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Ferienprogramm

Ferienzeit, meine Patenkinder sind im Freizeitstress: vor allem der Große hat ein pickepackevolles Programm. Nachdem er als Schweizer schon früher Ferien hatte durfte er zunächst im alten Schuljahr immer wieder Zeit mit seiner neuen Klasse verbringen. Namen hat er sich mal noch nicht gemerkt, wozu auch. Dann trifft er ja auch viele alte Freunde von früher wieder, darf übernachten, durfte sogar in einer befreundeten Familie ersatzweise als Staffist bei einem Video-Dreh für die Ice-Bucket-Challenge ran. Und hat durch das eigene Mitwirken noch viel besser verstanden, dass diese Aktion auf eine heimtückische Krankheit hinweisen soll, dafür und für viele andere schlimme Krankheiten Spendengelder benötigt werden, damit weitergeforscht werden kann, die Ursache gefunden und den erkrankten Menschen geholfen werden kann (so ähnlich würde er das jetzt in Worte fassen). Dann das Ferienangebot der Stadt, da ist richtig viel geboten: Spielen, Sport, Spaß, Projekte, Spannung, Natur, Entdecken … Und er hat sogar einen Preis für Fairness bekommen, weil sich sein Team eben besonders durch dieselbe auszeichnet. Mittlerweile hat die Schweizer Schule sein Zeugnis geschickt: so viele Einser. Wow! Zusätzlich muss er auch noch täglich etwas büffeln, damit er den Anschluss in der neuen Schule gut packt. Für ihn ist es zwar jetzt wieder Unterricht in seiner Muttersprache, aber Satzbau usw. werden angesichts des doch sehr anderen Schweizer Systems eine Herausforderung. Deshalb übt er mit Lernheften, zum Beispiel W-Fragen. Mit manchmal ganz schön schönen Antworten.

Was ist dein Hobby? Mein Hobby ist Kuscheln.

Wer ist dein Vorbild? Mein Vorbild ist Papa.

Warum ist das so? Weil er so schön ist.

😉 Schön, oder?

Weil er so schön ist
Weil er so schön ist

Spruch zum Wochenende: Einmalig

„Niemand hat Deine Fingerabdrücke und niemand hat Deine Stimme. Niemand hat Deine Geschichte und niemand sagt „Ich liebe Dich“wie Du. Niemand glaubt an Gott, wie Du und niemand denkt ans Sterben so wie Du. Niemand träumt wie Du und niemand verwirklicht Träume wie Du. Niemand sieht die Welt mit Deinen Augen. Bleib bei uns wie Du bist, wir brauchen Dich, denn wenn Du fehlst, entsteht ein Loch. Wir brauchen Dich. Wir lieben Dich, so wie Du bist, weil Du einmalig bist.“
(Ulrich Schaffer)

Niemand ist wie du
Niemand ist wie du

Ein kleiner Geburtstagsgruß an meinen Papa, der dieser Tage und sehr ausgiebig seinen runden Geburtstag feiert. Nie hätte er erwartet, „so“ alt zu werden. Zeit meines Lebens habe ich von ihm gehört „das erleb ich sowieso nicht mehr …“. Wir haben ihm ein Album mit den Bildern aus seinem bisherigen Leben gebastelt, was erst gar nicht so einfach war, denn in dieser Generation sind die Bilder noch nicht digital und in großer Anzahl vorhanden. Gerade für die Kindheit gibt es leider so wenige Erinnerungen, die als Foto festgehalten wurden. Aber es ist ein sehr schönes Buch geworden, das er in diesen Tagen mit seinen vielen Gästen immer und immer wieder durchblättert. Ich glaube, dass er sehr an diesem seinem einmaligen Leben hängt und wünsch mir, dass wir alle noch eine sehr große Zahl an Jahren mit ihm vor uns haben. Und jetzt wird weitergefeiert, denn mit einem hat er recht: man muss die Feste feiern, wie sie fallen.

Der Urlaub, in dem ich meinen Namen wiederbekommen habe

Coco
Coco

… Oder meinen Kosenamen verlor? Egal. War nur total auffallend. Seitdem die bezaubernde Nichte sprechen kann hat sie mich „Coco“ oder „Gogo“ genannt. Warum, wieso, weshalb wird wohl immer ihr Geheimnis bleiben. Tante „Coco“. Tante „Gogo“. Hat meine Familie natürlich, wie das so üblich ist, übernommen. Und gegrinst. Denn alle anderen sind Mama, Papa, Oma, Opa oder Onkel mit ihren „normalen“ Namen. Seit Friesland bin ich Doris. Einfach nur Doris. Und das, wo wir doch im Urlaub mein Boot gefunden haben – also meinen Spitznamen als Bootsnamen. Bin übrigens nicht die einzige, die jetzt anders heißt, auch Mama und Papa werden seitdem öfter mal beim Vornamen genannt. Muss eine Phase im Leben einer 3einvierteljährigen sein?

Musik zum Mittwoch

Habe einen musikalischen Tipp bekommen, bei meinen Patenkindern in der Schweiz hat es der Song „Love“ bereits in die Charts geschafft. Ein Werbespot fängt neben den wunderbar klaren Stimmen der beiden Schwestern eine bezaubernde Stimmung im Bild ein.

Vorfreude steigt 🙂