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Nerven aus Stahl

So ein Umzug, der ist schön? Sollte einer so was behaupten würde die bezaubernde Nichte ihn grad am liebsten ganz fest verhauen … packen nervt. Laune mies. Alles blöd.

Und da ist sie ja keineswegs die einzige, die von allem genervt ist. Die Eltern sind, obwohl sie seit Tagen packen, abbauen, packen, abbauen und von vorn immer noch nicht fertig. Und es fällt auf den letzten Metern immer schwerer, mit Gemotze und blöden Kommentaren umzugehen. Nerven liegen blank. Zu viele Nebenschauplätze. Und das Gefühl, nie fertig zu werden …

Morgen kommt endlich der Umzugswagen, und ich kann euch sagen: ich hoffe sehr, dass er beim Einpacken auch etwas von der gewittrigen Stimmung im Haus mitnimmt – und das irgendwo unterwegs rauslässt. Damit alle im neuen Haus unbeschwert ankommen und gut gelaunt mit dem Einräumen und wohnlich machen beginnen können …

Mittendrin sitzt Nichte 2.0, für die alles – außer x Zähne auf einmal bekommen – ein großer lustiger Abenteuerspielplatz ist.

Was alle anderen, vor allem die bezaubernde Nichte, die auch lieber „nur spielen“ will, zusätzlich nervt … Nur noch ein paar Tage durchhalten, dann sind Ferien und das schöne neue Zuhause wartet. Und in ein paar Wochen ist zum Glück alles vergessen …

#Sonntagsfreude: Kletterrose

Meine Mama möchte ein modernisiertes Haus – aber Renovieren mag sie so gar nicht. Am liebsten wär ihr grad, wenn alles so weitergehen könnte wie bisher. Geht aber nicht. Deshalb ziehen die Eltern nächstes Wochenende für unbestimmte Dauer aus dem gewohnt großen Haus in eine kleine Wohnung. Wir machen es ihnen so bequem möglich, aber die Mama grummelt. Weil sie auf so vieles verzichten muss. Vor allem auf Monate auf einer Baustelle leben. Das hätte sie nämlich gern … Nicht wirklich, klar. Aber es ist wieder mal dieses Thema mit den Veränderungen. Die passen nie, auch wenn sie so lang bekannt sind und vorbereitet werden. Wenigstens haben wir einen wirklich guten Platz für alle schweren Pflanzkübel gefunden, die normalerweise den Sommer über als Blumenparadies vorm Haus stehen. Und für die neue Kletterrose haben wir den besten Platz gefunden, der kann sie künftig von ihrem Balkon aus beim hoffentlich blütenreich wachsen zusehen. Das versöhnt, zumindest ein winzig kleines bisschen. Hoffe ich.

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#Sonntagsfreude

Rückblickend muss ich sagen, so langsam wird es greifbar: meine zwei Patenkinder haben die letzten 4 Jahre ganz schön weit weg gewohnt. Bald sind sie wieder in der gleichen Stadt. 30 Minuten Fahrtzeit entfernt. Gestern haben wir gemeinsam das neue Zuhause von außen gesehen, sind den Weg zur zukünftigen Schule und zum neuen Kindergarten gelaufen. Ein Spaziergang durchs Viertel mit Staunen und Vorfreude, aber auch Langeweile und Schnute. So eine Begehung ist aber auch zu abstrakt: bald werdet ihr hier unterwegs sein, mit dem Fahrrad, zu Fuß, im Auto – mit alten und neuen Freunden. Noch schwer vorstellbar, aber jetzt geht’s richtig schnell. Nur noch 3 Wochen. Dann seid ihr wieder da. Ist wie heimkommen? Und wie bei jeder Veränderung: es bleibt spannend. Ich wünsch euch einen guten Restumzug, mit viel Vorfreude auf München. ❤

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