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Heimatverliebt: Ausblicke in der Hallertau

Meine Heimatregion wird nicht umsonst Hügelland genannt: ein bisschen ist es bei uns daheim, als ob hinter jeder Kurve ein neuer Ausblick wartet. Insofern fällt es mir nicht schwer, euch eine kleine Liste meiner liebsten Routen „with a view“ zusammenzustellen:

    • Rund um Reichertshausen – Blick nach Süden
    • Ortsausfahrt Schweinersdorf in Richtung Moosburg bzw. Sixthaselbach – Hopfengärten vor der Alpenkulisse
    • Von Gründl über Altfalterbach nach Mauern – am Bachlauf entlang

      • Von Rohrbach nach Wolnzach – Blick auf Lohwinden
      • Ortseinfahrt Geisenfeld (rundrum)

    • Mainburg – durch die Hopfenfelder Richtung Westen
    • Von Au über Haslach nach Tegernbach, ein kaum bekannter Weg führt über Pumpernudl zum Golfplatz Holledau

    • Sillertshausen nach Attenkirchen (nicht über die Umgehungsstraße, sondern direkt auf den kleineren Straßen)
    • Zwischen den Hopfengärten von Tegernbach nach Puttenhausen

  • Rund um Steinbach
  • Und ganz insgesamt gesehen einmal entlang der deutschen Hopfenstraße = Bundesstraße B301

Und wenn ich mal ganz ehrlich bin, dann gibts auf meinen Wegen durch die Heimat kaum einen Flecken, der nicht eines Fotos wert wäre. Insofern: ich finde, dass die ganze Hallertau ein empfehlenswerter Foto-Hotspot ist 🙂


Jule und Ina laden zum Schreibprojekt „Heimatverliebt“, dieses Mal geht es um die schönsten Ausblicke, auf Städte, auf die Architektur, schöne Silhouetten. In der Hallertau sinds dann eher die schönen Kirchtürme und die Natur, die mich fotografisch begeistern. Ein besonders idyllischer Feldweg oder eine Lichtung, die mich zum Stehenbleiben animieren und mein Knipserherz zum Tanzen brinen. Mehr Heimatliebe aus unterschiedlichsten Regionen findet ihr unter dem Suchbegriff „Heimatverliebt“.

 

Sonntagsfreude: Zeit ganz oben


Letztes Jahr hab ich meine Höhenangst für kurze Zeit überwunden, um auf dem Bau übers Gerüst zu „schwindeln“ – weil es eben Aufgaben gab. Da geht sowas dann schon. Hat aber auch gereicht. Dachte ich. Denn aktuell befindet sich die Dorfkirche in Renovierung (ich hab ja schon erwähnt, dass das „ansteckend“ ist). Seit Wochen beobachte ich und als gerade-mal-einen-Bau-hinter-sich-Habende schau ich da auch genauer hin, und natürlich fasziniert mich das einmal mehr auch als Fotoprojekt.


Dann hab ich gestern Besuch von einem Freund aus dem Dorf bekommen, der mir vom Ausblick ganz oben vorgeschwärmt hat. Und ich hab mich getraut und gefragt: „Darf ich hoch? Fotos machen?“ Ja, klar. Deshalb begann mein Tag heute wieder in schwindelerregender Höhe. Nicht zu lang, weil das ist schon noch viel viel höher und ein wackliges Baugerüst … und so. Aber für ein paar Bilder hats gereicht. Hab ich eben meiner Mama als kleines Geburtstagsgeschenk überreicht, weil so was sieht man schließlich nicht alle Tage.

„Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bild(er), Worte, Gedanken… die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.“ Leider hat Rita das schöne Projekt Sonntagsfreude eingestellt, ich teile meine persönliche weiter mit euch, denn mir geht es um den ursprünglich von Maria ins Leben gerufenen Gedanken – einen schönen Sonn- und Muttertag wünsch ich.

Das mit den Bildrechten

Bald könnte ein EU-weites Gesetz die „Panoramafreiheit“ regeln. Es wäre möglich, dass ich ein Bild in einer öffentlichen Umgebung aufnehme, das dann nicht mein Bild sein darf. Ich dürfte es nicht zeigen, eigentlich dürfte ich es nicht mal machen. Oder irgendwann mal gemacht haben … Oder ich müsste umständlich eine Erlaubnis einholen bzw. bezahlen. Das alles ist eine mögliche Folge eines möglichen Beschlusses, aber ich möchte gerne, dass der Fall nicht eintritt! Deshalb habe ich diese Petition unterzeichnet. Da gibt es auch weitere Infos, wer möchte.

Das mit dem Regen

Eigentlich wollte ich gestern – nach einer Mittagspausen-Stippvisite beim Aufbau am Mittwoch – über den weit und breit berühmten Diessener Töpfermarkt schlendern, mich etwas von den verschiedenen Künstlern begeistern lassen. Immerhin sind es mehr als 150 Aussteller, die für 4 Tage an den Ammersee kommen, ihre Kunst zeigen. Nicht nur aus der Region, sondern aus allen Teilen Europas reisen sie an. Und dann fängt es an zu regnen, Wassermassen vom Himmel. Hatte zwar zufällig Gummistiefel, nicht aber Regenmantel oder andere schützende Hüllen dabei … Kurz: ich hab es dann doch bleiben lassen. Wenn aber jemand das durchaus bessere Wetter jetzt am Wochenende nutzen will und kann, weil in der Nähe: http://diessen.de/kunst-kultur/diessener-toepfermarkt

Und: Man kann auch ganz wunderbar mit der S-Bahn nach Herrsching fahren, dort an Bord des Dampfers gehen und bequem mit Traumblick auf die Alpen über den See schippern …

Auf mich wartet die Baustelle – und meine Zuschauer, die gerade noch mit anderen Dingen beschäftigt sind, aber später bestimmt wieder höchst interessiert am Zaun stehend meine Werke begutachten werden 😉