachseneren Mädels was miteinander. Tolles Ferienprogramm für klein und groß. Und das bei tollem Sommerwetter, Herz, was willst du mehr?

Das mit dem ersten Reitabzeichen

Die bezaubernde Nichte hat die erste Woche der Osterferien einen Reitkurs gemacht, den sie sich vom eigenen Taschengeld finanziert hat. Und zwar gehörte da alles dazu, was zum Reiten gehört, also Stallarbeit, Pferdepflege, etwas Reiten und vor allem viiiiiiiiel Theorie. Das war täglich ab 9 und offiziell bis 13 Uhr, aber eigentlich hat es immer länger gedauert, weil es echt intensiv war!

Am Gründonnerstag waren die Oma und ich dann zum Zuschauen eingeladen („aber winkt mir nicht, damit ich nicht abgelenkt oder aufgeregt werde!“), wie sie und ihre 5 Mitprüflinge in der Halle Runde um Runde in unterschiedlichen Gangarten absolvierten, die Ponys anritten, zum Traben brachten oder in den Stillstand versetzten. Und obwohl sie auf dem schwierigen Paul reiten musste, hat alles super geklappt, die Nichte hat das erste Reitabzeichen geschafft. Und träumt jetzt von einer Profi-Karriere, nur fällt die Entscheidung schwer, ob lieber Dressur- oder Springreiterin …

Ich schlag mal vor: erst mal Pferdemädel? Und natürlich Glückwunsch von der stolzen Tante 😉