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Auswanderung: Musik und du 007

Es gibt Musik, die du an einem Ort hörst, dabei aber an einen ganz anderen Platz auf dieser Welt denkst. Die dich entführt, in eine andere Kultur, eine andere Sprache, dir das Gefühl von Freiheit, Ferienzeit vermittelt. Vielleicht fühlst du dich, wie an einem Strand, hörst das Meer rauschen? …? Es gibt da diesen Musiker, Italiener, den ich noch nie in Italien gehört habe. Trotzdem fühle ich mich beim Zuhören, als ob ich auf einer Piazza irgendwo in einem Dorf in Bella Italia sitzen würde. Wahrscheinlich eher im südlichen Italien. Vielleicht auf Sizilien? Und ihm dort unter freiem Himmel zuhöre. Zum Beispiel bei „Passa il Tempo – Die Zeit vergeht“. Schön ist das.

Maribel fragt nach der Musikalischen Auswanderung: Tagtäglich hören wir englisch und auch zum Glück wieder immer mehr deutsche Musik. Doch was ist mit französischen, spanischen oder gar japanischen Liedern? Welche ausländischen Schmuckstücke habt ihr in petto?“

Das mit dem Ohrwurm: Musik und du 006

Maribel wills wissen: „Ein Lied, das du auf den Tod nicht ausstehen kannst?“ Jaaaaaaaaaaaaaa, dazu kann ich ein Lied singen. … uäh, nicht schon wieder. Es ist ein paar Jahre her, da wurde eine Band mit dem Attribut „wie die Beatles“ belegt. Ob deshalb keiner hingehört hat? Oder fanden es echt alle sooooo gut, nur mich hat es rauf und runter genervt? Viele Radiomoderatoren spielen es immer noch – und immer aus dem Hinterhalt, ohne jegliche Vorwarnung, zu spät. Dann nistet es sich, welch furchtbare Folter, im Ohr ein. Weils ja sooooo eingängig ist. Arghhh. Langweilig und fad. Und der Text, Minuten über „boring – tired – nothing ever happens“ … Klar, dass ich gerne einen „Lemon Tree“ anschaue. Weil ich Bäume mag und Zeit zum Beobachten haben göttlich finde. Aber die Herren von Fools Garden? Die sollen ihre Zeit mal besser ohne mich verbringen. Und Punkt.

Musik-Mittwoch: Original und Cover

Das Original 

find ich richtig gut – eigen und gar nicht mal schlecht diese Coverversion, die sich textlich, also „dialektisch“,  und auch insgesamt einfach ganz anders präsentiert.

Schönes Bergfest euch allen

Es schneit

Eben auf dem Heimweg von einer Veranstaltung bin ich durch meinen ersten „echten“ Schnee des Jahres gelaufen und gefahren. Zum ersten Mal wirbelt es etwas weiß, es sind noch keine schweren Flocken – aber er bleibt liegen. Es ist so richtig bitter kalt. Und fühlt sich winterlich an. Ich hatte einige Kilometer aus dem Osten der Stadt nach Hause zurückzulegen. Und mitten auf der Strecke waren dann zwei Spuren im Schnee. Jetzt hab ich diesen Ohrwurm im Kopf, summe vor mich hin. Überlege angestrengt, dass es davon mehrere Versionen geben muss, denn ich hab das eigentlich mit Frauenstimmen in Erinnerung. Und grinse natürlich wie ein Honigkuchenpferd, mal wieder über mich selber und meine Gedanken 😉