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Spruch zum Wochenende: Aus Brasilien

„A melhor coisa do mundo é dia após dia – com uma noite no meio.“ Die Volksweisheit aus Brasilien lautet übersetzt in etwa: Das Beste auf der Welt ist ein Tag nach dem anderen – mit einer Nacht dazwischen. Sehr wahr, wie ich finde – Grüße aus meinem aktuellen Gastgeberland und allen ein schönes Wochenende 🗺

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Musik am Mittwoch: La cintura

Unterwegs in Lateinamerika ist ganz schön viel fremd, umso mehr freue ich mich, wenn ich etwas „Bekanntes“ entdecken darf. Ging mir auf einer Autofahrt so mit Álvaro Solers „La cintura“ – muss man nicht verstehen, einfach in den Rhythmus kommen und zur Musik wohlfühlen.

Spruch zum Wochenende: Wenig

Was war ich stolz, wie gut ich dieses Mal den Koffer gepackt hatte? Alles, auch Gastgeschenke und Mitbringsel für die Freunde, hat reingepasst – grad gäbe ich was drum, wenn ich nicht alles untergebracht hätte … denn ich vermisse das meiste. Jetzt schon knapp 48 Stunden so ohne alles, was liebevoll geplant und sorgfältig durchdacht mitmusste, steht fest, dass wenig doch nicht genug ist. Weil man unterwegs auf Reisen mal die Kleidung wechseln möchte, zum Beispiel. Und dann muss man für gar nicht mal wenig Geld Einkaufen gehen, weil man so das ein oder andere schlicht braucht. Ja, so schnell ändert sich als Betroffener die Perspektive, am folgenden Spruch ist was dran: „Arm ist nicht, wer wenig hat, sondern wer viel braucht.“ (Peter Rosegger)

Wenn’s mal länger dauert

Ich nehme zurück, dass auch der Weg das erklärte Ziel des Reisens ist. Dabei hatte ich den Aspekt von unerwarteten Verspätungen und deren Verkettungen vergessen. Wenn man durch ein Gewitter bedingt nämlich erst viel zu spät startet, dadurch Anschlüsse verpasst, etwas unkoordiniert strandet, viel zu wenig Schlaf bekommt, trotzdem aufmerksam sein muss, um nicht noch mal stehenzubleiben … ja, es geht noch weiter … und trotz positiven Rückfragen zum Gepäck an allen Flughäfen bei Ankunft dann noch der große Koffer irgendwo verschollen bleibt, dann kommt man trotz Auszeit sehr unentspannt am Reiseziel an.

Zum Glück hat das bisherige Abenteuer auch einen kleinen Zauber inne: unterwegs hat sich eine kleine solidarische Reisegruppe gefunden, die sich gegenseitig unterstützt und motiviert hat – und immer ein aufmunterndes Lächeln parat hatte. Erwartet wurde ich von lieben Freunden und sogar deren Portier hat mir gut vorbereitet weitergeholfen. Und gleich werd ich mir ein paar Anziehsachen kaufen gehen – und hoffe trotzdem, dass die wertvollen Kofferinhalte heute noch bei mir landen, das wär schon schön 🤔