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Gesunde Restrukturierung

Statt fasten mache ich etwas, das die letzten Monate deutlich zu kurz gekommen ist: in der Mittagspause täglich einen Spaziergang an der frischen Luft. Denn meistens arbeite ich durch und find das total doof. Insofern: mit Beginn der Fastenzeit und auch schon davor klappt das Vorhaben gut, die Kollegen machen bei gutem Wetter wie heute gerne mit. Eine Runde am See macht so 30 – 45 Minuten. Tolle Ausblicke, ein paar Minuten Ruhe und tiefes Durchatmen, das ist eine richtige Pause. Und das ideale Gesundheitsprogramm für jeden Tag – irgendwo habe ich kürzlich gelesen, dass man Gassigehen sollte, als ob man einen Hund hätte, auch wenn man außer dem inneren Schweinehund keinen Hund hat, das hält am besten fit 🙂 …

Und das mache ich am Ammersee,  da wo andere Urlaub machen. Wer mal sehen möchte, was ich hier so zu sehen bekomme, hier hab ich virtuelle Wanderungen mit tollen Panorama-Aufnahmen gefunden.

#Sonntagsfreude: Wiesn-Ausklang

München hat nicht nur 4 Jahreszeiten und den Fasching – in der bayerischen Weltstadt mit Herz gibt es eine 6. Jahreszeit: 16 Tage lang strömen Bewohner der Stadt und Besucher aus dem Umland wie aus aller Welt auf d’Wiesn. Dieses Jahr werden keine Rekordzahlen vermeldet, und trotzdem ist es irre, dass so viele Millionen Menschen Jahr für Jahr auf die Theresienwiese unterhalb der Bavaria pilgern, gerne und viel Geld ausgeben –  und sich wohlfühlen. Ich habe in den letzten Tagen viel gelesen, wie schlimm und hässlich dieses riesengroße Trinkgelage ist – und einfach mal trau ich mich, zu widersprechen. Denn Hand aufs Herz: nicht alles ist schön, aber es gibt einen Grund, warum so viele so gerne das Oktoberfest besuchen. Ja, es gibt Besucher, die die schönen Seiten der Wiesn nicht sehen, weil sie schlicht und einfach ins Zelt wollen, um sich zu betrinken. Aber es gibt viele, viele andere, die genussvoll, mit Zeit und Muse über das größte Volksfest der Welt schlendern, hin und wieder stehenbleiben, weil sie etwas Schönes entdeckt haben.

Und jetzt freu ich mich auf den letzten Abend, den ich heute sehr besonders verbringen werde: im Herzkasperlzelt auf der Oidn Wiesn. Bin schon sehr neugierig.

Bilder von „meiner“ schönen Oktoberfestzeit 2014:

Mehr Sonntagsfreude bitte hier nachlesen.

Musik für den Mittwoch: Ein Schweizer Geburstagsgruß

Mein kleines-großes Patenkind feiert heute 4. Geburtstag. Geboren in der Schweiz bist du gerade zurück nach Deutschland gezogen. Noch ist das für dich alles noch etwas neu, denn als einziges Familienmitglied war dein Zuhause bislang ein kleines Dorf in der Nähe des Genfer Sees. Besuche mit der Familie waren tatsächlich Besuche, kein „wieder zu Hause sein“. Dein gewohnter Ausblick waren nicht unsere heimischen Berge, wenn er sich mal sehen lassen hat, dann war für dich der Mont Blanc dein Hausberg. Der übrigens keineswegs Schweizer ist, sondern ganz international auch als Monte Bianco bekannt, und zwischen Frankreich und Italien liegt. Manchmal ist das so, für den einen ist etwas Gewohnheit, für den anderen neu und aufregend. Aber auch das ist eine tolle Seite an diesem unserem Leben, es bleibt spannend und wird nicht langweilig 😉

Auf der Suche nach einem Musikstück für dich, deinen Geburtstag und deine aktuelle Lebenssituation bin ich über eine junge Schweizerin gestolpert, die gerade ein Album herausgebracht hat. Und auf ihrer musikalischen Reise hoffentlich durchstartet. Letztes Jahr hat sie sich für The Voice of Switzerland beworben – mit „Feeling good“ von Michael Bublé. Da geht es um Neuanfang, um eine neue Sichtweise, um Wahrnehmung und Achtsamkeit für das neue in der alten Welt. Find ich sehr passend – alles Liebe zum Geburstag, du kleine Neu-Münchnerin mit Schweizer Wurzeln. Ich wünsch dir alles, alles Liebe für dein neues Lebensjahr. Und freu mich darauf, ein großes Stück näher dran zu sein, an dir und deinen spannenden Erlebnissen. Und für heute hoff ich sehr, dass das Wetter hält und du ein ganz tolles Picknick hast, ganz wie du es dir gewünscht hast. Happy Birthday

Sehenswürdigkeiten twittern

Mittlerweile ist es ganz normal, dass Sehenswürdigkeiten im Social Media zu finden sind. Personalisiert. Da twittert beispielsweise die Freiheitsstatue oder Michelangelos David. Ich arbeite ja mittlerweile in einem sehr freizeitaffinen Umfeld. Bislang hat der Ammersee aber noch keine eigene Twitterpräsenz. Dabei gäbs so einiges mit Potential – mal überlegen:

„So viele Radfahrer, mein Gott, als ob das schöne Wetter und die Sonne wirklich alle aus dem Haus treiben würde …“(twittert eine verwunderte Möwe kopfschüttelnd und laut lärmend vom Steg, auf dem sie Tag und Nacht, bei gutem und schlechtem Wetter „abhängt“)

„Freier Blick auf die gesamte Alpenkette“ (posted ein Ammersee Schiff auf seinem Facebook-Profil – und beweist es mit einem wirklich atemberaubenden Panorama-Bild)

„Im Garten blüht und gedeiht alles, herrlich! #Ammersee #Bayern #Frühling“ (veröffentlicht ein lokaler Blumenladen auf Instagramm und Pinterest zahlreiche Farbtupfer aus der Region)

„13 Uhr Mittagspause im Andechser Biergarten – wer noch?“ (lädt ein vom Homeoffice aus arbeitender Freiberufler unter der Präsenz „Ich arbeite am See, und du?“ seine Google+-Community ein – und erntet eine Menge neidische Kommentare ….)

Ich persönlich finde ja die Möwe super, vor allem, weil die wirklich IMMER am See ist, und alles mitbekommt, was da so passiert … Sollte die Idee mal an die Ammerseeregion spielen 🙂