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Wünschen [*txt.]

Wann beginnt das eigentlich mit den Wünschen? So als kleines Kind schon? Die ersten Wünsche sind vielleicht so was wie Schokolade als Nachtisch, Spielzeug, wie es die anderen Kinder im Kindergarten haben, ein Ausflug zum Spielplatz, alle Freunde zur Geburtstagsparty, mein Leibgericht, wenn ich es mir wünsche … Später werden die Wünsche größer, das Gewünschte abstrakt, das Wünschen sehnlicher.

Was kann man nicht so alles mit dem Wort Wunsch verknüpfen:
* einen Wunsch haben
* einen Wunsch verspüren
* einen Wunsch verwirklichen
* einen Wunsch erfüllen
* gute Wünsche aussprechen
* einen Wunsch äußern
* einen Wunsch unterdrücken
* einen Wunsch verhindern
* den sehnlichen Wunsch wahrwerden lassen
* Heimliche Wünsche
* kleine oder große Wünsche
* wünsch dir was
* Herzenswunsch
* Wunschbild
* Wunschtraum
… Lässt sich beliebig weiterführen, es gibt im Bereich des Wünschens kaum unmögliche Kombinationen.

Schließlich steckt genau das im Wort Wunsch, ich wünsche mir etwas. Das muss nicht in Erfüllung gehen. Wär aber schon schön. Denn: Das mit den Wünschen ist so eine Sache, klar gibt es vieles, was man nicht hat, aber gerne haben möchte. Die Frage bleibt meist, warum man es (so dringend) braucht? Oder warum es nicht verwirklicht werden kann. Die Wünsche, die man sich selbst erfüllen kann, sollte man in die Tat umsetzen. Wenn Wünsche an einen anderen geknüpft sind liegt es in dessen Hand. Bei allem anderen hilft wahrscheinlich auch keine gute Fee … Wie viele wünschen sich nichts mehr, als auch mal Glück zu haben. Gesund zu sein. Zufriedenheit, das wünsch ich so gerne anderen. Weil ich selbst so gern zufrieden bin. Wunschlos zufrieden, das wär ich gern.

Dieser Text ist ein Beitrag zum [*txt.]-Projekt.

#Sonntagsfreude: Kinderkram

Kürzlich bin ich über die Aktion 1.000 Zeichen für Kinder des Deutschen Kinderhilfswerks gestolpert. Ich interpretiere es so und finde toll, dass Erwachsene versuchen, Kindern Gedanken zu hinterlassen. Und sich dabei kurz fassen, klare Worte setzen, auf den Punkt kommen müssen. In meinem Kopf spuken so oft Ideen herum, die ich im Blog dann nicht aufgreife. Heute beim Aufwachen hatte ich einen Plan: ab sofort werde ich mir monatlich ein Themengebiet vornehmen. Kurz und knapp, nicht mehr als 1000 Zeichen. Genannt: [kinderkram]. Jeden Monat ein neues Schreibprojekt. Gedanken von (einer) Erwachsenen für Kinder. An Kinder. Für später.

kinderkramFreu mich gerade diebisch, bin gespannt und ja, am liebsten würde ich sofort und auf der Stelle loslegen 😉 Mehr Sonntagsfreude bitte hier nachlesen.

Planlos ins neue Jahr: Schreibzeit #1

Das Jahr habe ich mit einem richtig schön langen Urlaub beendet. Irgendwie war das notwendig, auch mein Körper hat eine Pause gefordert, bei fast 3 Wochen Urlaub kein Problem. Das reicht mehr als üppig, um viel zu schlafen, durchzuatmen und sich zu erholen. Trotzdem, irgendwie verläuft mein Start ins Jahr total planlos. Ich hab viel vor, aber alles schwirrt unkoordiniert und vor allem undefiniert durch mein noch nicht so recht einsatzfähiges Gehirn. Arbeit? Noch nicht so wirklich wieder im Job angekommen. Termine? Immerhin war ich pünktlich wieder arbeiten und habe einen Arzttermin wahrgenommen, dafür aber den Geburtstag einer lieben Freundin vollkommen vergessen. Im Nirwana verschwunden … Motivation? Ja, schon, nur ich kriegs grad nicht so recht gebacken. Ich bin träge – körperlich und geistig. Und das bin ich höchst ungern. Aber es hilft nix, darüber groß zu lamentieren, es ist mal so. Wofür es gut ist? Werd ich dann schon sehen, wenn die Gedanken wieder funktionieren und ich drüber nachdenken kann …

Puh, das trifft irgendwie, ohne dass ich es so geplant hätte, genau Bines Thema 1 für ihr neues Projekt Schreibzeit: „Damit ich mit meiner aktuellen, leicht trägen, Ist-Situation hoffentlich nicht ganz so alleine dastehe, habe ich gerade spontan entschieden, dieses Thema zum ersten Schreibzeit Thema in diesem Jahr zu ernennen. Wie ist Eure Gemütslage aktuell? Seid Ihr voller Tatendrang oder seid Ihr auch noch nicht so richtig im neuen Jahr angekommen?“