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Projekt 2013

Gestern hat mein lieber Freund Andi unter der Überschrift „Projekt 2013“ eine kurze und – wie ich finde – äußerst einprägsame Projektbeschreibung notiert: „Viel mehr von dem, worauf ich Lust habe, was mir Spaß macht und mich motiviert… und auch mal ’ne Pause machen und den Ausblick genießen :-)“

Darin verpackt sind viele Themen, die er gar nicht erwähnt hat: Stress, Termindruck, Projektlaufpläne, Kollegen, die nerven, Kunden, die nerven, Ideen, die nicht realisierbar sind, Budgets, die man ohnehin nicht einhalten kann, …

Da ich diesen Projektplan so unwahrscheinlich nachahmenswert finde habe ich ihn mir einfach geklaut, um ihn zu teilen und weiter zu verbreiten. Denn ich bin sicher, dass sich hier noch der ein oder andere Nachahmer findet. Mal angenommen, wir schreiben das jetzt mal alle als wichtigste Punkte auf unsere To-Do-Listen, dann bleibt ganz bestimmt Zeit für eine sonnige Pause außerhalb des Büros? Für ein Lachen mit Kollegen? Für viel mehr von allem, was Spaß macht und jeden von uns motiviert? So dass man Lust auf Arbeit hat und morgens aufsteht, um gerne hinzugehen. Abends aber auch gerne nach Hause geht und seiner Umgebung erzählt, wie toll der Tag war?

In diesem Sinne: einen schönen Abend wünsch ich allen, die das jetzt lesen. Und wenn meine Patenkinder in ein paar Jahren auch in der Tretmühle stecken hoffe ich sehr, dass ihr diesen Projektplan lest, verinnerlicht und für euch umsetzen könnt!

 

Elstern vor dem Bürofenster

Seit etwa 10 Minuten fühlte ich mich etwas beobachtet, hab sogar immer mal wieder um mich gesehen, aber da war aber keiner. Dann entdeckte ich beim Blick aus meinem Bürofenster meine heimlichen „Spanner“: 2 wunderschöne Elstern. Die sich im Hof eine elegante, unaufgeregte Verfolgungsjagd lieferten. Und immer mal wieder auf einem Baum sitzen blieben oder sich auf die Brüstung zur Tiefgarage setzten – um neugierig in unser Büro reinzukucken. Das dauerte dann wohl schon etwas länger?

Spätestens, als ich neugierig zurückgucke wirds für die beiden aber offensichtlich langweilig, oder der Zauber des Heimlichen war verflogen? In jedem Fall gings noch ein oder zwei Runden durch den Hof, noch mal ein Zwischenstop, schnell ins Fenster schauen – Mist, die schaut immer noch! – und schon sind beide wie auf ein geheimes Zeichen um die Ecke davongeflogen. Hoffentlich haben meine Kollegen auf der anderen Seite des Gebäudes sie noch nicht entdeckt. Ich gönne den beiden dieses kleine unentdeckte Vergnügen, auch wenns mir gerade gut getan hat, mich diebisch mitzufreuen 🙂