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Tempomat

Ich habe neuerdings Tempomat – ich bin aber noch zu doof, ihn zu bedienen? Gestern abend auf dem Nachhauseweg in der 30er-Zone habe ich ihn „eingeschaltet“, war dem Herrn Peugeot aber zu langsam, er kann das Tempo erst ab 60 regeln. Aha. Dafür hab ich beim Rumprobieren mehrfach das Licht an- und ausgeschaltet. Ja, mein Gegenverkehr hat sich bestimmt ein paar Gedanken zum Thema Frau am Steuer gemacht. Und ja, wir sind noch nicht so sehr vertraut, ich und der Neue.

Heute morgen auf dem Arbeitsweg fuhr ich dann vor einem Passatfahrer am Ammersee entlang. In der Ortschaft wäre er mir mehrfach beinahe hintendrauf gefahren, meine 50 waren ihm definitiv zu langsam. Außerhalb der Dörfer ist er aber jedes Mal weit hinter mir zurückgeblieben. Mein 1. Gedankengang: der hatte bestimmt seinen Tempomat an. Ja, DER kann das. 2. Überlegung: wann haben die noch mal die Straßenverkehrsordnung für Tempomatfahrer geändert? Und darf ich dann auch …?

#Sonntagsfreude: Der Neue

Trennung nach 13 Jahren, es musste sein. Der kleine Franzose war bis zum Schluss ein treuer Wegbegleiter, aber das Ende hat sich jetzt seit Monaten angekündigt. Und ich habe die Zeit genutzt, mich unverbindlich informiert, ohne mich festzulegen. Mein „erster“ kam aus Deutschland, Numero Due war ein flotter Italiener, dann kamen die beiden Franzosen. Und obwohl ich mich davon nicht beeinflussen lassen wollte und offen für (fast) alles war: ich bin meinem Beuteschema treu geblieben. Es war eine Kombi von Optik und „kenn ich, mag ich“.  Es wurde Nummer 3, eine Vernunftentscheidung. Die ich dennoch noch keine Sekunde bereut habe.

Der Neue und ich haben schon wieder etliche Meilen gemacht, auch die ersten Abenteuer erlebt. Auch wenn ich mich nie zu 100 Prozent auf Technik verlassen würde, tut gut, zu wissen, dass die Bremsen neu sind und unmittelbar auf meine Signale reagieren. Und nein, die Trennung ist mir trotzdem nicht leichtgefallen, mein kleiner Franzose und ich, wir waren einfach lang ein tolles Team. Ich bin froh, dass er noch etwas die gewohnten Straßen der Holledau unsicher machen darf. Für die Schrottpresse war er definitiv noch nicht reif. Und Punkt.

Mehr Sonntagsfreude bitte hier nachlesen.

Von der Autobahn

Kürzlich hab ich gelesen, dass Autofahren für die meisten Menschen eine äußerst emotionale Angelegenheit ist und viele ein inniges Verhältnis zu ihrem Auto haben. Ja, da finde ich mich wieder. Klar, ich bin eine Frau, ergo: mein Auto bringt mich nicht nur von A nach B, es ist mein mobiler Kleiderschrank und Aufbewahrungsort all der Dinge, die ich „mal schnell“ brauchen könnte. Ich freu mich, wenn es brav läuft und ärgere mich, wenn „er“ Mucken macht. Man kann keinesfalls sagen, dass mein Auto mir egal ist. Ich habe eine Bindung zu dem kleinen Franzosen aufgebaut. Nicht jede Fahrt erfreut mein Herz, aber ich habe gerade aus den letzten Tagen herrliche Sonnenscheinsequenzen, Kilometer um Kilometer durch Südbayern mit freiem Blick aufs gesamte Alpenpanorama vor meinem inneren Auge. Dann hab ich mein Auto und das Leben als Autofahrer richtig gern …

Mein täglicher Arbeitsweg führt mich über die zweispurige A96 aus München hinaus an den Ammersee. Mindestens dreiviertel der Strecke mit Geschwindigkeitsbeschränkung. Stellenweise 80, den größten Teil der Strecke 120. Und ich gestehe: ich halte mich dran. Trotzdem wurde ich allein in der letzten Woche 3 mal vom roten Schein des Blitzers hell erleuchtet, zum Glück bezahlen die anderen. Die es eiliger haben als ich. Ich mag das mit dem in Kategorien einordnen ja eigentlich nicht soooo gern, aber wer täglich mindestens 2 Stunden auf der Straße verbringt, der lernt, dass der Autotyp doch recht viel über seinen Fahrer aussagt, dass eine rechte und linke Spur auf einer zweispurigen Autobahn noch lange nicht bedeutet, dass man die auch nutzen muss – ist analog zu anderen mehrspurigen Systemen, wahrscheinlich sind doch viele außerhalb Deutschlands unterwegs, wo man ja langsamer Fahrende auf allen Spuren überholen darf.

So, jetzt freu ich mich auf meinen sicher wieder spannenden Heimweg. Mal sehen, auf welchen Typ ich mich heute freuen darf. Und wenigstens wirds mir so nicht schnell langweilig unterwegs 🙂

 

Scherben bringen Glück

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Das red ich zumindest seit gestern dem Peugeot ein. Vor allem erkläre ich ihm, dass er dichthalten soll (hier ziehen nämlich langsam Regenwolken auf und es soll bitte nicht auch noch einregnen …). Die Steinschlaggeschichte: Gestern morgen flog auf der Autobahn ein ganz schön großer Stein auf mich zu – ich hab ihn zum Glück ganz kurz vor dem Einschlag gesehen, sonst hätt ich durchs Erschrecken auch noch das Lenkrad verrissen. Jetzt hat mein Auto ein Loch in der Scheibe, Durchmesser etwa 7 Zentimeter. Der Aufprall war so heftig, dass tatsächlich ein paar kleine Scherben durch die Luft der Fahrerkabine wirbelten. Für mich gabs glücklicherweise nur einen kleinen Kratzer am Finger. Und nun? Auch wenn es die netten Herren aus der Werbung versprechen, da hilft kein Kleben, Scheibe muss getauscht werden.

Grade ist er echt etwas vom Pech verfolgt, der kleine Franzose? Aber ich glaub trotzdem dran, dass Scherben Glück bringen, insofern: es kann dann langsam mal losgehen!