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Das mit dem ersten Reitabzeichen

Die bezaubernde Nichte hat die erste Woche der Osterferien einen Reitkurs gemacht, den sie sich vom eigenen Taschengeld finanziert hat. Und zwar gehörte da alles dazu, was zum Reiten gehört, also Stallarbeit, Pferdepflege, etwas Reiten und vor allem viiiiiiiiel Theorie. Das war täglich ab 9 und offiziell bis 13 Uhr, aber eigentlich hat es immer länger gedauert, weil es echt intensiv war!

Am Gründonnerstag waren die Oma und ich dann zum Zuschauen eingeladen („aber winkt mir nicht, damit ich nicht abgelenkt oder aufgeregt werde!“), wie sie und ihre 5 Mitprüflinge in der Halle Runde um Runde in unterschiedlichen Gangarten absolvierten, die Ponys anritten, zum Traben brachten oder in den Stillstand versetzten. Und obwohl sie auf dem schwierigen Paul reiten musste, hat alles super geklappt, die Nichte hat das erste Reitabzeichen geschafft. Und träumt jetzt von einer Profi-Karriere, nur fällt die Entscheidung schwer, ob lieber Dressur- oder Springreiterin …

Ich schlag mal vor: erst mal Pferdemädel? Und natürlich Glückwunsch von der stolzen Tante 😉

Das mit dem Pferde-Pups

Werte Mitleser, muss hier einfach festgehalten werden, weil ich es tatsächlich erstmalig „erlebt“ habe:

Am Wochenende haben die bezaubernde Nichte und ich ja wieder meine Freundin R. auf dem Pferdehof besucht. Ihr Ponymädchen Gipsy darf jetzt seit einigen Wochen das wunderbar frische Gras auf der Weide schlemmen und hat sich im Vergleich zu unserem Besuch vor einigen Wochen zu einer kleinen runden Tonne gemausert.

Nicht nur sie genießt das frische Grün, auch die anderen Pferde fressen lustvoll – nur das mit dem Verdauen von so viel unendlicher Frischware ist so eine Sache …

So durften wir einen Wallach auf der Weide beobachten, der seinen Körper etwas ungewöhnlich verbog, den einen Hinterhuf anzog, sich einige Male wand und räkelte – bis endlich ein geräuschvoller Pups zu hören war. Hach, das hat gut getan 😉

Und alle drumrum mussten soooo lachen, was der sonst recht anmutige Pferdeherr ganz tiefenentspannt und befreit verschmerzen konnte …

Das Leben ist kein Ponyhof

Aber manchmal kann man da trotzdem hingehen. Und Spaß haben. Und wenn man – wie die bezaubernde Nichte – 5 Jahre alt wird, dann kann man sogar 5 Freunde plus eine kleine Schwester einladen. Und da seinen Geburtstag feiern. Und wie man das kann. Was haben sie das geduldige Pferd gestriegelt, was saßen sie alle stolz wie Bolle auf dem Rücken des Pferdes. Was hab ich den Mut bestaunt und über ihr Glucksen gelacht. Ein paar größere Pferdemädels waren auch da und konnten bestaunt werden. Nur ein Pferd für 7 Kinder, jedes immer 2 Runden im Kreis herum … Gut, dass ein Holz-Voltigier-Pferd zum Rumprobieren da stand und ein Hindernis, über das man Hüpfen oder Balancieren konnte! Nur das mit dem Fangen spielen in der Halle und dabei dem Pferdchen in die Quere kommen, das war keine so gute Idee. Und deshalb war dann auch am Schluss etwas der Schwung raus. Zum Glück gabs noch Kinderschminken, Pizza und eine Urkunde (für alle Kindergeburtstagsreiter) …

Und keine Frage: alle waren ganz beseelt vom Tag in der Reithalle. Zuhause sind die Kids bestimmt sofort seligst eingeschlummert und haben die ganze Nacht von Pferden geträumt 🙂

Happy Birthday an die tolle Nichte, die sich soooo gefreut hat ❤