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Sommerleicht

Manchmal reicht es aus, stundenlang dem Himmel zuzusehen, die Wolken beim Wandern zu beobachten, den Wind zu spüren, der sacht die Blätter bewegt. Und den Sonnenschein ganz tief in sich aufzusagen. Manchmal sind ein paar Stunden aufmerksames Nichtstun zu Hause erholsamer als 2 Wochen Pauschalurlaub irgendwo in der Welt, ohne Bezug zum Ich. Ruhe, lediglich gestört vom Vogelgezwitscher und den Geräuschen der Weide. Traktoren und Mähdrescher eilen emsig über die Felder, fleißig wird Korn und Getreide geerntet. Mein Fazit von diesen so unendlich wirkenden 4 Tagen Wochenende: Sommerleicht ist das Landleben in diesen Tagen, tut mir sehr, sehr gut.

Spruch zum Wochenende: Nichtstun

Mein Tag gestern verlief vollkommen unerwartet: die Tage vorher viel zu viel zu tun, alles kommt zusammen, ist zeitlich ungünstig, ich deshalb innerlich unruhig. Dann hat mich mein Auswärts-Termin auch noch  ohne jegliche Vorwarnung zum Nichtstun, zu einer Pause gezwungen. Und wisst ihr was? Nach anfänglichem Unwohlsein hab ich mich darauf eingelassen, denn ich kann mich in einer wundervollen Umgebung, die zum Wohlfühlen einlädt, doch wohl nicht nicht entspannen? Und am Ende darf ich aus ganzem Herzen diesem Spruch zustimmen: „Nichtstun macht nur dann Spaß, wenn man eigentlich viel zu tun hätte.“(Noel Coward)

… ich muss gestehen: das klappt meistens nicht. Also gerade. Weil Baustelle mit immer was zu tun und so viele laufende Projekte im Job und alles muss erledigt werden. Umso dankbarer bin ich für die paar Stunden gestern, in denen ich tatsächlich zur Ruhe gekommen bin, auch innerlich. Eine schöne Einstimmung auf das Wochenende, an dem ich auch irgendwie zum Nichtstun gezwungen bin, weil Nichten-Babysitter. Das ist anders Nichtstun, wir werden es uns miteinander gut gehen lassen.