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Sonntagsfreude: Vorbereitungen aufs Hochzeitsfest

Im echten Leben laufen übliche Hochzeitsvorbereitungen (5 Wochen noch), gestern hatte ich ein Interview mit den beiden Müttern von Braut und Bräutigam, das heute bearbeitet werden muss. Und in der Zeit zeige ich euch die letzten Vorbereitungen vor dem fürstlichen Bankett der Landshuter Hochzeit 2017.




Auf der Fürstentribüne werden die Tafeln mit weißen Tischdecken vorbereitet, der Sitz wird akkurat geprüft. Jeder Sitzplatz wird mit einer weißen Stoffserviette eingedeckt, alle Tische mit Blumenschmuck festlich geziert.

Alle helfen und sind in die Arbeit eingebunden, nur die edlen Damen (und Herren) haben als Aufgabe, nichts zu tun.





In der Hofküche laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, nebenan stehen die einzelnen Speisenfolgen symbolisch aus Backwerk. Wie im Mittelalter üblich haben die Zuckerbäcker kunstvolles Backwerk vorbereitet, das als Gaumenschmaus fürs Auge passend zu den Speisen aufgetragen werden soll. Zuschauer und Volk sind gleichermaßen neugierig, Hofküchenchefin Sissy Pöschl inspiziert noch mal den prachtvollen Pfau – und lüftet ein kleines Geheimnis: der Deckel der Hochzeitstorte (oder doch Pastete?) ist abnehmbar … warum denn nur?

Jeden Abend dann heißersehnt: der Einmarsch der fürstlichen Hochzeitsgäste auf die Tribüne zur festlich gedeckten Tafel.


Die wichtigsten Gäste: Das Brautpaar ist da.




Das Essen wird aufgetragen. Alles ist liebevoll angerichtet, weiße Servietten, große Platten, die Gäste essen von silbernen Tellern. Für das Brautpaar wird Besteck und Krug ebenfalls von Pagen speziell serviert. Alles entspricht den Aufzeichnungen und Dokumentationen von 1475.





Die Showküche: Baumkuchen, Fisch, Wildschwein, Geflügel, die Torte – doch halt, was ist denn da los?

Die Überraschung ist gelüftet: ein kleines Pagerl hat sich im Inneren der mehrstöckigen Torte verborgen. Es hat eine Rose für die Braut dabei.

Das Geschenk wird von der strahlenden Hedwig mit einem Lächeln angenommen und bekommt einen Ehrenplatz an der Brauttafel.

Hochzufrieden mit der Zeremonie.

Während des Essens stehen die Showstücke – für alle zum Bestaunen.

Ein glückliches, zufriedenes Brautpaar – Steffi, Felix, es hat großen Spaß mit euch als Prinzessin Hedwig und Herzog Georg gemacht, die LaHo 2017 wird auch durch euch beide besonders in Erinnerung bleiben. Vielen Dank dafür!

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – sich liebevoll an die vergangene Woche erinnern, nicht immer gleich zur Tagesordnung übergehen, sondern die kleinen Glücksmomente einfangen, um sich auch später daran zu erinnern.

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Spruch zum Wochenende: Glaube

In dieser Woche hätte ich mich gerne sehr viel zeitintensiver mit der Themenwoche der ARD beschäftigt, mit der Frage: Woran glaubst du? Die Antworten sind vielfältig, wie auch meine Gedanken dazu.

Stattdessen hat mich in den letzten Tagen einmal mehr ein Einzelspieler viel zu viel Zeit gekostet, anstatt im Team zu arbeiten macht er sein Ding, merkt irgendwie nicht, dass er ein schon sehr wichtiges Projekt an die Wand zu fahren droht … Eeeeeeeeeeeeer habe schließlich viiiiieeeel gemacht. Mein Team und ich sind ihm hilfreich zur Seite gesprungen, wir haben mit vielen Überstunden den Karren aus dem Acker gezogen und können mit dem Resultat zufrieden sein. Jetzt haben wiiiiir es sehr gut gemacht und können uns da mit gutem Gewissen rechtfertigen … Ja, ist einmal mehr eine der „Pfau im Büro“ Geschichten. Und ich muss nicht erklären, dass unser Pfau durch seine Sicht der Dinge mal wieder mein privates Zeitmanagement vollkommen durcheinander wirft, aaaah.

Aber: ich glaube zuallerst an mich selbst, ich kann mich auf mich selbst, meine Einstellung und meine Bodenständigkeit verlassen. Und dann glaube ich sehr stark an Gemeinschaft, an Aufmerksamkeit, an Füreinander statt gegeneinander, ich glaube an Erfolg durch Zusammenarbeit. Ich glaube daran, dass jeder Mensch etwas Positives , ein Fähigkeit oder Leidenschaft einbringen kann und dass daraus zusammen etwas Gutes erwachsen kann.

Deshalb mein Spruch zum Wochenende: „… der Luftzug trägt die Feder eines Spatzen weiter als die des Pfaus.“ (Emil Baschnonga)

Und zu meinem Glauben an „gemeinsam klappt alles besser“ gibt es noch eine schöne Geschichte, die ich mir aus dem www ausgeliehen habe: „Ein Anthropologe bot Kindern eines afrikanischen Stammes ein neues Spiel an. Er stellte einen Korb voller Obst in der Nähe eines Baumes und sagte ihnen, wer zuerst dort ist, gewinnt die süßen Früchte. Als er ihnen das Startsignal gab, liefen sie alle zusammen und nahmen sich gegenseitig an den Händen, setzten sich dann zusammen hin und genossen ihre Leckereien. Als er sie fragte, weshalb sie so gelaufen sind, wo doch jeder die Chance hatte, die Früchte für sich selbst zu gewinnen, sagten sie: ‚Ubuntu, wie kann einer von uns froh sein, wenn all die anderen traurig sind?‘ …“